Fragen zur Gesundheit

Depressionen als Nebenwirkungen

Zusammenfassung: Die Einnahme von Medikamenten hat nicht nur positive Auswirkungen auf Körper und Seele, sondern kann auch schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Das Depressionen dazu gehören können, wissen die wenigsten Patienten. Mehr Informationen dazu Mehr »

Fragen zur Heilung nach einer Brustvergrößerungs-OP

Hallo, ich denke über eine Brustvergrößerungs-OP nach und war auch schon in einer Klinik. Natürlich hat mich der Arzt informiert und aufgeklärt, aber er verdient ja auch an einer solchen OP. Von Mehr »

Wobei handelt es sich um Viagra Plus?

Hallo, ich habe letzten von Viagra Plus gehört. Können Sie mir sagen worum es sich dabei handelt und was gegenüber dem normalen Viagra anders ist? Mit freundlichen grüßen, Karl-Heinz Viagra Plus ist Mehr »

Ist Rotwein gut für die Muskulatur?

Liebhaber von Rotwein hergehört: Der Pflanzenstoff Resveratrol, der in Weintrauben enthalten ist, könnte sich positiv auf die Muskulatur auswirken und damit Auswirkungen von ungesunder Ernährung rückgängig machen. Darauf deutet eine neue US-Studie Mehr »

Die richtige Sportbrille

Der Sommer ist da und damit sind viele Sportler zu sehen, die ihrer Leidenschaft im Freien nachgehen. Ob Joggen oder Radfahren, Badminton oder Wassersport, es gibt viele Outdoor-Sportarten denen man in der Mehr »

Ist Hautkrebs eine Berufskrankheit?

Gerade wer viel im Freien arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko um an Hautkrebs zu erkranken. Daher wurde Hautkrebs ab Januar in Deutschland auch offizielle als Berufskrankheit anerkannt. Sonnenstrahlen sind zwar gesund und Mehr »

Was ist Angst?

Überblick Angst Wer schon einmal in schwindelerregender Höhe gestanden hat und in die Tiefe geblickt hat, wird möglicherweise Angst empfunden haben. Die Angst davor kann auch ein Grund sein, gar nicht erst Mehr »

Gesund leben mit Zyban

Haben Sie sich was fürs Neue Jahr vorgenommen, vielleicht mit dem Rauchen aufhören? Viele Raucher nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um endlich mit ihrer Sucht aufzuhören. Doch ob nun Neujahr oder jeder Mehr »

Kann falsche Ernährung den Schlaf stören?

Viele Menschen die unter Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder allgeimein unter einer schlechten Schlafqualität leiden fragen sich nach den Ursachen. Den Wenigsten kommt aber die Ernährung als möglicher Faktor in den Sinn. Kann ein Mehr »

Was gehört in eine Hausapotheke

Neben die Standartvorgaben sollte eine gute Hausapotheke auch auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sein. Wenn Sie dahingehend Hilfe brauchen, können Sie sich auch an Ihre Apotheke wenden. Ein Ausnahmefall bildet die Planung Mehr »

 

Wie schütze ich mich vor Allergien?

Zusammenfassung: Frühblüher machen Pollenallergikern schon jetzt das Leben schwer. Was gegen Allergiebeschwerden hilft, erklären wie Ihnen im folgenden Artikel – damit Sie möglichst beschwerdefrei durch das Frühjahr kommen.

Hilft eine Hyposensibilisierung kurzfristig?

Man sollte den Auslösern einer Allergie soweit möglich aus dem Weg gehen. Eine Hyposensibilisierung läuft über mehrere Jahre, sie hilft nicht kurzfristig. Bei anderen Methoden werden die allergieauslösenden Substanzen in niedriger Konzentration beispielsweise in Form von Tabletten unter die Zunge gelegt. Wer mehr zur Hyposensibilisierung wissen will, sollte sich an seinen Arzt wenden.

Pollenallergie

Welche antiallergischen Präparate sollte man im Hause haben?

Man sollte Heuschnupfen nicht als Bagatelle abtun. Unbehandelt kann es zu Komplikationen wie einem allergischen Asthma kommen. Viele antiallergische Medikamente können in der Selbstmedikation angewendet werden. Die sogenannten Antihistaminika zum Einnehmen können müde machen. Bei modernen Wirkstoffen ist diese Nebenwirkung aber geringer als bei älteren. Die Langzeiteinnahme ist besser als die Adhoc-Medikation bei Bedarf. Man sollte auf die persönlichen Schwachstellen achten und lokal wirkende Allergiemittel anwenden. Augentropfen helfen gegen tränende Augen, Nasensprays gegen einen Fließschnupfen. Lokale Antihistaminika wirken schnell, deshalb werden sie in der Regel bei Bedarf angewendet. Die lokal eingesetzten Glucocorticoide, oft vereinfacht Kortison genannt, sind ebenfalls Mittel der ersten Wahl. Man muss aber wissen, dass ihre Wirkung erst verzögert einsetzt. Nasensprays mit Kortison können mit den Heuschnupfenmitteln zum Einnehmen kombiniert werden. Richtig eingesetzt besteht nur ein minimales Risiko für Nebenwirkungen. Bei schweren Allergien kann der Arzt weitere Medikamente verschreiben.

An welchen Urlaubszielen bleibt man als Allergiker einigermaßen beschwerdefrei?

Wer unter einer Pollenallergie leidet, kann das bei der Reiseplanung berücksichtigen: Günstig sind Urlaubsziele im Hochgebirge und am Meer. Bei einer Hausstauballergie kann man im Hotel nach entsprechender Ausstattung fragen.

Kann ich vorbeugend was machen?

In der Apotheke gibt es Medikamente, die vorbeugend wirken. Diese benötigen aber rund zwei Wochen Zeit, bis sie im Körper einen Schutzwall gegen die einfliegenden Pollen aufbauen können. Allgemein kann man raten, rechtzeitig mit der Einnahme der Mittel zu beginnen.

Im akuten Heuschnupfenanfall lindern Augentropfen oder Nasensprays mit sogenannten Antihistaminika wie Loratadin und Cetirizin die Symptome. Aber nicht jedes Nasenspray ist für die langfristige Anwendung geeignet. Zudem brauchen Kinder geringere Dosierungen als Erwachsene. Eltern sollten sich deshalb in der Apotheke beraten lassen.

Bei Atemwegserkrankungen werden oft Medikamente eingesetzt, die man inhaliert. So können sie gezielt in der Lunge wirken. Schmitt weist darauf hin, dass dabei die richtige Inhalationstechnik entscheidend ist. Diese könne sich von Präparat zu Präparat unterscheiden. In der Apotheke gibt es Hilfsmittel, die die richtige Inhalation erleichtern und speziell auf Kinder abgestimmt sind.

Heuschnupfen

Neben den Mitteln aus der Apotheke hilft es, den Kontakt zu den Pollen zu vermeiden. So kommt es erst gar nicht zu den Heuschnupfenattacken. Natürlich kann man den Pollen nicht komplett aus dem Weg gehen.Trotzdem gebe es einige Maßnahmen, um den Kontakt mit ihnen zu reduzieren.

