Fragen zur Gesundheit

Depressionen als Nebenwirkungen

Zusammenfassung: Die Einnahme von Medikamenten hat nicht nur positive Auswirkungen auf Körper und Seele, sondern kann auch schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Das Depressionen dazu gehören können, wissen die wenigsten Patienten. Mehr Informationen dazu Mehr »

Fragen zur Heilung nach einer Brustvergrößerungs-OP

Hallo, ich denke über eine Brustvergrößerungs-OP nach und war auch schon in einer Klinik. Natürlich hat mich der Arzt informiert und aufgeklärt, aber er verdient ja auch an einer solchen OP. Von Mehr »

Wobei handelt es sich um Viagra Plus?

Hallo, ich habe letzten von Viagra Plus gehört. Können Sie mir sagen worum es sich dabei handelt und was gegenüber dem normalen Viagra anders ist? Mit freundlichen grüßen, Karl-Heinz Viagra Plus ist Mehr »

Ist Rotwein gut für die Muskulatur?

Liebhaber von Rotwein hergehört: Der Pflanzenstoff Resveratrol, der in Weintrauben enthalten ist, könnte sich positiv auf die Muskulatur auswirken und damit Auswirkungen von ungesunder Ernährung rückgängig machen. Darauf deutet eine neue US-Studie Mehr »

Die richtige Sportbrille

Der Sommer ist da und damit sind viele Sportler zu sehen, die ihrer Leidenschaft im Freien nachgehen. Ob Joggen oder Radfahren, Badminton oder Wassersport, es gibt viele Outdoor-Sportarten denen man in der Mehr »

Ist Hautkrebs eine Berufskrankheit?

Gerade wer viel im Freien arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko um an Hautkrebs zu erkranken. Daher wurde Hautkrebs ab Januar in Deutschland auch offizielle als Berufskrankheit anerkannt. Sonnenstrahlen sind zwar gesund und Mehr »

Was ist Angst?

Überblick Angst Wer schon einmal in schwindelerregender Höhe gestanden hat und in die Tiefe geblickt hat, wird möglicherweise Angst empfunden haben. Die Angst davor kann auch ein Grund sein, gar nicht erst Mehr »

Gesund leben mit Zyban

Haben Sie sich was fürs Neue Jahr vorgenommen, vielleicht mit dem Rauchen aufhören? Viele Raucher nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um endlich mit ihrer Sucht aufzuhören. Doch ob nun Neujahr oder jeder Mehr »

Kann falsche Ernährung den Schlaf stören?

Viele Menschen die unter Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder allgeimein unter einer schlechten Schlafqualität leiden fragen sich nach den Ursachen. Den Wenigsten kommt aber die Ernährung als möglicher Faktor in den Sinn. Kann ein Mehr »

Was gehört in eine Hausapotheke

Neben die Standartvorgaben sollte eine gute Hausapotheke auch auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sein. Wenn Sie dahingehend Hilfe brauchen, können Sie sich auch an Ihre Apotheke wenden. Ein Ausnahmefall bildet die Planung Mehr »

 

CBD-Öl – Was ist das eigentlich?

Zusammenfassung: CBD-Öl verursacht keine psychoaktive Wirkung, mit Rauschzuständen ist bei dessen Anwendung also nicht zu rechnen. Es handelt sich dabei also um ein Öl, welches absolut legal erhältlich ist.

Inhaltsverzeichnis

CBD-Öl – Was ist das eigentlich?

Cannabidiol (CBD) findet sich vor allem in Faserhanf. Im Vergleich dazu in THC (Tetrahydrocannabinol) nur in Drogenhanfsorten zu finden. Während THC Rauschzustände verursacht, hat CBD keine psychoaktive Wirkung.

Noch immer sind jedoch viele Menschen der Überzeugung, Hanf wäre mit Marihuana gleichzusetzen. Allerdings ist dem nicht so, da es unterschiedliche Hanfsorten gibt die auch speziell gezüchtet und angebaut werden und so auch für verschiedene Zwecke zum Einsatz kommen. So ist Industriehanf, der eigentlich kein oder nur minimal THC enthält, sehr gut für die Herstellung von Bekleidung geeignet. In diesem industriellen Hanf ist gleichzeitig der CBD-Anteil sehr hoch. Deshalb wird Industriehanf auch zur Herstellung von Hanföl verwendet, welches keinerlei berauschende Wirkung besitzt. Den höchsten CBD-Gehalt weist dabei die speziell gezüchtete Sorte Cannabis Sativa auf.

Hanf mit einem hohen CBD-Gehalt gehört nicht zu den Drogen, enthält allerdings eine Vielzahl an essentiellen Nährstoffen. Diese sind für den Körper lebensnotwendig, können aber nicht selbst hergestellt werden.

Wirkung

Cannabidiol, welches vor allem im von Landwirten angebauten Faserhanf vorkommt und keine psychischen Wirkungen verursacht, zeigt sehr vielfältige Wirkmechanismen. Mittlerweile sind davon mehr als zehn Wirkungsweisen bekannt, die verschiedenen Rezeptoren wie den CB1-Rezeptor, zwei Vanilloidrezeptoren, den Glycinrezeptor und den 5-HT1A-Rezeptor beeinflussen. Zudem wirkt CBD-Öl antioxidativ und weiterhin verstärkend auf die Signalgebung von Adenosin.

Cannabinoiden lässt sich grundsätzlich zunächst eine antioxidative Wirkung nachsagen. Sie fangen freie Radikale und vermindern so den oxidativen Stress. CBD zeigt sich dabei vor allem bei oxidativen Schädigungen durch Wasserstoffperoxid als guter Helfer. Bei Ratten zeigte sich zudem eine Verhinderung der Nervenschädigung bei gleichzeitiger Gabe von CBD und hohen Mengen Alkohol, was ebenfalls auf die antioxidative Wirkung zurückzuführen sein dürfte.

Bereits vor einigen Jahrzehnten wurde entdeckt, dass CBD blockierend auf den CB1-Rezeptor wirkt und somit verschiedene Wirkungen von THC (z. B. die psychische Wirkung, die Steigerung der Herzfrequenz, die Appetitzunahme) hemmt. Aus diesem Grund wird CBD beispielsweise zur Behandlung von Übergewicht eingesetzt. Allerdings kann CBD im Endocannabinoidsystem auch entgegengesetzt wirken. Dabie hemmt es die Aufnahme des Endocannabinoids Anandamid in die Zelle und auch dessen Abbau. Die Konzentration von Anandamid wird dadurch gesteigert. Klinische Studien zeigen dabei, dass es durch den erhöhten Andanamid-Spiegel im Nervenwasser oder auch im Gehirn zu einer antipsychotischen Wirkung bei Patienten mit Schizophrenie kommen kann.

CBD gilt zudem als schmerzlindernd. So stimuliert es die Vanilloidrezeptoren vom Typ1 und Typ2. Auf Nervenendigungen, welche Schmerzrezeptoren darstellen, ist in der Regel der Vanilloidrezeptor 1 zu finden. Werden diese Rezeptoren nun durch CBD stimuliert, tritt eine schmerzhemmende Wirkung ein. Weiterhin induziert CBD einen vom Vanilloidrezeptor 2 abhängigen Mechanismus, der für eine so genannte Autophagie (Form der Zellzerstörung) herbeiführt und so zu einer Hemmung der Vermehrung von bestimmten Hirntumor-Zellen beiträgt.

