Fragen zur Gesundheit - Part 4

Depressionen als Nebenwirkungen

Zusammenfassung: Die Einnahme von Medikamenten hat nicht nur positive Auswirkungen auf Körper und Seele, sondern kann auch schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Das Depressionen dazu gehören können, wissen die wenigsten Patienten. Mehr Informationen dazu Mehr »

Fragen zur Heilung nach einer Brustvergrößerungs-OP

Hallo, ich denke über eine Brustvergrößerungs-OP nach und war auch schon in einer Klinik. Natürlich hat mich der Arzt informiert und aufgeklärt, aber er verdient ja auch an einer solchen OP. Von Mehr »

Wobei handelt es sich um Viagra Plus?

Hallo, ich habe letzten von Viagra Plus gehört. Können Sie mir sagen worum es sich dabei handelt und was gegenüber dem normalen Viagra anders ist? Mit freundlichen grüßen, Karl-Heinz Viagra Plus ist Mehr »

Ist Rotwein gut für die Muskulatur?

Liebhaber von Rotwein hergehört: Der Pflanzenstoff Resveratrol, der in Weintrauben enthalten ist, könnte sich positiv auf die Muskulatur auswirken und damit Auswirkungen von ungesunder Ernährung rückgängig machen. Darauf deutet eine neue US-Studie Mehr »

Die richtige Sportbrille

Der Sommer ist da und damit sind viele Sportler zu sehen, die ihrer Leidenschaft im Freien nachgehen. Ob Joggen oder Radfahren, Badminton oder Wassersport, es gibt viele Outdoor-Sportarten denen man in der Mehr »

Ist Hautkrebs eine Berufskrankheit?

Gerade wer viel im Freien arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko um an Hautkrebs zu erkranken. Daher wurde Hautkrebs ab Januar in Deutschland auch offizielle als Berufskrankheit anerkannt. Sonnenstrahlen sind zwar gesund und Mehr »

Was ist Angst?

Überblick Angst Wer schon einmal in schwindelerregender Höhe gestanden hat und in die Tiefe geblickt hat, wird möglicherweise Angst empfunden haben. Die Angst davor kann auch ein Grund sein, gar nicht erst Mehr »

Gesund leben mit Zyban

Haben Sie sich was fürs Neue Jahr vorgenommen, vielleicht mit dem Rauchen aufhören? Viele Raucher nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um endlich mit ihrer Sucht aufzuhören. Doch ob nun Neujahr oder jeder Mehr »

Kann falsche Ernährung den Schlaf stören?

Viele Menschen die unter Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder allgeimein unter einer schlechten Schlafqualität leiden fragen sich nach den Ursachen. Den Wenigsten kommt aber die Ernährung als möglicher Faktor in den Sinn. Kann ein Mehr »

Was gehört in eine Hausapotheke

Neben die Standartvorgaben sollte eine gute Hausapotheke auch auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sein. Wenn Sie dahingehend Hilfe brauchen, können Sie sich auch an Ihre Apotheke wenden. Ein Ausnahmefall bildet die Planung Mehr »

 

Leiden Sie unter Rückenschmerzen?

In unserer modernen Gesellschaft leidet nicht nur unsere Psyche unter dem Leistungsdruck, auch für unseren Körper stellt die Dauerbelastung oft eine Überforderung dar. Beides kann auch zu führen – wenig verwunderlich, dass bereits 80 bis 90 % der Europäer darunter leiden.

Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Abnutzungserscheinungen oder Fehlbelastungen verstärken die durchaus schlechte Ausgangsposition nicht nur in fortgeschrittenem Alter, es klagen auch bereits Jugendliche über immer wiederkehrende Rückenschmerzen.

Dabei hat unsere Wirbelsäule bereits unter optimalen Voraussetzungen jede Menge zu tragen und zu bewegen – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Unabhängig davon, ob wir stehen, gehen, sitzen oder liegen muss die Muskulatur unseres Bewegungsapparates über eine ständige Anspannung verfügen. Einzig wenn wir schlafen, erschlafft die Muskulatur.

Eine Kombination aus gesunder Lebensweise mit vitalstoffreicher Ernährung, ausreichend Bewegung (am besten an der frischen Luft), ausgeglichener work-life-balance und einer Schlafunterlage, die dem Körper die richtige und wichtige Unterstützung bietet und den gesunden, erholsamen Schlaf fördern, bringen enorme Erleichterung in den Alltag – vor allem auch dann, wenn Rückenschmerzen plagen.