  1. Pflanzen im Garten Gibt es Rasen um das Wohnhaus, sollte man ihn bei einer Gräserallergie stets kurz halten. Allergiker übertragen das Rasenmähen und auch das Heckenschneiden am besten an andere. Generell sind Arbeiten im Freien für Pollenallergiker nach längeren Regenfällen oder an einem taureichen Morgen günstiger, weil dann weniger Pollen in der Luft fliegen. Das gilt auch für windstille Tage. Hilfreich sind geeignete Atemmasken und Brillen, um Pollen abzuhalten. Arbeitskleidung lässt man – soweit möglich – im Gartenschuppen. Bei der Pflanzenauswahl und Gartengestaltung kann man sich von erfahrenen Gärtnern beraten lassen. Pollenfrei wird ein Garten zwar nicht, aber es ist günstig, keine Windbestäuber zu verwenden, sondern Pflanzen, die von Insekten bestäubt werden. Ausnahme: Man leidet auch an einer Insektengiftallergie. Zudem gilt es, Pflanzen, auf deren Pollen man definitiv allergisch reagiert, möglichst ganz zu entfernen.
  2. Fenster Lüften sollten Pollenallergiker in der Innenstadt morgens, denn dann herrscht dort die geringste Pollenkonzentration in der Luft. Auf dem Land sind die Abendstunden günstiger. Pollengitter vor dem Fenster vermindern die Pollenbelastung in Räumen deutlich. Am besten bringt man sie an Fenstern an, die man bevorzugt zum Lüften nutzt. Gerade wer im Sommer nachts gerne bei offenem Fenster schläft, kann von Pollenschutzgittern profitieren. Und vor Terrassen- oder Balkontüren kann man beispielsweise eine Schiebe- oder Pendeltür mit Pollenschutzgitter anbringen. Das schützt auch vor lästigen Insekten. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) weist darauf hin, dass bei Pollengittern vor dem Fenster etwas länger als gewöhnlich gelüftet werden muss, da die Gitter den Luftdurchzug verlangsamen.
  3. Reinigungsgeräte Staubsauger mit Hepa-Filter und möglichst dichtem Gehäuse wirbeln kaum mehr Staubpartikel und Pollen in die Luft. Allerdings empfiehlt es sich für Allergiker nicht, Staubbeutel oder -behälter so wie Filter selbst zu wechseln. Wischen sollte man mit feuchten Lappen oder Tüchern, an denen Staub und Pollen durch elektrostatische Aufladung haften bleiben. Das Wischen und Reinigen des nötigen Geräts überlassen Heuschnupfen-Geplagte in der Pollensaison wenn möglich aber besser anderen.
  4. Sitzmöbel und Sichtschutz Auf Polstermöbeln, Kissen oder an Stoffvorhängen heften sich Blütenpollen leicht an. Setzt man sich dann auf die Möbel oder zieht die Vorhänge zur Seite, werden die Pollen aufgewirbelt. Günstiger sind glatte Polster, die man gut abwischen kann – was man regelmäßig tun sollte. Für Fenster eignen sich Rollos oder Jalousien als Sichtschutz.
  5. Luftreiniger Laut DAAB sollte "ein Luftreiniger mit einem Hepa-Filter-System in der Lage sein, Partikel bis zu 0,3 Mikrometer Größe zurückzuhalten und dabei eine Filterleistung von 99,97 Prozent aufweisen. Die Filterkapazität muss zur Raumgröße passen. Die gesamte Raumluft sollte zweimal pro Stunde gefiltert werden. Die Filter sind sehr effektiv, es wird aber eine gewisse Pumpleistung benötigt, da durch den Filter ein Druck aufgebaut wird. Daher sind manche Geräte sehr laut. Der Einsatz von Luftreinigern sollte nicht als alleinige, sondern als unterstützende Maßnahme zur Allergenreduktion verstanden werden".

Chronische Borreliose – Die verkannte Volkskrankheit

Zusammenfassung: Borreliose ist der Überbegriff für eine Gruppe von bakteriellen Infektionskrankheiten. Auslöser sind die Borrelien. Sie ist die einzige in Europa heimische Erkrankung durch Borrelien. Hier erfahren Sie alles Wichtige zu Infektionswegen, Symptomen und Behandlung der Borreliose.

Inhaltsverzeichnis

Das ist Borreliose

Die Gruppe der Borreliose-Erkrankungen wird durch bewegliche, schraubenförmige Bakterien hervorgerufen: die Borrelien. Sie befallen Menschen und andere Säugetiere. Zur Infektion benötigen sie allerdings blutsaugende Insekten als Überträger. Die Bakterien können nämlich nur durch die Stiche dieser Parasiten in die Haut anderer Lebewesen gelangen.

In den allermeisten Fällen wird hierzulande durch einen Zeckenbiss Borreliose übertragen, und zwar durch den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus). Selten erfolgt die Ansteckung über andere Blutsauger wie Pferdebremsen, Mücken oder Flöhe. Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Hilfe bei Borreliose

Symptome

Das Krankheitsbild einer Borreliose kann sehr vielgestaltig sein. Viele Menschen mit Borreliose zeigen anfangs gar keine Beschwerden. Bei anderen entwickelt sich an der Zeckenbissstelle eine Hautrötung, die langsam größer wird. Mediziner sprechen hier von der "Wanderröte". Begleitend können grippale Beschwerden auftreten wie Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber.

Im weiteren Verlauf können sich die Borrelien über das Blut im Körper verteilen und verschiedene Organe befallen. Entsprechende Symptome treten erst Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss auf:

Oft greift die Infektion auf das Nervensystem über. Dann entwickelt sich eine akute Neuroborreliose (siehe unten). Seltener befallen die Borrelien andere Körperorgane wie den Herzmuskel.

Als Spätfolgen einer Borreliose können Monate bis Jahre nach der Infektion verschiedenste Beschwerden auftreten. Dazu zählen etwa chronische Entzündungen der Gelenke (Lyme-Arthritis) oder der Haut (Acrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer). Möglich ist auch eine chronische Borreliose des zentralen Nervensystems (chronische Neuroborreliose).

Untersuchung und Diagnose

Zeckenbiss – ja oder nein? Die Antwort auf diese Frage ist für den Arzt wichtig, um den Verdacht auf eine Borreliose abklären zu können. Da Symptome der Erkrankung oft erst Wochen oder Monate nach der Infektion auftreten, erinnern sich aber viele Patienten nicht mehr an den Zeckenbiss. Sie können dann dem Arzt aber zumindest sagen, ob die Möglichkeit dazu bestand: Wer etwa in Wäldern oder Wiesen spazieren geht oder im Garten Unkraut jätet, kann sich leicht eine Zecke einfangen.

Neben der Möglichkeit eines Zeckenbisses interessieren den Arzt auch die genauen Beschwerden des Patienten: Aussagekräftig in frühen Krankheitsstadien ist vor allem die "Wanderröte". Auch über allgemeine Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen sollte man den Arzt informieren. Im Spätstadium berichten Patienten oft von chronischen Gelenkschmerzen oder neurologischen Beschwerden. NetDoktor interaktiv Jetzt Symptome checken im Facebook Messenger Heilpflanzenfinder Welche Heilpflanze verschafft mir Linderung?

Der Verdacht "Borreliose" lässt sich schließlich durch Laboruntersuchungen erhärten. Der Arzt kann etwa in einer Blut- oder Nervenwasserprobe (bei Neuroborreliose) nach Antikörpern gegen Borrelien suchen. Allerdings ist die Interpretation solcher Laborergebnisse nicht immer einfach.