Es wurde herausgefunden, dass CBD entzündliche und neuropathische Schmerzen verringern kann. So verfügen Mäuse nicht über Glycinrezeptoren, die sich beim Menschen vorrangig in Nervenzellen befinden. Bei den Mäusen trat keine schmerzhemmende Wirkung auf, weshalb davon auszugehen ist, dass dieser Rezeptor Einfluss auf die Unterdrückung von chronischen Schmerzreizen hat. Wird der Glycinrezeptor nun durch CBD aktiviert, kommt es zu einer verminderten Erregbarkeit der Nervenzellen und in der Folge zu einer Reduzierung der Schmerzen.

Auch auf Adenosin wirkt CBD. Im Körper wirkt Adenosin auf vielfältige Weise. Es ist für die Blockierung der Ausschüttung von aktivierenden und belebenden Botenstoffen im Nervensystem (Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin) verantwortlich und sorgt so für eine Weitung der Blutgefäße. Durch CBD wird nun die Signalgebung durch Adenosin verstärkt, was beispielsweise eine entzündungshemmende Wirkung herbeiführen könnte.

Bekannt ist außerdem, dass CBD an den 5-HT1A-Rezeptor bindet. Dabei handelt es sich um einen so genannten Serotonin-Rezeptor, der im Gehirn und Rückenmark Lernvorgänge beeinflusst und zudem auch für die Regulierung der Körpertemperatur und andere Effekte verantwortlich ist. Wird der Rezeptor durch Medikamente aktiviert, können psychische Erkrankungen wie Angstzustände und Depressionen effektiv behandelt werden. Auch CBD kann durch die Bindung an den Rezeptor eine angstlösende Wirkung hervorrufen.


Sind teure Uhren besser für die Gesundheit?

Eine Rolex auf dem Handgelenk muss nicht immer teuer sein

Müssen Luxus Brands für Uhren wie beispielsweise Rolex immer teuer sein? Zum Glück nicht! Denn es gibt die günstigen Alternativen, die sich Uhren Replikate nennen.

Dazu gehören beispielsweise auch das Replica IWC. Was sind Replica IWC?

Diese sind im Grunde genommen Imitate, die bekannte Marken wie die Rolex nachahmen. Oftmals werden diese Uhren unter günstigen Produktionsbedingungen im Ausland hergestellt und kommen dem Kunden in Deutschland wegen seiner Preiskategorie oftmals zugute. Auch dir! Du musst also keine mehrere 10.000 von Euros ausgeben, um eine Rolex zu besitzen. Du könntest beispielsweise auf Uhren Replikate zugreifen.

Glücklicherweise hast du auch aus Deutschland die Möglichkeit solche Uhren zu ersteigern. Du solltest jedoch wissen, dass der Kauf bei den chinesischen Online-Händlern teilweise sich als schwierig herausstellen kann. Ich persönlich habe selbst solch eine Replica Uhr gekauft und ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass ich keinerlei Probleme mit der Bestellung hatte. Die Versandzeit war jetzt für chinesische Verhältnisse normal gewesen (2 Wochen) und auch die Verarbeitung solcher Uhren war nach meinem Empfinden herausragend gewesen. Ich habe solch eine Uhr natürlich auch im Alltag getragen und habe bis jetzt keinerlei Kommentare dazu gehört, dass diese Uhr möglicherweise nur eine Nachahmung sei oder ähnliches.

Falls du also das Interesse haben solltest eine Replica Uhr zu kaufen und auch mal eine Rolex am Handgelenk zu tragen. Dann sollst du dir vielleicht überlegen ob es nicht sinnvoll wäre dir eine Uhren Replikat zu leisten.

Weshalb lohnt sich der Kauf von Uhren Replikaten?

Replica Uhren kommen trotz ihrer Preiskategorie verblüffend nah an das Original heran und die auch Qualität solcher Uhren ist deutlich zu sehen. Das Erkennen des feinen Unterschiedes vom Original von der günstigen Alternative lässt sich selbst für erfahrene Uhrenkenner nur schwer zu beurteilen. Deshalb solltest du dir wirklich durch den Kopf gehen lassen, ob es überhaupt sinnvoll ist so viel Geld für einen teures Luxus Brand für Uhren ausgeben solltest. Wenn du auch die Möglichkeit hast mit deutlich weniger Geld ebenfalls in den Genuss eines Statussymbols auf deinem Handgelenk zu kommen.

Du solltest aber auch wissen, dass der Kauf solcher Uhren auch unter Umständen sich als ein wenig schwierig herausstellen kann. Denn die bekannten chinesischen Online Shops, die solche Uhren anbieten, werden auch gerne von betrügerischen Händlern limitiert und du hast als Nutzer nicht die Möglichkeit den Unterschied festzustellen. Ob du jetzt bei dem richtigen Händler dein Replikat kaufst. Daher wäre meine Empfehlung an dich dich erstmal über Replica-Uhren zu genauer und ausführlicher zu informieren und auch ein Gefühl dafür zu bekommen welche bekannten chinesischen Online-Shop es überhaupt gibt wo du deine Replica Uhren ohne Bedenken kaufen kannst.


Pole-Dance um fit zu bleiben

Zusammenfassung: Pole Dance liegt voll im Trend. Die aus Amerika und Australien stammende Sportart hat es längst aus dem Stripclub in die Mitte der Gesellschaft geschafft. Mit akrobatischen Elementen und eleganten Bewegungen begeistert der Tanz an der Stange inzwischen viele Fans. Und das aus gutem Grund.

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Pole Dance ist für alle geeignet

Pole Dance ist die perfekte Sportart für alle, die Kraft aufbauen möchten, beweglicher werden wollen oder einfach Lust auf akrobatisches Tanzen haben. Wichtig ist nur, dass Sie als Anfängerin eine Trainerin finden, die Ihnen den Sport Schritt für Schritt beibringt. Sie sollten darauf achten, dass die Trainerin erfahren ist, da es in Deutschland keine staatlich anerkannte Ausbildung zur Pole Dance Trainerin gibt. Schauen Sie zu Beginn explizit nach Kursen für Anfängerinnen. Außerdem ist es von Vorteil, wenn Sie schon einmal Yoga gemacht haben, da Sie beim Tanz an der Stange Ihren gesamten Körper mobilisieren. Gerade für sportlich Fortgeschrittene bietet Pole Dance ein anspruchsvolles Workout.

Pole Dance ist vielseitig

Pole Dance ist eine facettenreiche Sportart. Sie können zum Beispiel um die Stange herum tanzen oder "invert“ gehen, also die Beine kopfüber nach oben strecken. Sie wollen Ihre Technik verbessern? Dann ist der "Art of Pole“-Kurs das Richtige. Möchten Sie lernen, sich lasziv zu bewegen? Dann besuchen Sie den "Bad Girls“-Kurs, bei dem sexy Bewegungen im Vordergrund stehen. Zudem entwickeln sich ständig neue Stilrichtungen, zum Beispiel "Pole Fitness“: Dieser Style ähnelt rhythmischer Sportgymnastik. Hierbei stehen einzelne akrobatische Figuren im Vordergrund. Sie können aber auch zuhause trainieren. Alles Nötige für Pole-Dance kannst du bei Polesport kaufen.