 

Zum Autor:

Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson, Schlafpsychologe, Schlaf-Gesund-Unternehmer, Buchautor und Leiter des Instituts für Schlafpsychologie & Schlafcoaching, Frastanz (A) – www.schlafcoaching.com – ist seit über 25 Jahren ein angesehener Fachexperte auf dem Gebiet des gesunden, naturorientierten Schlafs. Aus mehr als zehnjähriger Tätigkeit als Psychologe- und Psychotherapeut ist das heute international erfolgreiche Bioenergetische Schlaf-Gesund-Konzept entstanden. Damit zählt Günther W. Amann-Jennson zu den Pionieren der Wellness- und Schlaf-Gesund-Bewegung.


5 Tipps zur Senkung von Fieber

Unsere normale Körpertemperatur liegt in der Regel zwischen 36 und 37°C, kann aber auch von Tag zu Tag oder auch im Laufe des Tages leichten Schwankungen unterliegen. Steigt die Temperatur auf über 38,5°C an, spricht man von Fieber. Fieber beginnt in der Regel nicht mit Hitze, sondern mit dem Gefühl des Frierens, das mit Schüttelfrost einhergehen kann. In dieser Anfangsphase fängt die Körpertemperatur an zu klettern, bis sie sich auf einen festen Wert einpendelt und stagniert. Nach einiger Zeit beginnen die Patienten dann aufgrund der erhöhten Temperatur zu schwitzen. Erst danach reguliert der Körper die Temperatur wieder herunter und das Fieber nimmt wieder ab.

Fieber ist in der Regel eine Reaktion des Körpers auf verschiedene Erreger. Durch die ansteigende Temperatur fällt es dem Immunsystem leichter, Bakterien, Viren und Parasiten zu bekämpfen. Fieber ist also zunächst etwas Positives. Daher muss man ihm auch nicht umgehend entgegen wirken. Nur wenn die Körpertemperatur zu stark ansteigt, das Fieber zu lange anhält oder eine gesundheitliche Gefahr für den Patienten zu erwarten ist, sollte versucht werden, die Temperatur zu senken.

Hausmittel

Fieber sollte erst dann behandelt und gesenkt werden, wenn es über 39°C steigt und der Patient dadurch zu stark geschwächt wird. Auch bei Kindern ist Vorsicht geboten, insbesondere wenn sie zu Fieberkrämpfen neigen. Mit ein paar altbewährten Hausmitteln und den richtigen Tipps, um das Fieber zu senken, können Sie zu Hause einiges unternehmen, um die Symptome zu lindern:

Wie kann ich Fieber wirsam senken?

Den Körper stärken

Bei Fieber und den damit einhergehenden Erkrankungen leiden viele Patienten unter Appetitlosigkeit. Man sollte sich in diesem Fall auch nicht zur Nahrungsaufnahme zwingen. Wenn Essen jedoch möglich ist, kann man vor allem auf eiweißreiche und vitaminhaltige Kost setzen. Hühner- oder Gemüsebrühe liegen nicht zu schwer im Magen und helfen dabei, den Salzhaushalt des Körpers auszugleichen. Verschiedene Obstsorten, auch in Form frisch zubereiteter Säfte, eignen sich besonders zur Vitaminzufuhr, auch wenn der Appetit ausbleibt.

Auf den Wasserhaushalt achten

Erhöhte Körpertemperaturen führen zu einem verstärkten Wasserverlust durch Schwitzen. Dieser Flüssigkeitsmangel sollte jedoch unbedingt durch genügend Trinken ausgeglichen werden. Wasser, Tee und Fruchtschorlen sind hierfür besonders gut geeignet. Setzen Sie sich Ihr Heißgetränk am besten selbst an. Egal ob Hagebutten, Himbeerblätter, Pfefferminze oder Holunderblüten, aufgebrüht mit frischen Zutaten schmeckt der Tee am besten. Lindenblüten, Weidenrinde, Kamille und Thymian eignen sich bei Fieber übrigens besonders gut.