Behandlung der Borreliose

Borrelien lassen sich wie andere Bakterien mit Antibiotika bekämpfen. Art, Dosis und Anwendungsdauer der Medikamente hängen vor allem vom Stadium der Borreliose-Erkrankung und dem Alter des Patienten ab. So erhalten Erwachsene in frühen Krankheitsstadien meist Tabletten mit dem Wirkstoff Doxycyclin. Bei Kindern und Schwangeren darf dieses Antibiotikum dagegen nicht eingesetzt werden. Stattdessen verordnet der Arzt hier Amoxicillin oder Cefuroxim.

In späteren Krankheitsstadien (chronische Neuroborreliose etc.) werden Patienten oft mit Antibiotika wie Ceftriaxon oder Cefotaxim behandelt. Die Medikamente können als Infusion verabreicht werden.

Zudem gibt es eine pflanzliche Alternative, das vom amerikanischen Arzt Dr. Cowden entwickelte Cowden Support Program (CSP) mit seinen Nutramedix Produkten. Es wurde ursprünglich zur Anwendung bei Einschränkungen der Gesundheit entwickelt, wie sie häufig im Rahmen einer chronischen Borreliose (Lyme disease) beobachtet wurden. Mittlerweile wird es aber auch sehr oft bei anderen chronischen Infektionen oder unklaren chronischen Gesundheitsbeeinträchtigungen angewandt.

Der Erfolg der Antibiotikatherapie hängt vom Behandlungsbeginn ab: In der Frühphase der Borreliose ist die Behandlung meist wirksamer als in späteren Stadien.


Homosexualität

Zusammenfassung: Im folgenden Artikel geht es um Homosexualität, speziell darum: Was versteht man darunter? Wie gehe ich damit um? Wie können Eltern mit der Homosexualität ihrer Kindern umgehen.

Inhaltsverzeichnis

Lust auf das eigene Geschlecht

Fühlt sich eine Frau grundsätzlich eher zu Frauen sexuell hingezogen, oder ein Mann zu Männern, spricht man von homosexuell. Bei Frauen verwendet man auch den Begriff „lesbisch“, bei Männern das Wort „schwul“. Der Begriff Lesben für homosexuelle Frauen ist gebräuchlich und wird auch als Selbstdefinition verwendet. „Schwul“ wurde lange Zeit als ein Schimpfwort für homosexuelle Männer verwendet. Heute ist „schwul“ eine übliche Selbstbezeichnung.

Verliebt sich eine Frau in einen Mann oder ein Mann in eine Frau, ist die sexuelle Partnerorientierung „heterosexuell“. Fühlt man sich zu beiden Geschlechtern hingezogen und lebt die Sexualität auch, wird man als „bisexuell“ angesehen.

In der Regel erkennen Homosexuelle schon früh, dass sie sich zu gleichgeschlechtlichen Partnern bzw. Partnerinnen hingezogen fühlen. Allerdings machen viele Jugendliche – gerade in der Pubertät – eine Art Entdeckungsreise zum anderen Geschlecht. Sie fühlen sich in dieser Zeit in ihrer sexuellen Entwicklung manchmal zum eigenen Geschlecht hingezogen. Auch zärtliche Berührungen können vorkommen: Mädchen küssen plötzlich ihre beste Freundin. Jungs finden ihre Kumpels attraktiv. Dabei kann es sich lediglich um eine Phase in ihrer Entwicklung handeln, ohne homosexuell zu sein. Diese Gefühle können durchaus aufkommen, und es ist auch vollkommen normal, Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht zu machen.

Für andere wiederum ist ziemlich schnell klar, dass sie als Frau nur eine Frau bzw. als Mann nur einen Mann lieben können, und damit beginnt oft ein langer Prozess, bis sie sich öffentlich zu ihrer homosexuellen Orientierung bekennen können (Coming-out), oft auch über Online Plattformen wie Gay Roeal.

Schwules Paar

Coming-Out

Es ist unterschiedlich, wann jemand bemerkt, ob sie oder er homosexuell ist. Manche spüren schon sehr früh, dass sie lesbisch oder schwul sind. Andere kommen erst im Laufe ihres Lebens darauf. Das Coming-out ist der Prozess, in dem man sich selbst seiner Homosexualität bewusst wird (inneres Coming-out) und sich in Folge auch öffentlich dazu bekennt (Coming-out nach außen). Das kann für manche ein sehr mühsamer und manchmal auch schmerzhafter Weg sein.

Inneres Coming-out

Der erste wichtige Schritt ist das innere Coming-out. Es braucht bei manchen eine lange Zeit, die eigene sexuelle Orientierung als Teil der eigenen Persönlichkeit zu akzeptieren. Dieser Prozess der Selbstfindung dauert bei jeder Person unterschiedlich lange. Manchmal kommt es auch vor, dass sich Homosexuelle auf eine Ehe bzw. heterosexuelle Beziehung einlassen, um nicht aus dem gesellschaftlichen Rahmen zu fallen.

Dem sogenannten inneren Coming-out folgt das Coming-out nach außen.

Coming-out nach außen

Sobald das innere Coming-out beendet ist, wächst oft der Wunsch, auch öffentlich mit der neuen Identität frei leben zu dürfen. In dieser Phase wenden sich viele Homosexuelle zunächst an Gleichgesinnte oder vertraute Personen. Der Coming-out-Prozess beginnt meist schon sehr früh, kann jedoch Jahre dauern – bei manchen ein Leben lang.

Coming-out ist nicht zu verwechseln mit Outing. Mit Outing ist gemeint, dass die sexuelle Orientierung eines anderen Menschen – gegen dessen Willen – öffentlich gemacht wird.

Eltern von homosexuellen Kindern

Auch Eltern erleben nach der Nachricht ihres Nachwuchses „Ich bin lesbisch“ bzw. „Ich bin schwul“ ein Coming-out. Das heißt, auch sie müssen sich zunächst selbst mit der Situation beschäftigen, Eltern eines homosexuellen Kindes zu sein. Sie durchleben ebenso Phasen der Verarbeitung, die unterschiedlich schnell durchlaufen werden.

Auch wenn heutzutage Homosexualität in der Gesellschaft präsenter und akzeptierter ist als vor einigen Jahren, endet diese Toleranz oft in der eigenen Familie. Für viele Eltern ist es nicht leicht, dass ihr Kind homosexuell ist. Sie sind vielleicht fassungslos, enttäuscht oder traurig. Zweifel kommen auf, was möglicherweise schiefgelaufen ist in der Vergangenheit. Ängste tauchen auf, was andere über die Eltern eines lesbischen oder schwulen Kindes denken könnten.

Eltern sollten sich nicht durch Klischees verunsichern lassen. Ihr Kind wird kein anderer Mensch, nur weil es mitgeteilt hat, dass es homosexuell ist. Manche Eltern machen gute Erfahrungen, wenn sie mit anderen Homosexuellen oder deren Eltern reden. Auch diverse Beratungsstellen bieten Informationen, Hilfestellung und Unterstützung.