Pole Dance ist ein Ganzkörper-Workout

Die eleganten Bewegungen an der Stange sind vor allem eins: anstrengend. Sie kommen ordentlich ins Schwitzen! Ein guter Kurs fängt mit einem Warm-up an. Danach üben Sie verschiedene Tricks oder eine Choreographie und schließen mit einem Cool-down ab. Dabei werden Kraft, Beweglichkeit und Koordination gleichermaßen geschult.

Kraft-Effekt: Alle Muskelgruppen werden beim Pole Dance beansprucht, besonders der Oberkörper. Sie kräftigen sowohl Schultern als auch Arme, und beanspruchen Hüftbeuger sowie Bauchmuskeln. Außerdem verbessert sich Ihre Griffkraft durch regelmäßiges Training.

Beweglichkeits-Boost: Beim Pole-Dancing müssen Sie Ihren Körper in jede Richtung biegen. Es gibt Seitrotationen, Rückbeugen und Vorwärtsbeugen.

Koordinations-Kick: Durch das Erlernen von verschiedenen Choreographieren wird die Koordination gefördert. Müssen Sie zum Beispiel den linken Arm und das rechte Bein bewegen, wird es koordinativ schon anstrengend, gerade wenn Sie sportlich noch unerfahren sind.

Pole Dance kann Ihnen sogar beim Abnehmen helfen

Eine Stunde Pole Dance verbrennt bis zu 400 Kalorien. Sport formt den Körper, und durch die richtige Ernährung nehmen Sie ab. Deshalb sollten Sie Sport und eine gesunde Ernährung kombinieren. Pole Dance kann jedoch beim Abnehmen helfen, denn: Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Kalorien verbrennt der Körper auch im Ruhezustand. Und wenn Ihnen der Sport auch noch Spaß macht: Umso besser!

Pole Dance verbessert das Körpergefühl

Als "Polerina“ tanzen Sie aufrechter durchs Leben! Beim Pole Dance arbeiten Sie grundsätzlich gelenksnah und haken sich mit dem Knie oder Innenschenkeln an die Stange. Allerdings ist das Übungssache: Durch eine falsche Technik kommt es bei Anfängerinnen zu Beginn zu blauen Flecken. Mit der Zeit werden diese aber weniger, denn: Wenn Sie Ihren eigenen Körper kennen, lernen Sie Ihre "Presspoints“ (Druckpunkte an der Stange) sicher einzusetzen. Auch Ihre Körperhaltung verbessert sich. Beim Pole Dance achten wir zum Beispiel immer darauf, dass die Füße gestreckt sind. Das verlängert die Beine optisch und sorgt für eine aufrechte Haltung. Diese Haltung überträgt sich dann auch auf den Alltag.

Pole Dance fördert soziale Kontakte

Sie sind neu in der Stadt und möchten nette Menschen kennenlernen? Dann ist Pole Dance genau der richtige Sport! Anders als in den meisten Fitnessstudios bieten Pole Studios eine Community mit familiärer Atmosphäre. Pole Dance wird in kleinen Gruppen unterrichtet. Sie finden sofort Anschluss.

Pole Dance macht Spaß

Das ist das wichtigste Argument, um mit Pole Dance anzufangen. Gerade im Freizeitsport ist es das Wichtigste Spaß mitzubringen und neugierig zu sein. Wenn Sie Lust aufs Tanzen haben und Choreographien lernen möchten, geht Ihnen da das Herz auf. Pole-Dancing ist die schönste Art ist, den Boden unter den Füßen zu verlieren.


Stressfaktoren

Zusammenfassung: Als Stressfaktoren bezeichnet man alle inneren und äußeren Reize, die eine Stressreaktion im Körper auslösen. Eigentlich soll das den Menschen schützen, es kann aber auch krank machen. Die häufigsten Stressfaktoren unserer heutigen Gesellschaft und warum manche Menschen gestresster reagieren als andere, lese Sie hier.

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Wie entsteht Stress?

Der Mensch hört, sieht, riecht, schmeckt ständig etwas. Mit verschiedene Nerven nimmt er die Reize aus seiner Umwelt wahr, das Gehirn verarbeitet diese anschließend. Abhängig von den Erfahrungen, empfindet man einen bestimmten Reiz als angenehm oder er löst das Gegenteil aus. Im zweiten Fall handelt es sich dann um einen Stressfaktor. Ein Beispiel: Meeresrauschen verbinden die meisten mit Urlaub und schöner Landschaft. Wer es hört, entspannt sich. Ein lautes Presslufthammergeräusch dagegen bedeutet Störung – entsprechend stuft der Körper den Reiz als Stressfaktor ein.

Stressfaktoren die krank machen

Stressoren: Definition

Stressfaktoren (auch Stressoren genannt) sind Umweltreize, die körperliche und psychische Stressreaktionen hervorrufen. Das bedeutet, sie lösen eine Kaskade biochemischer Reaktionen aus, die letztlich zur Ausschüttung von Stresshormonen führt. Diese versetzen unseren Körper in Alarmbereitschaft. Klingt dieser Zustand für längere Zeit nicht ab, schadet er der Gesundheit.

Stressfaktoren ändern sich, wenn sich die Gesellschaft wandelt: Früher spielten Stressauslöser wie Kälte, Hunger oder Verletzungen eine große Rolle. Heute machen überwiegend die psychosozialen Stress-Ursachen die Menschen gereizt, hektisch und nervös. Typische Stressoren unserer Gesellschaft sind:

  • Leistungsdruck und Termindruck
  • Multitasking
  • Konflikte in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Familie
  • Doppelbelastung durch Beruf und Familie
  • Schwere Krankheit oder Tod in der Familie
  • Dauererreichbarkeit durch die Digitalisierung
  • Ungesunde Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Kaum oder gar keine Erholung
  • Überzogene Anspruchshaltung gegenüber sich selbst
  • Unzufriedenheit, Sorgen und Zukunftsängste

Wozu der ganze Stress?

Stress ist ein angeborener Mechanismus, der den Menschen schon seit seinen frühsten Zeiten schützt. Einst versetzten beispielsweise bedrohliche Tiere oder gefährliche Unwetter den Urzeitjäger in Alarmbereitschaft. Dabei schüttet der Körper Hormone wie Adrenalin und Kortisol aus. Das setzt Energiereserven frei.

Binnen Sekunden befindet man sich im Flucht- oder Kampfmodus. Die Atem-und Pulsfrequenz steigt, Muskeln spannen sich an, die Verdauung stagniert und das Blut gerinnt schneller. Der Urmensch hätte dann den Säbelzahntiger bezwungen oder wäre erfolgreich geflohen. Die angestaute Energie wurde so abgeführt. Die Organe erholten sich und fanden zurück in einen entspannten Zustand.