Kühlung durch Wickel

Erhöhte Körpertemperaturen können durch kühlende Wickel gesenkt werden. Dabei sollte man es allerdings nicht übertreiben. Eine Kühlung sollte nur erfolgen, wenn die Körpertemperatur so weit erhöht ist, dass sich auch die Hände und Füße warm anfühlen. Darüber hinaus sollte die Raumtemperatur angenehm (ca. 22°C) sein und keine Zugluft bestehen. Die Wickelanwendung sollte zudem nicht für länger als 30 Minuten erfolgen. Wadenwickel können einfach mit Wasser, mit erkaltetem Pfefferminztee oder mit einer Essig-Wassermischung im Mischverhältnis von 1:5 hergestellt werden. Ein Tuch wird dabei mit dieser Flüssigkeit getränkt und um die Waden geschlungen. Mit einem zweiten, trockenen Tuch kann das ganze fixiert werden. Sobald der kühlende Effekt nachlässt, werden die Wickel neu befeuchtet.

Kühlung mit Wasser

Der Körper kann nicht nur mit Wickeln, sondern einfach durch Bäder oder Abwaschen gekühlt werden. Bei sogenannten absteigenden Bädern badet man zunächst mit einer Wassertemperatur, die um die erhöhte Körpertemperatur liegt. Nach und nach wird dann kühles Wasser mit in die Wanne gegeben. Nach circa zehn bis fünfzehn Minuten sollte das Wasser eine Temperatur von 25°C erreicht haben und das Bad beendet werden. Gerade bei Kindern eignet sich darüber hinaus die Kühlung durch Abwaschen. Hierbei wird der Patient einfach mit einem nassen Waschlappen abgerieben. Im Anschluss wird die feuchte Haut möglichst nicht abgetrocknet, so dass durch Verdunstung ein zusätzlicher kühlender Effekt entsteht.

Wann zum Arzt?

Bleibt die Temperatur längere Zeit über mehr als 39°C oder nimmt das Fieber auch nach ein oder zwei Tagen noch nicht ab, sollte vorsichtshalber ein Arzt besucht werden. Auch bei bestehenden Vorerkrankungen, anderen schwerwiegenden Krankheitsanzeichen und bei Kindern, die anfällig für Fieberkrämpfe sind, ist ein Arztbesuch notwendig.

Tritt das Fieber nach einer Reise in die Tropen auf, besteht das Risiko, an Gelbfieber oder einer anderen exotischen Krankheit zu leiden. In diesem Fall oder wenn der Temperaturanstieg mit einem Hautausschlag einhergeht, muss ebenfalls ein Mediziner zur Rate gezogen werden.


Symptome einer Bronchitis

Für die Bronchitis sind typische Symptome Husten und Auswurf. Sie treten bei einer akuten Entzündung der Bronchien bereits nach kurzer Zeit auf. Daneben entwickeln sich häufig grippeähnliche Symptome wie Leistungsschwäche, Kopf- und Knochenschmerzen und leichtes Fieber. Halten diese mehr als einige Tage an oder verschlechtern sich, können sie ein Warnzeichen für einen komplizierten Verlauf sein. Lesen Sie hier, welche Symptome Bronchitis noch auslösen kann.

Erste Bronchitis-Symptome

Einer akuten Bronchitis geht häufig ein Infekt der oberen Atemwege voraus. Dazu zählt vor allem der Mund-Nasen-Rachen-Raum.  Zunächst treten dann grippeähnliche Symptome mit Fieber auf.  Auch Schnupfen, Niesen, Halsbrennen und Schluckbeschwerden gehören dazu.  Wie bei Virusinfekten typisch, können sich zusätzlich Muskel- und Gelenkbeschwerden einstellen. Dies sind jedoch unklare Anzeichen, Bronchitis-Symptome im engeren Sinne gibt es, abgesehen von Husten und Auswurf, nicht. Und auch Husten ist ein Symptome vieler weiterer Krankheiten, besonders die Verwechslung mit einer Lungen- oder Bronchialkrebserkrankung darf nicht passieren. Auf jeden Fall ist ein Gang zum Arzt zu empfehlen.

Wie erkenne ich eine Bronchitis?

Husten ist das Hauptsymptom

Kurze Zeit nach einer Infektion treten bei der Bronchitis Symptome auf, die auf die Reizung der unteren Atemwege hindeuten: Das sind zunächst trockener Husten, der im Verlauf zunehmend von Schleimauswurf begleitet wird, und grippeähnliche Symptome. Bronchitis führt schließlich zu einer Überempfindlichkeit der Bronchien, wodurch der Husten attackenweise und sehr schmerzhaft werden kann. Schmerzen hinter dem Brustbein bestehen in der Akutphase oft auch hustenabhängig.