Besser laufen mit Einlegesohlen

Zusammenfassung: Einlegesohlen kommen nicht  nur bei Sportlern immer mehr in Mode, doch warum ist das so? Welche Vor- und Nachteile sie haben, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Risiken bestehen, erfahren Sie im folgenden Artikel. Die richtige Beratung durch einen Experten ist eminent wichtig.

Inhaltsverzeichnis

Für wen sind Einlagesohlen geeignet?

Seit Jahren machen Laufschuhhersteller mit den Natural-Running-Modellen gute Umsätze. Die Idee dahinter: Die Dämpfung wird auf ein Minimum reduziert, die Sohle dünner, weicher und flexibel gestaltet. So soll die Fußmuskulatur trainiert und gestärkt werden, das Abrollen und die Dämpfung der Stoßbelastungen vom anatomischen Dämpfungssystem unseres Fußgewölbes übernommen werden – nicht von den Schuhen. Die Idee ist gut, aber nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Manche Fehlstellungen oder schwache Fußmuskeln lassen sich nicht ohne Hilfsmittel therapieren, sondern nur durch spezielle Einlagen (Preise von 25 Euro für Bettungseinlagen bis auf über 200 Euro für orthopädische Einlagen). Manche Läufer hätten Einlagen nötig, wissen jedoch nicht Bescheid oder ignorieren Anfangsschmerzen, etwa an der Achillessehne.

Einlegesohlen

Einlagesohlen bei Fußfehlstellungen

Andere nutzen Einlagen sowohl beim Sport als auch im Alltag – das wiederum kann Fußprobleme sogar verschlimmern. Bis zu 60 Prozent der Deutschen leiden laut Experten an Fußfehlstellungen, aber lediglich 7,5 Prozent der Frauen und 4,8 Prozent der Männer bekamen 2011 Einlagen verschrieben. Es mangelt oft an Aufklärung. Umso wichtiger ist für Läufer ein Check beim Fachmann. Ein Orthopäde vermag aufgrund von Zehenstellung, Sohlenauflage oder Gelenkwinkel festzustellen, wo das Problem liegt. Spezielle „proaktive“ Einlagen und Übungen  können dazu führen, dass der Fuß zu seiner natürlichen Form und Kraft zurückfindet.

Pro´s

  • Fehlstellungen werden durch gute Einlagen korrigiert, Muskeln gefördert.
  • Schuheinlagen, die eine korrigierende Wirkung auf den Fuß haben, werden als Orthesen bezeichnet. Alles, was der Fuß durch seine Verkümmertheit oder Fehlstellung nicht selbst leisten kann, wird mit den Orthesen korrigiert. Gesunde Füße haben beispielsweise auf der Innenseite einen Bogen – das Längsgewölbe, das nicht den Boden berührt.
  • Senkfüße hingegen liegen mit der gesamten Sohle auf; somit verändert sich auch der Winkel der Beinachse. Knöchel-, Hüft- und sogar Rückenbeschwerden können die Folge sein. Die Orthese ist so gefertigt, dass sie die Innenseite des Fußes anhebt, die äußere Muskulatur folglich mehr arbeiten muss und somit gestärkt wird. Darüber hinaus wird während des Tragens bereits die richtige Position der Gelenke wiederhergestellt und nicht erst langsam mit Genesung des Fußes. Das Tragen von Orthesen ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit jedoch nicht mehr auffällig, da der Fuß seine Haltung von allein einnimmt.
  • Die Bettungseinlagen gelten als Vorstufe der Orthesen. Sie kommen zum Einsatz, wenn noch keine extreme Fehlstellung vorhanden ist. Als vorbeugende Variante sind sie vor allem für Läufer geeignet, die leicht umknicken oder hin und wieder Schmerzen haben.
  • Bettungseinlagen taugen auch für den Alltag – durch verschiedene Strukturen, Längen und Winkel üben sie dauerhafte Reize auf die Fußmuskulatur aus. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle: massierend, durchblutungsfördernd, leicht korrigierend, der Markt ist umfangreich.

Contra´s

  • Einlagen können die Füsse auf Dauer schwächen. Problematisch: Schuhwechsel.
  • Der häufigste Kritikpunkt gegen Einlagen ist die steigende Abhängigkeit von ihnen. Wenn der Fuß ausschließlich durch eine Orthese genesen soll, sei er ohne sie nicht stark genug.
  • Die Wirbelsäule von Leuten, die seit Jahren Einlagen tragen, gewöhnt sich an die Stellung der Füße und der Fußwinkel. Ohne diese Hilfen können Beschwerden dann erst wieder entstehen. Das einfache Tragen von Orthesen ohne weitere Übungen oder Barfußgänge sei eine temporäre Linderung, allerdings keine ausreichende Heilungsmethode, bemängeln Kritiker. Auch ist die Anpassung der Einlagen ein Problem.
  • Hat man eine gute Einlage für einen Laufschuh, ist sie in der Regel exakt auf den Fuß und auf das gewünschte Paar Schuhe zugeschnitten. Was aber, wenn die Sohle beim Wechsel in ein anderes Paar seine Form verändert? Nicht selten ist dies der Fall – und der Fuß wird einer Art Wechselbelastung ausgesetzt. Durch das ständige neue Anpassen kann die Muskulatur langfristig keine starke und gesunde Form annehmen.
  • Auch werden Einlagen häufig zu lange benutzt; Richtwert fürs Wechseln sind 800 Kilometer. Passiert das nicht, kann sich die Fußfehlstellung sogar verschlimmern. Sohlen mit teils krassem Dämpfverhalten zur Leistungsförderung auszustatten und das als „legales Doping“ zu betrachten, ist für Laufpuristen Selbstbetrug. Ein funktionierendes System braucht keine Unterstützung. Schaden tun diese Sohlen zwar nicht unbedingt, aber sie helfen auch nicht. Dahinter steckt oft auch viel Marketing. Eine Möglichkeit, langfristig schneller zu werden, sind sie ebenfalls nicht.
  • Zudem gibt es eine ganze Reihe von zweifelhaften Herstellen, wie dieser Bericht über Euphoric Feet von Schlanke-List. Es gilt sich umfassend, vom Fachmann, beraten zu lassen und die Einlegesohle individuell anpassen zu lassen.

Was versteht man unter einer Dauererektion?

Zusammenfassung: Priapismus ist eine meist schmerzhafte Dauererektion, die länger als zwei Stunden bestehen bleibt, obwohl Lust, Ejakulation und Orgasmus fehlen. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über die (unerwünschte) Dauererektion und wie sie behandelt wird.

Inhaltsverzeichnis

Wie kommt es zu einer Dauererektion?

Eine normale Erektion resultiert aus der Entspannung der Muskulatur innerhalb des Penis bei gleichzeitiger Steigerung der Blutzufuhr aus den Arterien. Dadurch kommt es zu einem Anschwellen der Schwellkörper des männlichen Gliedes (der Corpora cavernosa), wodurch der Abfluss in die Venen und damit der Rückfluss des Blutes aus dem Penis verhindert wird. Nach der Ejakulation werden die Arterien wieder verengt, wodurch der Druck auf die Venen und damit die Erektion nachlässt (Detumeszenz).

Fragen zur Männergesundheit

Prinzipiell unterscheidet man beim Priapismus einen Low-Flow-Typ (etwa 90 Prozent), bei dem ein verminderter Blutabstrom aus den Schwellkörpern (Corpora cavernosa) auftritt, von einem High-Flow-Typ (etwa 10 Prozent), bei dem eine vermehrte Blutzufuhr stattfindet.