Stressfaktoren die krank machen

Stressfaktoren machen krank

Genau dasselbe läuft auch in Ihrem Körper ab, wenn Sie zum Beispiel Stress bei der Arbeit haben oder sich Sorgen um Ihre finanzielle Zukunft machen. Oftmals wird dann aber die oben beschriebene, freigesetzte Stressenergie nicht verarbeitet. Anstatt sich körperlich abzureagieren, sinkt man abends geschafft auf das Sofa und lässt sich vom TV berieseln. Dabei bauen sich die Stresshormone deutlich langsamer ab – und richten in dieser Zeit mehr Schaden im Körper an.

Fakt ist also: Stress spornt zu Höchstleistungen an. Ob dies auch positiv für die Gesundheit sein kann, wenn man die Energie nutzt, darüber sind sich Fachleute noch nicht einig. Einige meinen, dass selbst positiver Stress schädlich ist, wenn er zu lange anhält. Besonders unterschwellige Dauerbelastungen im Alltag können dauerhafte gesundheitliche Auswirkungen haben. Folgende Erkrankungen werden auch von Stressfaktoren ausgelöst:

  • Rückenschmerzen und andere muskuläre Verspannungen
  • häufige Erkältungen durch eine Schwächung des Immunsystems
  • Kopfschmerzen, Migräne und Tinnitus
  • Magen- und Darmgeschwüre
  • Gestörte Fortpflanzung und sexuelle Unlust
  • Alkohol-und Drogenmissbrauch
  • Psychische Erkrankungen wie Panikattacken und Depressionen
  • Verkalkung der Herzkranzgefäße (Herzinfarkt als mögliche Folge)
  • Burnout

Die Reaktion auf Stressfaktoren ist individuell

Ob ein Umweltreiz eine Stressreaktion auslöst, ist subjektiv – also bei jedem unterschiedlich. Manche Menschen reagieren auf Kleinigkeiten gestresst, bei denen andere noch ganz entspannt bleiben. Dabei spielen die persönliche Einstellung, erlernte Verhaltensmuster, Emotionen und sogar vererbte Faktoren eine Rolle. Die Einordnung „Stressfaktor oder nicht“ erfolgt sehr schnell und erscheint daher nicht immer logisch.


Gesund und somit attraktiv leben

Die Gesundheit ist das oberste Gut und ist für jeden Bereich des Lebens von großer Bedeutung. So braucht man ausreichend Kraft und Energie für den täglich mehr werdenden Stress des beruflichen Alltags und gleichzeitig erfordert auch der Freizeit eine ausreichende Gesundheit und Fitness, um dir auch dort vorhandenen Verpflichtungen und Aufgaben erfüllen und natürlich immer auch die angenehmen Seiten des privaten Lebens genießen zu können. Um das gewährleisten zu können und den gesundheitlichen Risiken und zu großen Anstrengungen und Belastungen des Alltags widerstehen zu können, ist es wichtig, sich mit den Informationen und Ratschlägen zu befassen, die für ein gesundes und angenehmes Leben von Bedeutung sind.

Vorsorge, Sport und gesunde Ernährung

Gesund sein heißt nicht nur auf sich achten, sondern immer auch zur rechten Zeit den Arzt aufzusuchen und rechtzeitig heißt dabei nicht, sich ins Wartezimmer zu begeben, wenn man es vor Schmerzen nicht mehr aushält. Viel wichtiger ist es, Vorsorgeuntersuchungen ernst zu nehmen und somit bestimmten gesundheitlichen Problemen und Schmerzen erst überhaupt keine Möglichkeit zum Entfalten zu geben. Das gilt übrigens auch für den Bereich der Zähne, weil sich vor allem Zahnschmerzen schnell auf den gesamten Körper auswirken und unter anderem neben den Zahn- auch zu unerträglichen Kopfschmerzen führen können. Hinzu kommt eine ausreichende sportliche Betätigung, wenn es darum geht, auf seine Gesundheit zu achten und sich auch mit hilfreichen Abwehrkräften auszustatten. Hier bieten manche Krankenversicherungen auch Bonusprogramme an, die zum Beispiel Kosten für ein Fitnessstudio übernehmen. Auch die gesunde Ernährung ist nicht außer Acht zu lassen, um der Gesundheit und somit auch sich selbst einen Gefallen zu tun.

Fit bleiben

Hilfsmittel zum rundum Wohlfühlen

Das Wohlgefühl stellt sich bei einem gesunden Leben häufig von ganz allein ein. Dennoch kann man es auch optimal fördern, indem man bei bestimmten Produkten genau hinschaut und immer eine perfekte Wahl für die individuellen Bedürfnisse trifft. So fühlen sich Menschen, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind, häufig nicht gut, wenn sie die Brille auf der Nase tragen möchten. Hier kann die sehr große Vielfalt unterschiedlicher Brillen helfen, bei denen vielleicht dann doch jeder ein Modell zum Wohlfühlen findet. Andererseits lohnt sich dann aber auch immer ein Blick auf die Alternative der Kontaktlinsen und hier bilden dann insbesondere die Monatslinsen für eine attraktive Variante. Empfehlenswert sind dabei solche Linsen aus Silikon Hydrogel, die durch einen sehr hohen Tragekomfort überzeugen, der dann vor alle aus der Beschaffenheit mit einer hohen Sauerstoffdurchlässigkeit und mit weniger Gefahr vor Ablagerungen besteht und vor allem eine Austrocknung und eine Rötung der Augen verhindert. Die optimalen Linsen sind auch so beschaffen, dass man sie ohne Probleme ausnahmsweise auch über Nacht anlassen kann, was aber nicht übertrieben werden sollte. Die Nacht ist ein gutes Stichwort für weitere Produkte für ein hohes Maß an Wohlgefühl. Denn auch die notwendigen Mittel für einen tiefen und erholsamen Schlaf sind wichtig für ein gesundes und entspanntes Leben. Hier sollte immer auf die richtige Wahl der Matratze Wert gelegt werden und auch die Entscheidung für optimale Lattenroste und Kopfkissen spielt eine große Rolle, um nichts dem Zufall zu überlassen.


Wie schütze ich mich vor Allergien?

Zusammenfassung: Frühblüher machen Pollenallergikern schon jetzt das Leben schwer. Was gegen Allergiebeschwerden hilft, erklären wie Ihnen im folgenden Artikel – damit Sie möglichst beschwerdefrei durch das Frühjahr kommen.

Hilft eine Hyposensibilisierung kurzfristig?

Man sollte den Auslösern einer Allergie soweit möglich aus dem Weg gehen. Eine Hyposensibilisierung läuft über mehrere Jahre, sie hilft nicht kurzfristig. Bei anderen Methoden werden die allergieauslösenden Substanzen in niedriger Konzentration beispielsweise in Form von Tabletten unter die Zunge gelegt. Wer mehr zur Hyposensibilisierung wissen will, sollte sich an seinen Arzt wenden.

Pollenallergie

Welche antiallergischen Präparate sollte man im Hause haben?