Der Schleim kann sich im Erkrankungsverlauf in Beschaffenheit und Farbe verändern. Zunächst ist er bei viralen Entzündungen weißlich-schleimig, setzt sich auf den angegriffenen Schleimhäuten aber zusätzlich ein bakterieller Infekt fest, wird er oft gelblich-grünlich. Treten Blutbeimengungen im Schleim auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bei starker Schleimbildung kann sich das Atemgeräusch hörbar verändern. Es ist zum einen verstärkt, daneben treten Pfeifen oder Brummen auf.

Während eine Bronchitis ohne Husten sehr selten ist, kann eine akute Bronchitis ohne Fieber verlaufen. Die erhöhte Temperatur ist also kein zwingendes Symptom einer Bronchitis, Fieber weist aber immer auf eine Beteiligung des ganzen Körpers an der Erkrankung hin.

Bronchitis – Anzeichen für einen schweren Verlauf

Es gibt auch komplizierte Verläufe der akuten Bronchitis mit Atemnot und Schwäche. Die Atemnot tritt dann vor allem unter Belastung auf. Wenn die Bronchialschleimhaut anschwillt und sich zusätzlich der Schleim aufstaut, kann eine obstruktive oder eine spastische Bronchitis entstehen.

Eine akute Bronchitiserkrankung kann zu schweren Lungenkrankheiten führen. Es handelt sich dabei um die sogenannte verschleppte Bronchitis. Symptome ähnlich einer schweren oder chronischen Bronchitis sollten immer Grund für einen Arztbesuch sein.

Obwohl die akute Form der Bronchitis häufig auftritt und meist ohne Probleme ausheilt, müssen Bronchitis-Symptome immer ernst genommen und rechtzeitig behandelt werden, um schlimmere Folgen zu verhindern.


Fragen zu Medikamenten – Teil 2

Was sind die häufigsten und gefährlichsten Nebenwirkungen des Medikaments?

Bei der Einnahme von Medikamenten können eine ganze Reihe von Nebenwirkungen auftreten. Die Art und Schwere der Nebenwirkung hängt zum Teil von der Dosierung, also der Menge des Medikaments ab. Des Weiteren können Nebenwirkungen bei jedem Menschen sehr unterschiedlich ausfallen. Bei dem einen fallen die Nebenwirkungen sehr stark aus, beim nächsten treten sie so gut wie gar nicht auf. Jeder Mensch reagiert anders. Das gilt auch dafür, wie der Körper mit Medikamenten umgeht. Wenn nach der Einnahme eines Medikaments plötzlich Beschwerden auftreten, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen, um herauszufinden, ob das Problem durch das Medikament kommt kann.

Wie verträgt sich das Medikament mit Lebensmitteln und anderen Medikamenten?

Es gilt, dass Medikamente untereinander interagieren. Es kann also durchaus sein, dass sich das neue Medikament nicht mit einem anderen Medikament verträgt, welches Sie bereits einnehmen. Dabei muss es sich nicht nur um verschreibungspflichtige Medikamente handeln, sondern es kann auch eine unerwünschte Wechselwirkung mit einem frei in der Apotheke erhältlichem Medikament auftreten. Informieren Sie daher stets Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie ein neues Medikament einnehmen.

Ersetzt dieses Medikament eines meiner anderen Medikamente?

Es gibt Situationen in denen Sie mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen, die nicht nur gegen die gleiche Erkrankung helfen, sondern auch die gleiche Wirkung haben. Eine solche doppelte Dosierung, auch wenn der name des Medikaments anders lautet, kann für Ihren Körper eine große Belastung sein. Wenn Ihr Arzt Ihnen ein neues Medikament verschreibt, sollte er unbedingt wissen, welche anderen Medikamente Sie bereits nehmen. Dabeiist es egal, ob es sich um verschreibungspflichtige Medikamente oder frei erhältliche Medikamente handelt.

Beeinflusst das Medikament meinen Alltag?

Jedes Medikament hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Auch wenn es diese Aufgabe erfüllt, kann es andere Körperfunktionen beeinflussen. Wenn ein Medikament Ihr Reaktionsvermögen oder geistige Fähigkeit einschränkt, sollten Sie unbedingt angemessen reagieren und Rücksicht auf Ihre täglichen Aufgaben nehmen. In den meisten Fällen hat der empfohlene Dosisbereich keine Einschränkung der Konzentration oder des Reaktionsvermögens zur Folge.