Lesetipp: Wir können Ihnen diesen interessanten Artikel empfehlen, wenn Sie mehr Informationen zur Dauererektion haben möchten.

Priapismus tritt in etwa 60 Prozent aller Fälle ohne eine erkennbare Ursache auf (so genannter idiopathischer Priapismus). Bei den restlichen 40 Prozent – diese Formen werden als Sekundärer Priapismus bezeichnet – liegt der Dauererektion häufig eine der folgenden Erkrankungen/Situationen zu Grunde:

  • Bluterkrankungen, insbesondere Sichelzellanämie, Plasmozytom, Thalassämie (Mittelmeeranämie) Polyzythämie und Leukämie
  • Verletzungen (Penis oder Rückenmark), operationsbedingt bzw. nach Unfällen
  • Geschädigtes Nervensystem, insbesondere Rückenmarkverletzungen, seltener Multiple Sklerose (MS) oder Diabetes mellitus
  • Verschiedene Tumoren
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Medikamente zur Behandlung von Impotenz (insbesondere jene, die bei der so genannten Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) als Injektion in den Penis verabreicht werden)
  • Andere Medikamente, insbesondere bei Überdosierung wie Psychopharmaka, Blutdruckmittel, Immunsuppressiva oder Kortison

Welche Beschwerden treten auf?

Schmerzhafte Dauererektion (länger als zwei Stunden) ohne Beteiligung der Eichel bei fehlender sexueller Stimulation. Der so genannte High-Flow-Priapismus kann auch schmerzlos sein. Häufig kommt es zu einer Penisverkrümmung nach oben. Nach Stunden kommt es zu einer Blauverfärbung der Vorhaut, der Eichel und später des gesamten Penis.

Wie wird Priapismus behandelt?

Bei einer schmerzhaften Erektion, die länger als zwei Stunden dauert, sollte auf jeden Fall eine medizinische Beurteilung sowie Behandlung durch einen praktischen Arzt oder eine klinische Ambulanz erfolgen. Es handelt sich um einen Notfall! NetDoktor Tools Jetzt Symptome checken im Facebook Messenger Heilpflanzenfinder Welche Heilpflanze verschafft mir Linderung?

Behandlung Dauererktion

Die Diagnose wird aufgrund der Schilderungen des Patienten gestellt. Aufschluss über die Ursache des Priapismus geben Ultraschall-Untersuchungen (Duplex-Sonographie) und die Analyse einer Blutprobe aus dem Schwellkörper.

Die Therapie besteht in einer unverzüglichen Schmerzbehandlung sowie weiteren Maßnahmen. Der Arzt versucht zunächst, mit Medikamenten ein Abschwellen des Penis zu erreichen. Der Wirkstoff Terbutalin ist in Tablettenform vor allem bei High-Flow-Priapismus nach einer SKAT-Therapie und bei spontanen häufiger auftretenden Priapismen erfolgreich. Tritt nach ungefähr 30 Minuten keine Besserung ein, wird mit Hilfe einer Spritze Blut aus den Schwellkörpern abgesaugt. Kommt es danach abermals zu einer Erektion, werden gefäßverengende Medikamente (Etilefrin, Epinephrin) oder Methylenblau direkt in den Schwellkörper injiziert. Letzte Möglichkeit ist ein operativer Eingriff, bei dem entweder die arterielle Blutzufuhr zum Penis gebremst (selektive Embolisation der Penisarterien) oder der venöse Abfluss verbessert wird (Shunt-Operation).


Was kann ich bei innerer Unruhe tun?

Zusammenfassung: Innere Unruhe und Nervosität vor einer Prüfung, einem Bewerbungsgespräch oder nach zu viel Kaffee sind normal. Daneben kann innere Unruhe aber auch die Folge von Krankheiten, Medikamenten und Drogen sein. Im folgenden Artikel lesen Sie das Wichtigste über die möglichen Ursachen innerer Unruhe – und was Sie dagegen tun können.

Inhaltsverzeichnis

Fragen an den Arzt

Was ist innere Unruhe?

Innere Unruhe bedeutet eine leidvoll erlebte seelische Aufregung oder innere Anspannung. Sie kann anhaltend sein, vereinzelt oder immer wieder auftreten und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manchmal gibt es eine harmlose Erklärung für innere Unruhe und Nervosität wie etwa Prüfungsangst oder Lampenfieber vor einem wichtigen Auftritt. Auch bei zu viel Kaffee oder beruflichem Stress ist innere Unruhe nicht ungewöhnlich. In manchen Fällen wird sie aber auch durch ernsthafte Gesundheitsstörungen oder Erkrankungen ausgelöst.

Ursachen und mögliche Erkrankungen

Wichtige Auslöser für innere Unruhe und Nervosität sind:

  • Übermaß an Koffein, Alkohol oder Nikotin – Ein Zuviel dieser Genussmittel kann innere Unruhe und Nervosität auslösen.
  • Psychovegetative Allgemeinstörungen (vegetative Dystonie) – Der Begriff bezeichnet das Auftreten unspezifischer Beschwerden, für die sich keine organisch-krankhafte Ursache finden lässt. Typisch sind Erschöpfung, Schlafstörungen, innere Unruhe, Nervosität, Kopf- und Herzschmerzen, Schwindel, niedriger Blutdruck, Beschwerden im Bereich der Sehnenansätze und Muskeln sowie depressive Stimmung.
  • Unterzucker (Hypoglykämie) – Eine Unterzuckerung – egal, welcher Ursache – kann unter anderem Heißhunger, Schweißausbruch, Herzrasen, Zittern, innere Unruhe, Bewusstseinsstörung und Krampfanfälle hervorrufen.
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie) – Innere Unruhe kann auch bei einer Kreislaufstörung infolge von niedrigem Blutdruck auftreten. Zu den weiteren typischen Symptomen zählen Leistungsmangel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Herzklopfen, depressive Verstimmung, Schlafstörungen, kalte Hände und Füße sowie Schwindel.
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) – Eine Hyperthyreose zeichnet sich unter anderem durch innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, vermehrtes Schwitzen, Fingerzittern, Gewichtsabnahme und Durchfall aus.
  • Funktionelle Herzbeschwerden (Herzneurose) – Für funktionelle Herzbeschwerden lässt sich keine organische Erkrankung als Ursache finden. Typische Beschwerden sind etwa Herzjagen, Herzstolpern oder Herzklopfen, Enge- oder Beklemmungsgefühl im Brustkorb sowie Ziehen und Schmerzen an Herz und Arm. Oft treten zusätzlich innere Unruhe und Nervosität, Schlaflosigkeit und Erschöpfung auf.
  • Wechseljahre (Klimakterium) – Unruhe, Nervosität und Reizbarkeit sind mögliche Wechseljahresbeschwerden.
  • Lungenembolie – Der akute Verschluss einer Lungenarterie durch einen eingeschwemmten Blutpfropf, Luft, Fett oder einen Fremdkörper löst akute Atemnot, akute und oft atemabhängige Schmerzen im Brustkorb, Herzrasen, Husten, Angst, innere Unruhe, kalten Schweiß und – bei großen Embolien – Schock aus. Bei Lungenembolie besteht Lebensgefahr.
  • Depression – Innere Unruhe kann auch auf eine Depression hindeuten, vor allem, wenn Symptome wie gedrückte Stimmung, Sinn- und Hoffnungslosigkeit, Druck auf Brust- und Bauchraum, Schlafstörungen, Interesse- und Freudlosigkeit sowie fehlende Energie hinzukommen.
  • Persönlichkeitsstörungen – Zu den Leitsymptomen einer Persönlichkeitsstörung zählen Unruhe, Depressionen, Sucht (Nikotin), Ängste und Erschöpfung.
  • Schizophrenie – Eine schizophrene Ersterkrankung kann sich unter anderem mit innerer Unruhe, Nervosität, Anspannung, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Niedergeschlagenheit, Geräusch-, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie sozialem Rückzug ankündigen.
  • Alkohol – Innere Unruhe, Angstneigung und depressive Verstimmungen zählen zu den Folgen von Alkoholsucht. Zusätzlich können Nervosität und Zittern als Entzugssymptome bei bestehender Alkoholsucht auftreten.
  • Drogen – Halluzinogene sind Substanzen, die Sinnestäuschungen hervorrufen (LSD, „Magic Mushrooms“, Stechapfel, Bilsenkraut etc.), wobei im Anfangsstadium des Halluzinogen-Rausches innere Unruhe auftritt. Auch andere Drogen wie Cannabis (Hanf), die in erster Linie beruhigend wirken, lösen manchmal paradoxerweise Unruhe aus.
  • Nebenwirkung oder Entzugssymptom von Medikamenten – Verschiedene Arzneimittel können als Nebenwirkung Unruhe verursachen, so zum Beispiel bestimmte Antidepressiva (Bupropion, SSRI), Amantadin (bei Grippe und Parkinson) und Theophyllin (bei Asthma). Außerdem ist innere Unruhe auch als Entzugssymptom bei bestehender Medikamentenabhängigkeit (etwa von Schlaf- und Beruhigungsmitteln aus der Gruppe der Benzodiazepine) möglich.