Man sollte Heuschnupfen nicht als Bagatelle abtun. Unbehandelt kann es zu Komplikationen wie einem allergischen Asthma kommen. Viele antiallergische Medikamente können in der Selbstmedikation angewendet werden. Die sogenannten Antihistaminika zum Einnehmen können müde machen. Bei modernen Wirkstoffen ist diese Nebenwirkung aber geringer als bei älteren. Die Langzeiteinnahme ist besser als die Adhoc-Medikation bei Bedarf. Man sollte auf die persönlichen Schwachstellen achten und lokal wirkende Allergiemittel anwenden. Augentropfen helfen gegen tränende Augen, Nasensprays gegen einen Fließschnupfen. Lokale Antihistaminika wirken schnell, deshalb werden sie in der Regel bei Bedarf angewendet. Die lokal eingesetzten Glucocorticoide, oft vereinfacht Kortison genannt, sind ebenfalls Mittel der ersten Wahl. Man muss aber wissen, dass ihre Wirkung erst verzögert einsetzt. Nasensprays mit Kortison können mit den Heuschnupfenmitteln zum Einnehmen kombiniert werden. Richtig eingesetzt besteht nur ein minimales Risiko für Nebenwirkungen. Bei schweren Allergien kann der Arzt weitere Medikamente verschreiben.

An welchen Urlaubszielen bleibt man als Allergiker einigermaßen beschwerdefrei?

Wer unter einer Pollenallergie leidet, kann das bei der Reiseplanung berücksichtigen: Günstig sind Urlaubsziele im Hochgebirge und am Meer. Bei einer Hausstauballergie kann man im Hotel nach entsprechender Ausstattung fragen.

Kann ich vorbeugend was machen?

In der Apotheke gibt es Medikamente, die vorbeugend wirken. Diese benötigen aber rund zwei Wochen Zeit, bis sie im Körper einen Schutzwall gegen die einfliegenden Pollen aufbauen können. Allgemein kann man raten, rechtzeitig mit der Einnahme der Mittel zu beginnen.

Im akuten Heuschnupfenanfall lindern Augentropfen oder Nasensprays mit sogenannten Antihistaminika wie Loratadin und Cetirizin die Symptome. Aber nicht jedes Nasenspray ist für die langfristige Anwendung geeignet. Zudem brauchen Kinder geringere Dosierungen als Erwachsene. Eltern sollten sich deshalb in der Apotheke beraten lassen.

Bei Atemwegserkrankungen werden oft Medikamente eingesetzt, die man inhaliert. So können sie gezielt in der Lunge wirken. Schmitt weist darauf hin, dass dabei die richtige Inhalationstechnik entscheidend ist. Diese könne sich von Präparat zu Präparat unterscheiden. In der Apotheke gibt es Hilfsmittel, die die richtige Inhalation erleichtern und speziell auf Kinder abgestimmt sind.

Heuschnupfen

Neben den Mitteln aus der Apotheke hilft es, den Kontakt zu den Pollen zu vermeiden. So kommt es erst gar nicht zu den Heuschnupfenattacken. Natürlich kann man den Pollen nicht komplett aus dem Weg gehen.Trotzdem gebe es einige Maßnahmen, um den Kontakt mit ihnen zu reduzieren.

  1. Pflanzen im Garten Gibt es Rasen um das Wohnhaus, sollte man ihn bei einer Gräserallergie stets kurz halten. Allergiker übertragen das Rasenmähen und auch das Heckenschneiden am besten an andere. Generell sind Arbeiten im Freien für Pollenallergiker nach längeren Regenfällen oder an einem taureichen Morgen günstiger, weil dann weniger Pollen in der Luft fliegen. Das gilt auch für windstille Tage. Hilfreich sind geeignete Atemmasken und Brillen, um Pollen abzuhalten. Arbeitskleidung lässt man – soweit möglich – im Gartenschuppen. Bei der Pflanzenauswahl und Gartengestaltung kann man sich von erfahrenen Gärtnern beraten lassen. Pollenfrei wird ein Garten zwar nicht, aber es ist günstig, keine Windbestäuber zu verwenden, sondern Pflanzen, die von Insekten bestäubt werden. Ausnahme: Man leidet auch an einer Insektengiftallergie. Zudem gilt es, Pflanzen, auf deren Pollen man definitiv allergisch reagiert, möglichst ganz zu entfernen.
  2. Fenster Lüften sollten Pollenallergiker in der Innenstadt morgens, denn dann herrscht dort die geringste Pollenkonzentration in der Luft. Auf dem Land sind die Abendstunden günstiger. Pollengitter vor dem Fenster vermindern die Pollenbelastung in Räumen deutlich. Am besten bringt man sie an Fenstern an, die man bevorzugt zum Lüften nutzt. Gerade wer im Sommer nachts gerne bei offenem Fenster schläft, kann von Pollenschutzgittern profitieren. Und vor Terrassen- oder Balkontüren kann man beispielsweise eine Schiebe- oder Pendeltür mit Pollenschutzgitter anbringen. Das schützt auch vor lästigen Insekten. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) weist darauf hin, dass bei Pollengittern vor dem Fenster etwas länger als gewöhnlich gelüftet werden muss, da die Gitter den Luftdurchzug verlangsamen.
  3. Reinigungsgeräte Staubsauger mit Hepa-Filter und möglichst dichtem Gehäuse wirbeln kaum mehr Staubpartikel und Pollen in die Luft. Allerdings empfiehlt es sich für Allergiker nicht, Staubbeutel oder -behälter so wie Filter selbst zu wechseln. Wischen sollte man mit feuchten Lappen oder Tüchern, an denen Staub und Pollen durch elektrostatische Aufladung haften bleiben. Das Wischen und Reinigen des nötigen Geräts überlassen Heuschnupfen-Geplagte in der Pollensaison wenn möglich aber besser anderen.
  4. Sitzmöbel und Sichtschutz Auf Polstermöbeln, Kissen oder an Stoffvorhängen heften sich Blütenpollen leicht an. Setzt man sich dann auf die Möbel oder zieht die Vorhänge zur Seite, werden die Pollen aufgewirbelt. Günstiger sind glatte Polster, die man gut abwischen kann – was man regelmäßig tun sollte. Für Fenster eignen sich Rollos oder Jalousien als Sichtschutz.
  5. Luftreiniger Laut DAAB sollte "ein Luftreiniger mit einem Hepa-Filter-System in der Lage sein, Partikel bis zu 0,3 Mikrometer Größe zurückzuhalten und dabei eine Filterleistung von 99,97 Prozent aufweisen. Die Filterkapazität muss zur Raumgröße passen. Die gesamte Raumluft sollte zweimal pro Stunde gefiltert werden. Die Filter sind sehr effektiv, es wird aber eine gewisse Pumpleistung benötigt, da durch den Filter ein Druck aufgebaut wird. Daher sind manche Geräte sehr laut. Der Einsatz von Luftreinigern sollte nicht als alleinige, sondern als unterstützende Maßnahme zur Allergenreduktion verstanden werden".

Chronische Borreliose – Die verkannte Volkskrankheit

Zusammenfassung: Borreliose ist der Überbegriff für eine Gruppe von bakteriellen Infektionskrankheiten. Auslöser sind die Borrelien. Sie ist die einzige in Europa heimische Erkrankung durch Borrelien. Hier erfahren Sie alles Wichtige zu Infektionswegen, Symptomen und Behandlung der Borreliose.