Kann ich dieses Medikament während der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?

Egal, ob ein Medikament in der Schwangerschaft oder Stillzeit genommen werden darf oder nicht, sollten Sie mit Ihrem Arzt über die Einnahme des Medikaments sprechen. Bei vielen Medikamenten wird von einer Einnahme entweder abgeraten oder sogar darauf hingewiesen, dass schwere Schäden am ungeborenen Kind oder der Mutter auftreten können. Das Problem ist für Ärzte, dass Sie oft gar nicht wissen, ob und welcher Schaden auftreten kann, da es dazu keine Untersuchungen gibt. Manche Medikamente sind für die Mutter allerdings so wichtig, dass man versucht eine Lösung zu finden, bei der die Mutter behandelt werden kann, ohne dass die Gesundheit des Babys gefährdet ist.

Was mache ich, wenn ich zu viel von dem Medikament genommen habe?

Wenn Sie das Gefühl haben oder wissen, dass Sie Ihr Medikament in zu großen Mengen oder eine zu hohe Dosis eingenommen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Es kann vorkommen, dass sich eine Überdosierung mit Beschwerden wie Übelkeit, Schwindel oder auch Bewusstseinseinschränkung bemerkbar macht. Möglich ist aber auch, dass Sie von einer Überdosierung zunächst nichts merken, einige Organe allerdings einen massiven Schaden davon tragen. Bei einigen Medikamenten gibt es Gegenmittel, die den Effekt der Überdosierung aufheben oder abmindern.


Fragen zu Medikamenten – Teil 1

Wenn Ihr Doktor ein Medikament verschreibt oder Sie ein Rezept in der Apotheke einlösen, dann kann es sein, dass Sie nicht immer wissen was Sie da einnehmen und vor allem wie Sie es einnehmen müssen. Natürlich fehlt Ihnen das Hintergrundwissen, doch gerade Sie müssen Bescheid wissen. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihrem Arzt und Apotheker ein paar Fragen stellen.

Wofür nehme ich das Medikament und wie funktioniert es?

Nehmen Sie nie ein Medikament ein, ohne zu wissen, warum Sie es eigentlich nehmen. Wenn Sie wissen, was das Medikament bewirkt, tun Sie sich auch leichter mit der Einnahme. Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker in leicht verständlichen Worten erklärt, wie das Medikamentwirkt , erhalten Sie einen Einblick über die Möglichkeiten, aber auch die möglichen Nebenwirkungen, die durch das Medikament auftreten können.

Wie und für wie lange nehme ich das Medikament ein?

Sie sollten bei der Einnahme ein paar wichtige Punkte beachten. Zunächst ist die Dosis des Medikaments wichtig. Diese ist meist vom Körpergewicht und der Schwere der Erkrankung abhängig. Damit das Medikament optimal wirken kann und möglichst geringe Nebenwirkungen auftreten, kann die Art der Einnahme entscheidend sein. Dazu gehört die Tageszeit, ob man das Medikament zum Essen einnimmt oder auf nüchternen Magen, aber auch, ob das Medikament als Tablette, Pulver, Zäpfchen oder auf anderem Wegeeingenommen wird . Die Länge der Einnahmezeit hängt ebenfalls von der Schwere der Erkrankung und dem möglichen Verlauf ab. Manche Medikamente werden sehr lange eingenommen, bei anderen reicht eine relativ kurze Zeitspanne. 

Was mache ich, wenn ich einmal vergessen habe das Medikament einzunehmen?

Sollten Sie einmal zu wenig eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben, holen Sie die versäumte Dosis nicht nach. Die gilt für die meisten Medikamente.  Bleiben Sie im festgelegten Einnahme-Schema und nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge des Medikaments ein. Setzen Sie die Behandlung einfach unverändert mit der verordneten Dosis fort.

Wann darf ich das Medikament nicht nehmen?

Unter Umständen dürfen Sie ein bestimmtes Medikament nicht einnehmen. Der häufigste Grund ist eine Medikamentenunverträglichkeit oder Allergie auf einen der Bestandteile eines Medikaments. Auch bei bestimmten Erkrankung ist die Einnahme diverser Medikamente verboten, da die Erkrankung durch das Medikament verschlimmert werden könnte.

Wie muss ich das Medikament aufbewahren?