Innere Unruhe behandeln

Wann muss ich zum Arzt?

Gehen Sie zum Arzt, wenn:

  • die innere Unruhe andauert;
  • Selbsthilfemaßnahmen (Beruhigungstee, Entspannungstechniken etc.) die Unruhe nicht lindern können;
  • die innere Unruhe von weiteren Beschwerden – egal, ob körperlich oder seelisch – begleitet wird (zum Beispiel Bluthochdruck, Depression).

Was macht der Arzt?

Der Arzt wird Sie zunächst ausführlich zu Ihrer Krankengeschichte (Anamnese) befragen. Wichtig ist zum Beispiel, wie lange die innere Unruhe schon besteht, ob es weitere Beschwerden gibt und ob Sie irgendwelche Medikamente einnehmen. Aus den Angaben des Patienten kann der Arzt oft schon einen Verdacht zur Ursache der inneren Unruhe ableiten. Verschiedene Untersuchungen können im Anschluss Klarheit bringen beziehungsweise andere Erkrankungen als Auslöser der ausschließen (etwa eine organische Herzerkrankung bei funktionellen Herzbeschwerden):

  • Körperliche Untersuchung: Sie ist Routine, wenn ein Patient mit unklaren Beschwerden wie ärztlichen Rat einholt.
  • Blutdruckmessung: Sie ist Teil der körperlichen Untersuchung und kann einen niedrigen Blutdruck als Ursache der inneren Unruhe entlarven.
  • Blutuntersuchung: Blutanalysen sind zum Beispiel hilfreich, wenn Unterzuckerung, Schilddrüsenüberfunktion oder Lungenembolie die innere Unruhe auslösen könnte.
  • Bildgebende Verfahren: Computertomografie (CT) und Röntgen können zum Beispiel Hinweise auf eine Lungenembolie als Grund für die innere Unruhe liefern. Eine Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) kann zur Abklärung einer Lungenembolie oder einer Schilddrüsenüberfunktion hilfreich sein.
  • Szintigrafie: Diese nuklearmedizinische Verfahren kann notwendig sein, wenn entweder eine Lungenembolie oder eine Schilddrüsenfunktion die Unruhe verursachen könnte.
  • Tests: Verschiedene Fragebögen und Tests werden durchgeführt, wenn die innere Unruhe zum Beispiel durch Schizophrenie oder eine Depression bedingt sein könnte.

Im Einzelfall können noch andere Untersuchungen sinnvoll sein, um den Grund für den Spannungszustand aufzuspüren.

Beratung bei innerer Unruhe

Was kann ich selbst bei innerer Unruhe tun?

Beruht die innere Unruhe auf einer behandlungsbedürftigen Erkrankung, wird der Arzt geeignete Therapiemaßnahmen auswählen. In der Regel verschwindet dann auch die Unruhe. So können aber auch selbst etwas tun, um die innere Anspannung und Nervosität zu lindern:

  • Entspannungsübungen können innere Unruhe vertreiben. Setzen oder legen Sie sich zum Beispiel hin, schließen Sie die Augen, entspannen Sie Arme und Beine, atmen Sie tief durch und lenken Sie sich bewusst ab, indem Sie an etwas Schönes denken (Ausflug mit Freunden, Waldspaziergang etc.). Bewährte Entspannungstechniken gegen Unruhe und Nervosität sind Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
  • Für einen Beruhigungstee gegen innere Unruhe und Nervosität mischen Sie 60 g Passionsblumenkraut und je 20 g Baldrianwurzel und Pfefferminzblätter zusammen. Zwei Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Morgens und am frühen Nachmittag zwei bis drei Tassen dieses Beruhigungstees langsam trinken (eventuell mit Honig gesüßt).
  • Ein bewährtes Hausmittel gegen innere Unruhe ist ein großes Glas Buttermilch.
  • Gegen innere Unruhe und Nervosität empfiehlt sich ein warmes Vollbad mit Baldrian-, Hopfen-, Lavendel- oder Heublumenzusatz. Bei einer Raumtemperatur von 18 bis 21°C sollte das Badewasser maximal 38°C haben. Legen Sie sich für höchstens 10 bis 20 Minuten in die Wanne und ruhen Sie sich dann eine Stunde warm zugedeckt im Bett aus. Achtung: Bei vollem Magen oder labilem Kreislauf sind warme Vollbäder tabu!
  • Baldrian, Hopfen und Passionsblume gibt es auch als pflanzliche Präparate zur Einnahme in der Apotheke.
  • Regelmäßige körperliche Bewegung (wie Joggen, Walken, Schwimmen, Radfahren etc.) wirkt ausgleichend auf die Seele und kann so innere Unruhe und Nervosität gar nicht erst aufkommen lassen.
  • Bei Unruhe und Nervosität (etwa vor wichtigen Gesprächen und Prüfungen) können Sie den Druckpunkt Herz 7 stimulieren. Um den Punkt zu finden, beugen Sie das Handgelenk leicht in Richtung Unterarm. Direkt auf der Beugefalte auf der Seite des kleinen Fingers neben der gut tastbaren Beugesehne liegt Herz 7. Massieren Sie diesen Punkt etwa eine Minute lang mit einem Finger.
  • Die Homöopathie kennt verschiedene Mittel gegen innere Unruhe, so zum Beispiel Chamomilla (bei zusätzlicher Überempfindlichkeit und Launenhaftigkeit), Kalium arsenicosum (innere Unruhe mit unruhigen Armen und Beinen), Arsenicum album (mit Angst und Schwäche) sowie Nux vomica (innere Unruhe durch beruflichen Stress).