Inhaltsverzeichnis

Das ist Borreliose

Die Gruppe der Borreliose-Erkrankungen wird durch bewegliche, schraubenförmige Bakterien hervorgerufen: die Borrelien. Sie befallen Menschen und andere Säugetiere. Zur Infektion benötigen sie allerdings blutsaugende Insekten als Überträger. Die Bakterien können nämlich nur durch die Stiche dieser Parasiten in die Haut anderer Lebewesen gelangen.

In den allermeisten Fällen wird hierzulande durch einen Zeckenbiss Borreliose übertragen, und zwar durch den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus). Selten erfolgt die Ansteckung über andere Blutsauger wie Pferdebremsen, Mücken oder Flöhe. Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Hilfe bei Borreliose

Symptome

Das Krankheitsbild einer Borreliose kann sehr vielgestaltig sein. Viele Menschen mit Borreliose zeigen anfangs gar keine Beschwerden. Bei anderen entwickelt sich an der Zeckenbissstelle eine Hautrötung, die langsam größer wird. Mediziner sprechen hier von der "Wanderröte". Begleitend können grippale Beschwerden auftreten wie Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber.

Im weiteren Verlauf können sich die Borrelien über das Blut im Körper verteilen und verschiedene Organe befallen. Entsprechende Symptome treten erst Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss auf:

Oft greift die Infektion auf das Nervensystem über. Dann entwickelt sich eine akute Neuroborreliose (siehe unten). Seltener befallen die Borrelien andere Körperorgane wie den Herzmuskel.

Als Spätfolgen einer Borreliose können Monate bis Jahre nach der Infektion verschiedenste Beschwerden auftreten. Dazu zählen etwa chronische Entzündungen der Gelenke (Lyme-Arthritis) oder der Haut (Acrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer). Möglich ist auch eine chronische Borreliose des zentralen Nervensystems (chronische Neuroborreliose).

Untersuchung und Diagnose

Zeckenbiss – ja oder nein? Die Antwort auf diese Frage ist für den Arzt wichtig, um den Verdacht auf eine Borreliose abklären zu können. Da Symptome der Erkrankung oft erst Wochen oder Monate nach der Infektion auftreten, erinnern sich aber viele Patienten nicht mehr an den Zeckenbiss. Sie können dann dem Arzt aber zumindest sagen, ob die Möglichkeit dazu bestand: Wer etwa in Wäldern oder Wiesen spazieren geht oder im Garten Unkraut jätet, kann sich leicht eine Zecke einfangen.

Neben der Möglichkeit eines Zeckenbisses interessieren den Arzt auch die genauen Beschwerden des Patienten: Aussagekräftig in frühen Krankheitsstadien ist vor allem die "Wanderröte". Auch über allgemeine Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen sollte man den Arzt informieren. Im Spätstadium berichten Patienten oft von chronischen Gelenkschmerzen oder neurologischen Beschwerden. NetDoktor interaktiv Jetzt Symptome checken im Facebook Messenger Heilpflanzenfinder Welche Heilpflanze verschafft mir Linderung?

Der Verdacht "Borreliose" lässt sich schließlich durch Laboruntersuchungen erhärten. Der Arzt kann etwa in einer Blut- oder Nervenwasserprobe (bei Neuroborreliose) nach Antikörpern gegen Borrelien suchen. Allerdings ist die Interpretation solcher Laborergebnisse nicht immer einfach.

Behandlung der Borreliose

Borrelien lassen sich wie andere Bakterien mit Antibiotika bekämpfen. Art, Dosis und Anwendungsdauer der Medikamente hängen vor allem vom Stadium der Borreliose-Erkrankung und dem Alter des Patienten ab. So erhalten Erwachsene in frühen Krankheitsstadien meist Tabletten mit dem Wirkstoff Doxycyclin. Bei Kindern und Schwangeren darf dieses Antibiotikum dagegen nicht eingesetzt werden. Stattdessen verordnet der Arzt hier Amoxicillin oder Cefuroxim.

In späteren Krankheitsstadien (chronische Neuroborreliose etc.) werden Patienten oft mit Antibiotika wie Ceftriaxon oder Cefotaxim behandelt. Die Medikamente können als Infusion verabreicht werden.

Zudem gibt es eine pflanzliche Alternative, das vom amerikanischen Arzt Dr. Cowden entwickelte Cowden Support Program (CSP) mit seinen Nutramedix Produkten. Es wurde ursprünglich zur Anwendung bei Einschränkungen der Gesundheit entwickelt, wie sie häufig im Rahmen einer chronischen Borreliose (Lyme disease) beobachtet wurden. Mittlerweile wird es aber auch sehr oft bei anderen chronischen Infektionen oder unklaren chronischen Gesundheitsbeeinträchtigungen angewandt.

Der Erfolg der Antibiotikatherapie hängt vom Behandlungsbeginn ab: In der Frühphase der Borreliose ist die Behandlung meist wirksamer als in späteren Stadien.


Homosexualität

Zusammenfassung: Im folgenden Artikel geht es um Homosexualität, speziell darum: Was versteht man darunter? Wie gehe ich damit um? Wie können Eltern mit der Homosexualität ihrer Kindern umgehen.

Inhaltsverzeichnis

Lust auf das eigene Geschlecht

Fühlt sich eine Frau grundsätzlich eher zu Frauen sexuell hingezogen, oder ein Mann zu Männern, spricht man von homosexuell. Bei Frauen verwendet man auch den Begriff „lesbisch“, bei Männern das Wort „schwul“. Der Begriff Lesben für homosexuelle Frauen ist gebräuchlich und wird auch als Selbstdefinition verwendet. „Schwul“ wurde lange Zeit als ein Schimpfwort für homosexuelle Männer verwendet. Heute ist „schwul“ eine übliche Selbstbezeichnung.

Verliebt sich eine Frau in einen Mann oder ein Mann in eine Frau, ist die sexuelle Partnerorientierung „heterosexuell“. Fühlt man sich zu beiden Geschlechtern hingezogen und lebt die Sexualität auch, wird man als „bisexuell“ angesehen.

In der Regel erkennen Homosexuelle schon früh, dass sie sich zu gleichgeschlechtlichen Partnern bzw. Partnerinnen hingezogen fühlen. Allerdings machen viele Jugendliche – gerade in der Pubertät – eine Art Entdeckungsreise zum anderen Geschlecht. Sie fühlen sich in dieser Zeit in ihrer sexuellen Entwicklung manchmal zum eigenen Geschlecht hingezogen. Auch zärtliche Berührungen können vorkommen: Mädchen küssen plötzlich ihre beste Freundin. Jungs finden ihre Kumpels attraktiv. Dabei kann es sich lediglich um eine Phase in ihrer Entwicklung handeln, ohne homosexuell zu sein. Diese Gefühle können durchaus aufkommen, und es ist auch vollkommen normal, Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht zu machen.

Für andere wiederum ist ziemlich schnell klar, dass sie als Frau nur eine Frau bzw. als Mann nur einen Mann lieben können, und damit beginnt oft ein langer Prozess, bis sie sich öffentlich zu ihrer homosexuellen Orientierung bekennen können (Coming-out), oft auch über Online Plattformen wie Gay Roeal.