Für die meisten Arzneimittel gilt: Lagern Sie das Medikament bei normaler Raumtemperatur und bewahren Sie es in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf. Arzneimittel sollten in jedem Fall für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum. Entsorgen Sie alte Medikamente am nicht über den Müll, sondern liefern Sie sie in der Apotheke ab.

Wie erkenne ich, ob das Medikament wirkt?

Bei Erkrankungen mit typischen Symptomen wie Schmerzen, Fieber oder auch Übelkeit merken Sie recht schnell, ob das Medikament anschlägt oder nicht. Sollte sich am Gesamtbild nichts ändern, sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Es gibt aber auch Erkrankungen, welche Sie nicht oder nur wenig spüren, wie z.B. ein erhöhter Blutdruck. Dann kann es vorkommen, dass sich die Krankheit zwar bessert, Sie aber nichts davon merken. Erst wenn Sie erneut den Arzt aufsuchen sehen Sie eine Verbesserung, z.B. an den Blutdruckwerten oder an bestimmten Laborwerten nach einer Blutentnahme.


Die richtige Sportbrille

Der Sommer ist da und damit sind viele Sportler zu sehen, die ihrer Leidenschaft im Freien nachgehen. Ob Joggen oder Radfahren, Badminton oder Wassersport, es gibt viele Outdoor-Sportarten denen man in der schönen Jahreszeit nachgehen kann. Wer seinen geliebten Sport aber auch sicher betreiben will, sollte an den richtigen Schutz denken. Gerade die Augen sollten nicht vernachlässigt werden, da sie ebenso empfindlich wie schutzlos ausgeliefert sind. Sonne, Wind und Schmutz setzen den Augen zu und beeinträchtigen die Lust am Sport erheblich. Sportbrillen, also Brillen die speziell für sportliche Aktivitäten entwickelt wurden, sind in diesem Fall zu empfehlen.

Eine der bekanntesten Marken für Sportbrillen ist Swiss Eye. 1996 gegründet, fertigt Swiss Eye seitdem erfolgreich hochwertigste Sportbrillen. Die Marke entwickelte als einer der ersten Produzenten eine innovative Beschichtung mit spezieller Antifog- und Antiscratch-Beschichtung für ungetrübtes Sportvergnügen. Gerade beim Radfahren oder Joggen, Climbing oder Canyoning ist eine gute Sicht unbedingte Vorraussetzung.

Alle Swiss Eye Sportbrillen und Radbrillen bestehen aus antiallergischem Material und splitterfreien Polycarbonat-Scheiben, die nach strenger, europäischer Norm gefertigt sind. Zudem bieten Swiss Eye Sportbrillen 100% UVA, UVB und UVC-Schutz. Durch polarisierende Gläser, die kontrastverstärkend wirken und Lichtreflexionen und Spiegelungen neutralisieren können Sie bei wechselnden Lichtverhältnisssen sicher Sport treiben. Einige Brillen-Modelle bieten sogar phototrope Gläser, bei denen die Scheibentönung automatisch den Lichtverhältnissen anpasst werden. Mir Swiss Eye liegen Sie auf jeden Fall richtig und Ihrem nächsten Sport-Event steht nichts mehr im Wege.

Anbieter für Sportbrillen gibt es viele, doch was hier zählt ist Qualität und guter Service. Bei spectabo z.B. finden Sie eine sehr gute Auswahl an Multisport-Brillen. Diese haben den Vorteil, dass sie, egal ob Sie laufen, radfahren, golfen oder Bergsport betreiben, Sie haben immer die richtige Brille parat. Sie müssen also nicht für jede Sportart eine eigene Sportbrille kaufen. Hier haben Sie auch eine breite Auswahl an namenhafter Hersteller mit einer tollen Qualität.

Die richtige Wahl der Sportbrille - Swiss Eye


Kann ich den Schlankmachern vertrauen?

Hallo, in einer Wochenzeitschrift habe ich über 2 neue Schlankheitsmittel namens Calriphen und Phenoxin gelesen. Können Sie mir mehr darüber sagen? Liebe Grüße Christiane

Calriphen in Abnehmen mit CalriphenBei Calriphen und Phenoxin handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel, die bei der Behandlung von Übergewicht verwendet werden. Beide Schlankmacher verfolgen dabei einen ähnlichen Ansatz und dienen der Fettverbrennung im Körper. Die Schlankheitsmittel sind dabei sowohl für Männer als auch Frauen geeignet. Im Erfolgsfall können Sie schon nach wenigen Wochen überzählige Kilos verlieren und kommen Ihrer Wunschfigur um einiges näher.