Welche Bestattungsarten gibt es im Sterbefall?

Zusammenfassung: Der Tod eines Angehörigen kommt oftmals unangekündigt und man ist nicht darauf vorbereitet. In folgendem Artikel erhalten Sie mehr Informationen zu den verschiedenen Arten der Bestattung und die Trauerfeier.

Inhaltsverzeichnis

Ein Todesfall ist ein meistens ein schmerzliches Ereignis. Auch wenn die Trauer groß ist, müssen wichtige Dinge erledigt werden. Eine wichtige Aufgabe ist die Organisation der Bestattung. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.

Bestattungsarten

Die erste Entscheidung, die getroffen werden muss, ist, soll es eine Feuerbestattung oder eine Erdbestattung sein. Bei einer Erdbestattung erfolgt die Beisetzung in einem Sarg auf einem Friedhof. Eine andere Möglichkeit ist die Feuerbestattung. Der Tote wird eingeäschert und in einer Urne beigesetzt. Für die Urnenbeisetzung kann zwischen unterschiedlichen Orten gewählt werden.

Arten der Bestattung

Erdbestattung

Eine Erdbestattung ist die Beisetzung in einem Sarg auf einem Friedhof. In Deutschland sind Erdbestattungen nur auf dem Friedhof möglich. Meistens besteht der Sarg aus Holz. Der Verstorbene wird von einem Bestatter abgeholt und hergerichtet. Die Beisetzung führt der Bestatter in Absprache mit den Angehörigen durch. Eine Trauerfeier in einer Kirche oder am Friedhof gehört zu der Erdbestattung. Sargträger senken den Sarg in das offene Grab. Das Grab wird verschlossen und die Angehörigen müssen sich um die Pflege kümmern. Man unterscheidet zwischen Wahlgrab und Reihengrab. Bei einem Wahlgrab kann die Lage und Größe des Grabes gewählt werden. Ein Reihengrab bietet diese Möglichkeit nicht, ist aber günstiger. Eine Ruhezeit wird festgelegt, in dieser darf das Grab nicht beseitigt werden.

Feuerbestattung

Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene krematiert und die Asche anschließend beigesetzt. Die Angehörigen müssen bestätigen, dass der Verstorbene verbrannt werden will. Bei einer Leichenschau ist durch einen Amtsarzt zu überprüfen, ob der Verstorbene eines natürlichen Todes verstorben ist. Die Einäscherung dauert etwa 90 Minuten. Die Temperatur beträgt 900 Grad. Sie wird während der Einäscherung auf 1200 Grad erhöht. Ein Schamottstein mit den Daten des Verstorben und einer Nummer, ist dem Sarg beigelegt. Nach der Verbrennung sind circa drei Kilogramm Asche über. Diese wird in eine Aschekapsel gefüllt. Die Kleidung des Verstorbenen kann ausgewählt werden. Der Zeitraum zwischen Todesfall und Beisetzung kann wegen der Kremation ein bis zwei Wochen dauern.

Naturbestattung

Naturbestattung

Als Naturbestattung bezeichnet man verschiedene Bestattungsarten in der Natur. Dazu zählen Seebestattung, Baumbestattung, Wiesenbestattung und Felsbestattung. Die Grabpflege entfällt. Der Naturbestattung muss eine Verbrennung vorausgehen. Sehr beliebt ist die Baumbestattung. Die Asche wird im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Die Baumbestattung steht für Unsterblichkeit. Die materielle Hülle des Verstorbenen wird dem Naturkreislauf zurückgegeben. Viele Baumbestattungen finden in speziellen Friedwäldern statt. Bei einer Seebestattung findet die Beisetzung der Asche im Meer statt. In Deutschland ist dies in der Nordsee und Ostsee möglich. Die Asche wird in einer speziellen Urne im Meer versenkt. Diese Urne löst sich innerhalb weniger Stunden auf. Bei einer Felsenbestattung wird die Asche unter einer Grasnarbe an einem Felsen vergraben. Eine Almwiesenbestattung ist nur in der Schweiz möglich.

Die Trauerfeier

Zu einer traditionellen Bestattung gehört eine Trauerfeier. Die Trauerfeier bietet die Möglichkeit, sich von dem Verstorbenen zu verabschieden. Ein wichtiger Inhalt ist die Trauerrede. Das Leben des Verstorbenen wird dargestellt und gewürdigt. Musik, die mit dem Toten verbindet, kann abgespielt werden.

Weiterführende Informationen

https://www.itsystemkaufmann.de/arbeiten-bis-ins-grab-tipps-zur-altersvorsorge/

https://www.mementi-urnen.de/


Depressionen als Nebenwirkungen

Zusammenfassung: Die Einnahme von Medikamenten hat nicht nur positive Auswirkungen auf Körper und Seele, sondern kann auch schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Das Depressionen dazu gehören können, wissen die wenigsten Patienten. Mehr Informationen dazu erhalten Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

  1. Nebenwirkungen von Medikamenten
  2. Wenn Medikamente Depressionen hervorrufen
  3. Verdoppelte Depressionsrate
  4. Ungeklärte Fragen
  5. Vorsicht bei Einnahme von mehreren Medikamenten
  6. Buchtipps bei Depressionen

Nebenwirkungen von Medikamenten

Medikamente können nicht nur körperliche, sondern auch seelische Nebenwirkungen haben – zum Beispiel Depressionen oder gar Suizidgedanken. Und das betrifft viele Patienten: So nimmt jeder Dritte Arzneien ein, die das Potenzial haben, das Gemüt zu verdüstern. Besonders groß ist das Risiko, wenn jemand mehrere dieser Arzneien gleichzeitig nimmt – und das ist gar nicht selten der Fall. Weitere Hinweise zur Einnahme von Medikamenten.

Medikamente und ihre Nebenwirkungen

„Viele Patienten werden überrascht sein, dass ihre Medikamente ihre Stimmungen beeinflussen und Depressionen begünstigen können“, sagt Studienautorin Dima Qato von der University of Chicago. Darunter sind viele verbreitete Medikamente gegen Sodbrennen, Betablocker gegen Bluthochdruck, Kortikosteroide gegen Rheuma oder Asthma und sogar das Schmerzmittel Ibuprofen, dass man ohne Rezept kaufen kann.

Wenn Medikamente Depressionen hervorrufen

Insgesamt umfasst die Liste der mit Depressionen in Zusammenhang stehenden Medikamente rund 200 Wirkstoffe. „Es war sowohl überraschend als auch besorgniserregend, wie viele Medikamente Depressionen als mögliche Nebenwirkung haben“, erklärt Qato.

Depressionen verursacht durch Medikamente

Verdoppelte Depressionsrate

Die Forscherin und ihr Team hatten die Medikationen von 26000 Erwachsenen analysiert und mit der seelischen Gesundheit der Personen abgeglichen. Bei denen, die eines dieser Medikamente einnahmen, stieg die Depressionsrate von 7 auf 10 Prozent. Wer zwei dieser Medikamente einnahm, hatte ein neunprozentiges Risiko. Von denen, die drei oder mehr solcher Präparate schluckten, entwickelten sogar 15 Prozent eine Depression.