Schwules Paar

Coming-Out

Es ist unterschiedlich, wann jemand bemerkt, ob sie oder er homosexuell ist. Manche spüren schon sehr früh, dass sie lesbisch oder schwul sind. Andere kommen erst im Laufe ihres Lebens darauf. Das Coming-out ist der Prozess, in dem man sich selbst seiner Homosexualität bewusst wird (inneres Coming-out) und sich in Folge auch öffentlich dazu bekennt (Coming-out nach außen). Das kann für manche ein sehr mühsamer und manchmal auch schmerzhafter Weg sein.

Inneres Coming-out

Der erste wichtige Schritt ist das innere Coming-out. Es braucht bei manchen eine lange Zeit, die eigene sexuelle Orientierung als Teil der eigenen Persönlichkeit zu akzeptieren. Dieser Prozess der Selbstfindung dauert bei jeder Person unterschiedlich lange. Manchmal kommt es auch vor, dass sich Homosexuelle auf eine Ehe bzw. heterosexuelle Beziehung einlassen, um nicht aus dem gesellschaftlichen Rahmen zu fallen.

Dem sogenannten inneren Coming-out folgt das Coming-out nach außen.

Coming-out nach außen

Sobald das innere Coming-out beendet ist, wächst oft der Wunsch, auch öffentlich mit der neuen Identität frei leben zu dürfen. In dieser Phase wenden sich viele Homosexuelle zunächst an Gleichgesinnte oder vertraute Personen. Der Coming-out-Prozess beginnt meist schon sehr früh, kann jedoch Jahre dauern – bei manchen ein Leben lang.

Coming-out ist nicht zu verwechseln mit Outing. Mit Outing ist gemeint, dass die sexuelle Orientierung eines anderen Menschen – gegen dessen Willen – öffentlich gemacht wird.

Eltern von homosexuellen Kindern

Auch Eltern erleben nach der Nachricht ihres Nachwuchses „Ich bin lesbisch“ bzw. „Ich bin schwul“ ein Coming-out. Das heißt, auch sie müssen sich zunächst selbst mit der Situation beschäftigen, Eltern eines homosexuellen Kindes zu sein. Sie durchleben ebenso Phasen der Verarbeitung, die unterschiedlich schnell durchlaufen werden.

Auch wenn heutzutage Homosexualität in der Gesellschaft präsenter und akzeptierter ist als vor einigen Jahren, endet diese Toleranz oft in der eigenen Familie. Für viele Eltern ist es nicht leicht, dass ihr Kind homosexuell ist. Sie sind vielleicht fassungslos, enttäuscht oder traurig. Zweifel kommen auf, was möglicherweise schiefgelaufen ist in der Vergangenheit. Ängste tauchen auf, was andere über die Eltern eines lesbischen oder schwulen Kindes denken könnten.

Eltern sollten sich nicht durch Klischees verunsichern lassen. Ihr Kind wird kein anderer Mensch, nur weil es mitgeteilt hat, dass es homosexuell ist. Manche Eltern machen gute Erfahrungen, wenn sie mit anderen Homosexuellen oder deren Eltern reden. Auch diverse Beratungsstellen bieten Informationen, Hilfestellung und Unterstützung.


Besser laufen mit Einlegesohlen

Zusammenfassung: Einlegesohlen kommen nicht  nur bei Sportlern immer mehr in Mode, doch warum ist das so? Welche Vor- und Nachteile sie haben, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Risiken bestehen, erfahren Sie im folgenden Artikel. Die richtige Beratung durch einen Experten ist eminent wichtig.

Inhaltsverzeichnis

Für wen sind Einlagesohlen geeignet?

Seit Jahren machen Laufschuhhersteller mit den Natural-Running-Modellen gute Umsätze. Die Idee dahinter: Die Dämpfung wird auf ein Minimum reduziert, die Sohle dünner, weicher und flexibel gestaltet. So soll die Fußmuskulatur trainiert und gestärkt werden, das Abrollen und die Dämpfung der Stoßbelastungen vom anatomischen Dämpfungssystem unseres Fußgewölbes übernommen werden – nicht von den Schuhen. Die Idee ist gut, aber nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Manche Fehlstellungen oder schwache Fußmuskeln lassen sich nicht ohne Hilfsmittel therapieren, sondern nur durch spezielle Einlagen (Preise von 25 Euro für Bettungseinlagen bis auf über 200 Euro für orthopädische Einlagen). Manche Läufer hätten Einlagen nötig, wissen jedoch nicht Bescheid oder ignorieren Anfangsschmerzen, etwa an der Achillessehne.

Einlegesohlen

Einlagesohlen bei Fußfehlstellungen

Andere nutzen Einlagen sowohl beim Sport als auch im Alltag – das wiederum kann Fußprobleme sogar verschlimmern. Bis zu 60 Prozent der Deutschen leiden laut Experten an Fußfehlstellungen, aber lediglich 7,5 Prozent der Frauen und 4,8 Prozent der Männer bekamen 2011 Einlagen verschrieben. Es mangelt oft an Aufklärung. Umso wichtiger ist für Läufer ein Check beim Fachmann. Ein Orthopäde vermag aufgrund von Zehenstellung, Sohlenauflage oder Gelenkwinkel festzustellen, wo das Problem liegt. Spezielle „proaktive“ Einlagen und Übungen  können dazu führen, dass der Fuß zu seiner natürlichen Form und Kraft zurückfindet.

Pro´s

  • Fehlstellungen werden durch gute Einlagen korrigiert, Muskeln gefördert.
  • Schuheinlagen, die eine korrigierende Wirkung auf den Fuß haben, werden als Orthesen bezeichnet. Alles, was der Fuß durch seine Verkümmertheit oder Fehlstellung nicht selbst leisten kann, wird mit den Orthesen korrigiert. Gesunde Füße haben beispielsweise auf der Innenseite einen Bogen – das Längsgewölbe, das nicht den Boden berührt.
  • Senkfüße hingegen liegen mit der gesamten Sohle auf; somit verändert sich auch der Winkel der Beinachse. Knöchel-, Hüft- und sogar Rückenbeschwerden können die Folge sein. Die Orthese ist so gefertigt, dass sie die Innenseite des Fußes anhebt, die äußere Muskulatur folglich mehr arbeiten muss und somit gestärkt wird. Darüber hinaus wird während des Tragens bereits die richtige Position der Gelenke wiederhergestellt und nicht erst langsam mit Genesung des Fußes. Das Tragen von Orthesen ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit jedoch nicht mehr auffällig, da der Fuß seine Haltung von allein einnimmt.
  • Die Bettungseinlagen gelten als Vorstufe der Orthesen. Sie kommen zum Einsatz, wenn noch keine extreme Fehlstellung vorhanden ist. Als vorbeugende Variante sind sie vor allem für Läufer geeignet, die leicht umknicken oder hin und wieder Schmerzen haben.
  • Bettungseinlagen taugen auch für den Alltag – durch verschiedene Strukturen, Längen und Winkel üben sie dauerhafte Reize auf die Fußmuskulatur aus. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle: massierend, durchblutungsfördernd, leicht korrigierend, der Markt ist umfangreich.