Wie alle mussten die Schlankmacher sich zahlreichen Tests und Untersuchungen der Gesundheitsbehörden unterziehen und sind beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Risikobewertung angemeldet. Daher können sie seit kurzem in Deutschland online bestellt werden. Im Vergleich zu vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln die in China unter unseriösen Bedingungen hergestellt werden, sind Calriphen und Phenoxin Made in Germany und erfüllen damit alle strengen pharmazeutischen Regeln. In Folge der Markteinführung wurde die erfolgreiche  Wirkung von Calriphen und Phenoxin in Doppelblindstudien bestätigt.

Der Schlankmacher Calriphen ist ein einzigartiger, hochinnovativer und hochkonzentrierter Wirkstoffkomplex. Zu den Inhaltsstoffen gehören u.a. Sinetrol, Acai Beeren, Weißer Tee, Selen, Zink und Magnesium. Durch die natürlichen Wirkstoffe können Sie ohne Nebenwirkungen Abnehmen und in kurzer Zeit schmelzen die Pfunde dahin. Die zahlreichen positiven Erfahrungen zeigen, dass Calriphen Ihnen schon in kurzer Zeit zu einer attraktiven Figur verhelfen wird. Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen werden staunen.

Das Schlankheitsmittel Phenoxin

Mit Phenoxin erfolgreich abnehmenPhenoxin ist ein weiteres, neues Schlankheitsmittel, ein Nahrungsergänzungsmittel, dass bei der Behandlung von Übergewicht eingesetzt wird. Phenoxin dient der Fettverbrennung im Körper und trägt somit bei, schon in wenigen Wochen an überzähligen Pfunden zu verlieren.

Zudem wurde Phenoxin von der Untersuchungs- und Beratungslabor UBF GmbH unter Leitung von Dr. Thomas Mörsel als "bilanzierte Diäten zur diätetischen Behandlung von Übergewicht" bestätigt und für verkehrsfähig befunden.

Der Schlankmacher Phenoxin besteht aus einem hochinnovativen und hochkonzentrierten Wirkstoffkomplex. Zu den Inhaltsstoffen gehören u.a. Garcinia Cambodgia, Grüner Tee Extrakt, HCA und L-Tyrosin. Durch die natürlichen Wirkstoffe können Sie ohne Nebenwirkungen Abnehmen und in kurzer Zeit schmelzen die Pfunde dahin. Die zahlreichen positiven Erfahrungen zeigen, dass Phenoxin Ihnen schon in kurzer Zeit zu einer attraktiven Figur verhelfen wird. Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen werden staunen.

Das Online-Bestellen der beiden erfolgreichen Schlankheitsmittel hat für Sie einige Vorteile. Der versicherte Versand wird über GLS Logistics durchgeführt. Sobald Sie die Bestellung aufgegeben haben, erhalten Sie per E-Mail eine Online Trackingsnummer und können das versicherte Paket online verfolgen. An Zahlungsmöglichkeiten stehen Ihnen der Kauf auf Rechnung, per Kredikarte, Paypal und Sofortüberwiesung zur Verfügung. Es ist also sehr bequem den neuen Schlankmacher zu bestellen.

Ob Sie sich für Calriphen oder Phenoxin entscheiden liegt allein bei Ihnen. Zahlreiche positive Erfahrungen liegen für beide Nahrungsergänzungsmittel vor. In den weitaus meisten Fällen können Sie mit den Schlankheitsmitteln schon in wenigen Wochen überzählige Kilos verlieren und Ihrem Traum von der Wunschfigur näher kommen.


Ist Hautkrebs eine Berufskrankheit?

Gerade wer viel im Freien arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko um an Hautkrebs zu erkranken. Daher wurde Hautkrebs ab Januar in Deutschland auch offizielle als Berufskrankheit anerkannt.

Sonnenstrahlen sind zwar gesund und werden genossen, doch wer sich ungeschützt zu lange der Sonne aussetzt, erkrankt leichter an Hautkrebs. Sicher, der Sonnenschutz ist arbeitsrechtlich vorgeschrieben, dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich heller Hautkrebs bildet. Betroffene können ab Januar nun erstmals Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) geltend machen. Hierzu zählen Entschädigungen, Renten, Behandlungen und Reha-Maßnahmen.