Der Einfluss anderer Faktoren, die Depressionen begünstigen, rechneten die Forscher dabei heraus. Dazu gehören Armut, Arbeitslosigkeit aber auch gesundheitliche Faktoren wie chronische Schmerzen.

„Es ist wichtig, dass Patienten, Ärzte und Apotheker sich der Möglichkeit bewusst sind, dass die Einnahme mancher Medikamente mit einem höheren Depressionsrisiko verbunden ist“, sagt Qato.

Ratgeber Gesundheit

Ungeklärte Fragen

Die Forscher betonen, dass es immer noch viele offene Fragen zu dem Thema gebe und weitere Untersuchungen notwendig seien. Die Studie zeige lediglich einen Zusammenhang zwischen der Einnahme der Medikamente und Depressionen auf – sie liefere aber keinen endgültigen Beweis dafür, dass sie tatsächlich Depressionen fördern.

Vorsicht bei Einnahme von mehreren Medikamenten

Wenn Menschen mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, kann das zu Komplikationen führen. Eine Kombination kann ungünstige Nebenwirkungen verstärken, oder die verschiedenen Präparate können sich in ihrer Wirkung gegenseitig blockieren (Kontraindektion). In Deutschland nimmt jeder Dritte im Alter zwischen 65 – 79 Jahren sogar fünf oder mehr vom Arzt verschriebene Arzneimittel ein.

Buchtipps bei Depressionen


Die richtige Matratze finden – Das hilft Ihnen

Tiefer, gesunder Schlaf ist keine Frage des Glücks. Die richtige Matratze ist ausschlaggebend. Mit dem richtigen Equipment fürs Bett können selbst Menschen die nur schwer in den Schlaf finden ihre wohl verdiente Ruhe erhalten. 

Fragt sich nur: Wie finde ich die richtige Matratze? Dieser Artikel zum Thema Matratzen hilft Ihnen bei der Entscheidungsfindung. Stiftung Warentest und Öko-Test haben 10 Matratzen untersucht und herausgefunden, auf welcher es sich am besten schläft. Natürlich hat jeder seine individuellen Vorlieben und Erfordernisse, aber als Orientierung wird Ihnen dieser Beitrag auf jeden Fall weiter helfen.

Gesunder Schlaf durch die richtige Matratze

Die richtige Matratze – Darauf kommt es an

Nur die richtige Matratze schafft es, dass man ohne Verspannungen durch die Nacht kommt. Kaltschaum, Latex, Viskose oder Federkern; die Wahl für die richtige Matratze ist vor allem eine Frage der Schlafgewohnheit, aber auch der Körpergröße und der Neigung zu Nachtschweiß. Am besten liegt man im Geschäft Probe und testet mehrere Schlafpositionen, um herauszufinden, welcher Herstellungstyp den wohligsten Schlaf verspricht. 

Sie haben die richtige Matratze gefunden, wenn sie die S-Form der Wirbelsäule unterstützt, also wenn sie die Beine, Halswirbelsäule und Taille stützt und an Schultern und der Hüfte nachgibt. Menschen, die viel schwitzen, sollten sich für eine atmungsaktive Federkernvariante entscheiden. Sehr große oder kleine Personen sind hierbei mit einer Taschenfedernkern-Matratze am besten beraten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Härtegrad. Ist die Matratze zu nachgiebig, hängt die Wirbelsäule durch. Das kann Fehlhaltungen verstärken und zu Schmerzen führen. Bei einer zu harten Matratze kann der Körper nicht richtig einsinken und die Wirbelsäule wird gekrümmt. Früher galt die Empfehlung, bei Rückenbeschwerden besonders großer Härte walten zu lassen. Heute raten Orthopäden eher zu einer mittelharten Matratze. Harte Varianten wiederum sind die richtige Wahl für alle Menschen ab 80 Kilogramm. Teilen sich ein Leicht- und ein Schwergewicht das Bett, so sind zwei verschiedene Matratzen mit zwei angepassten Lattenrosten die beste Lösung. 


Gesund flirten – auch das tut Ihrer Gesundheit gut

Lachen, flirten, Glücksgefühle – auch das trägt zu einem Großteil unserer Gesundheit bei. Eine positive Grundstimmung, und diese ist beim Flirten vorhanden, wirkt sich auch positiv auf unseren Körper aus und ist quasi als vorbeugende Maßnahme gegen Erkrankungen zu sehen.

Fast jedem ist es schon passiert: Man lernt einen interessanten Menschen kennen, tauscht erwartungsvoll die Handynummern aus und zu Hause stellt sich plötzlich die Frage, wie es weitergeht. Schreiben? Wenn ja, was genau? Dank einer Internetflat (z.B. von discoPLUS) ist ein reger Austausch technisch kein Problem, doch niemand will das Gegenüber mit falschen Worten vergraulen.

So flirten Sie sich gesund

Keine dummen Anmachsprüche

"Hast Du Dich verletzt, als Du vom Himmel gefallen bist?" – solche Sprüche ernten höchsten Augenrollen. Dennoch versuchen immer wieder Menschen, das Gegenüber mit unwitzigen Phrasen rumzubekommen. Es mag abgedroschen klingen, aber schlechte Anmachsprüche bleiben auch beim Flirt per Messenger ein No-Go.

Eindeutig zweideutig

Wer auf ein "HDL" (hab Dich lieb) ein "HDM" zur Antwort bekommt, könnte dahinter ein "hab Dich mehr-lieb" vermuten. Tatsächlich steckt ein "halt den Mund" hinter der Abkürzung. Selbst das bekannte "LOL" (laugh out loud) wurde schon fehlinterpretiert als "lots of love". Daher gilt: Klare Formulierungen sind gerade bei schriftlichen Botschaften ungemein wichtig. Auch Stimmungen und Ironie sind schnell falsch verstanden und schon ist der Flirt beendet, bevor es richtig losgeht.

Antworten nach dem Spiegelsystem

Gilt eigentlich noch die Regel, sich rar zu machen, um Interesse zu wecken? Wie lange sollte man mit der Antwort auf eine Textnachricht warten? Pauschal kann man das nicht sagen, aber vermeiden Sie jedes Extrem. Weder eine SMS-Flut im Minutentakt noch eine mehrtägige Pause zwischen jeder Botschaft finden Wohlwollen. Generell funktioniert es gut, wenn Sie sich dem Flirtpartner angleichen. Halten Sie Länge und Antwortmodus in etwa parallel zum Gegenüber.

Schreiben mit Stil

Es klingt banal, ist aber dennoch so wichtig. Schicken Sie keine SMS ohne Satzzeichen, mit Rechtschreib- oder Grammatikfehlern auf den Weg. Ihr Flirtpartner wird den Eindruck haben, dass Sie keine Zeit oder keine Lust hatten oder sich einfach nicht bemüht haben. Vermeiden Sie "leeres Gelaber", bringen Sie Witz, Charme und eine persönliche Note mit in die Nachrichten. Darum noch ein guter Tipp: Schreiben Sie nur mit klarem Kopf, nicht etwa nach einem Cocktailabend aus einer Sektlaune heraus. Das könnte am nächsten Morgen peinlich sein…