Contra´s

  • Einlagen können die Füsse auf Dauer schwächen. Problematisch: Schuhwechsel.
  • Der häufigste Kritikpunkt gegen Einlagen ist die steigende Abhängigkeit von ihnen. Wenn der Fuß ausschließlich durch eine Orthese genesen soll, sei er ohne sie nicht stark genug.
  • Die Wirbelsäule von Leuten, die seit Jahren Einlagen tragen, gewöhnt sich an die Stellung der Füße und der Fußwinkel. Ohne diese Hilfen können Beschwerden dann erst wieder entstehen. Das einfache Tragen von Orthesen ohne weitere Übungen oder Barfußgänge sei eine temporäre Linderung, allerdings keine ausreichende Heilungsmethode, bemängeln Kritiker. Auch ist die Anpassung der Einlagen ein Problem.
  • Hat man eine gute Einlage für einen Laufschuh, ist sie in der Regel exakt auf den Fuß und auf das gewünschte Paar Schuhe zugeschnitten. Was aber, wenn die Sohle beim Wechsel in ein anderes Paar seine Form verändert? Nicht selten ist dies der Fall – und der Fuß wird einer Art Wechselbelastung ausgesetzt. Durch das ständige neue Anpassen kann die Muskulatur langfristig keine starke und gesunde Form annehmen.
  • Auch werden Einlagen häufig zu lange benutzt; Richtwert fürs Wechseln sind 800 Kilometer. Passiert das nicht, kann sich die Fußfehlstellung sogar verschlimmern. Sohlen mit teils krassem Dämpfverhalten zur Leistungsförderung auszustatten und das als „legales Doping“ zu betrachten, ist für Laufpuristen Selbstbetrug. Ein funktionierendes System braucht keine Unterstützung. Schaden tun diese Sohlen zwar nicht unbedingt, aber sie helfen auch nicht. Dahinter steckt oft auch viel Marketing. Eine Möglichkeit, langfristig schneller zu werden, sind sie ebenfalls nicht.
  • Zudem gibt es eine ganze Reihe von zweifelhaften Herstellen, wie dieser Bericht über Euphoric Feet von Schlanke-List. Es gilt sich umfassend, vom Fachmann, beraten zu lassen und die Einlegesohle individuell anpassen zu lassen.

Was versteht man unter einer Dauererektion?

Zusammenfassung: Priapismus ist eine meist schmerzhafte Dauererektion, die länger als zwei Stunden bestehen bleibt, obwohl Lust, Ejakulation und Orgasmus fehlen. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über die (unerwünschte) Dauererektion und wie sie behandelt wird.

Inhaltsverzeichnis

Wie kommt es zu einer Dauererektion?

Eine normale Erektion resultiert aus der Entspannung der Muskulatur innerhalb des Penis bei gleichzeitiger Steigerung der Blutzufuhr aus den Arterien. Dadurch kommt es zu einem Anschwellen der Schwellkörper des männlichen Gliedes (der Corpora cavernosa), wodurch der Abfluss in die Venen und damit der Rückfluss des Blutes aus dem Penis verhindert wird. Nach der Ejakulation werden die Arterien wieder verengt, wodurch der Druck auf die Venen und damit die Erektion nachlässt (Detumeszenz).

Fragen zur Männergesundheit

Prinzipiell unterscheidet man beim Priapismus einen Low-Flow-Typ (etwa 90 Prozent), bei dem ein verminderter Blutabstrom aus den Schwellkörpern (Corpora cavernosa) auftritt, von einem High-Flow-Typ (etwa 10 Prozent), bei dem eine vermehrte Blutzufuhr stattfindet.

Lesetipp: Wir können Ihnen diesen interessanten Artikel empfehlen, wenn Sie mehr Informationen zur Dauererektion haben möchten.

Priapismus tritt in etwa 60 Prozent aller Fälle ohne eine erkennbare Ursache auf (so genannter idiopathischer Priapismus). Bei den restlichen 40 Prozent – diese Formen werden als Sekundärer Priapismus bezeichnet – liegt der Dauererektion häufig eine der folgenden Erkrankungen/Situationen zu Grunde:

  • Bluterkrankungen, insbesondere Sichelzellanämie, Plasmozytom, Thalassämie (Mittelmeeranämie) Polyzythämie und Leukämie
  • Verletzungen (Penis oder Rückenmark), operationsbedingt bzw. nach Unfällen
  • Geschädigtes Nervensystem, insbesondere Rückenmarkverletzungen, seltener Multiple Sklerose (MS) oder Diabetes mellitus
  • Verschiedene Tumoren
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Medikamente zur Behandlung von Impotenz (insbesondere jene, die bei der so genannten Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) als Injektion in den Penis verabreicht werden)
  • Andere Medikamente, insbesondere bei Überdosierung wie Psychopharmaka, Blutdruckmittel, Immunsuppressiva oder Kortison

Welche Beschwerden treten auf?

Schmerzhafte Dauererektion (länger als zwei Stunden) ohne Beteiligung der Eichel bei fehlender sexueller Stimulation. Der so genannte High-Flow-Priapismus kann auch schmerzlos sein. Häufig kommt es zu einer Penisverkrümmung nach oben. Nach Stunden kommt es zu einer Blauverfärbung der Vorhaut, der Eichel und später des gesamten Penis.

Wie wird Priapismus behandelt?

Bei einer schmerzhaften Erektion, die länger als zwei Stunden dauert, sollte auf jeden Fall eine medizinische Beurteilung sowie Behandlung durch einen praktischen Arzt oder eine klinische Ambulanz erfolgen. Es handelt sich um einen Notfall! NetDoktor Tools Jetzt Symptome checken im Facebook Messenger Heilpflanzenfinder Welche Heilpflanze verschafft mir Linderung?

Behandlung Dauererktion

Die Diagnose wird aufgrund der Schilderungen des Patienten gestellt. Aufschluss über die Ursache des Priapismus geben Ultraschall-Untersuchungen (Duplex-Sonographie) und die Analyse einer Blutprobe aus dem Schwellkörper.

Die Therapie besteht in einer unverzüglichen Schmerzbehandlung sowie weiteren Maßnahmen. Der Arzt versucht zunächst, mit Medikamenten ein Abschwellen des Penis zu erreichen. Der Wirkstoff Terbutalin ist in Tablettenform vor allem bei High-Flow-Priapismus nach einer SKAT-Therapie und bei spontanen häufiger auftretenden Priapismen erfolgreich. Tritt nach ungefähr 30 Minuten keine Besserung ein, wird mit Hilfe einer Spritze Blut aus den Schwellkörpern abgesaugt. Kommt es danach abermals zu einer Erektion, werden gefäßverengende Medikamente (Etilefrin, Epinephrin) oder Methylenblau direkt in den Schwellkörper injiziert. Letzte Möglichkeit ist ein operativer Eingriff, bei dem entweder die arterielle Blutzufuhr zum Penis gebremst (selektive Embolisation der Penisarterien) oder der venöse Abfluss verbessert wird (Shunt-Operation).