Wer davon betroffen ist? Nicht nur Bauarbeiter, Dachdecker, Maurer, Landwirte oder Seeleute sind besser geschützt, auch Skilehrer, Bademeister oder Briefträger sind von der Regelung betroffen. Doch bereits schon vor der Anerkennung als Berufskrankheit erhielten Betroffene von Fall zu Fall bis zu 100.000 Euro „Verletztenrente“.

Ratgeber Gesundheit - Hautkrebs

Wie wird eine Krankheit zur Berufskrankheit?

Damit eine Krankheit auch offiziell als Berufskrankheit anerkannt wird, sind wissenschaftlich-medizinische Nachweise und die Zustimmung der Politik erforderlich. In Bezug auf Hautkrebs gilt das als sicher, so zumindest der Hautärzteverband. Neben der eigentlichen Krebsform wird dann auch eine Vorstufe des hellen Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt werden. Selbstverständlich ist das Hautkrebs vom behandelnden Hautarzt diagnostiziert und an die GUV weitergeleitet wurde.

Für den Patienten hat dies den Vorteil, dass nicht die Krankenkasse für die Kosten der Behandlung aufkommt, sondern die Unfallversicherung. Die übernommenen Leistungen können deutlich über das hinaus gehen, was die gesetzlichen oder privaten Kassen übernehmen. Weiterhin sind Renten und Entschädigungen möglich und auch Rentner können im Nachhinein Ansprüche geltend machen.


Magen-Darm-Grippe – Teil 1

Der Fachausdruck für eine Magen-Darm-Grippe lautet Gastroenteritis, eine Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Eine Magen-Darm-Entzündung nicht in jedem Fall durch eine Infektion mit Erregern wie Viren oder Bakterien ausgelöst werden, sondern kann beispielsweise auch die Folge einer Krebsbehandlung sein. Allgemein wird mit der „Gastroenteritis“ aber die infektiöse (ansteckende) Form gemeint.

Der gebräuchliche Ausdruck „Magen-Darm-Grippe“ stimmt hingegen nicht ganz, da die infektiöse Gastroenteritis von anderen Erregern hervorgerufen wird als die klassische Grippe (Influenza) und zwischen diesen beiden Erkrankungen keinerlei Zusammenhang besteht.

Eine Magen-Darm-Grippe kann man in jedem Alter bekommen. Sie tritt aber besonders ofte bei Babys und Kleinkindern auf. In den ersten drei Lebensjahren leiden Kinder im Durchschnitt ein- bis zweimal pro Jahr an einem Magen-Darm-Infekt. Auch bei älteren Menschen nimmt die Wahrscheinlichkeit, an einer Magen-Darm-Grippe zu erkranken, wieder zu.

Ablauf einer Magen-Darm-Grippe

Bei einer Magen-Darm-Grippe erfolgte die Ansteckung mit bestimmten Erregern, die die Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt angreifen. Die Keime, meistens Viren oder Bakterien, gelangen durch die Aufnahme über den Mund erst in den Magen und wandern dann weiter durch den Darm. Dort vermehren sie sich, bevor sie wieder ausgeschieden werden. Auf Grund dieser „Wanderung“ durch den Verdauungstrakt werden diese Beschwerden als Magen-Darm-Grippe bezeichnet. Erste Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, später dann Durchfall (Diarrhö).

Wie kommt es zum gefürchteten Brechdurchfall?

Wenn Erreger die Magenschleimhaut schädigen, kann dies im Gehirn einen Brechreiz auslösen. Das Erbrechen ist eine Schutzfunktion des Körpers, der versucht, die Eindringlinge wieder aus dem Körper zu befördern.

Der oft starke Durchfall bei einem Magen-Darm-Infekt entsteht hingegen durch die Beeinträchtigung der Schleimhautzellen im Dünn- und Dickdarm. Die verschiedenen Krankheitserreger führen auf unterschiedliche Weise zum Durchfall. Man unterscheidet dabei drei verschiedene Arten:

  • Sekretorische Diarrhö
  • Exsudative Diarrhö
  • Osmotische Diarrhö

Ratgeber Gesundheit - Magen Darm Grippe

Ab wann spricht man von Durchfall?

Bei mehr als drei Stuhlgängen am Tag sowie eine sehr weiche bis wässrige Stuhlkonsistenz spricht man von Durchfall. Jedoch müssen die normalen Stuhlgewohnheiten eines Menschen als Vergleich genommen werden. Wenn beispielsweise jemand gewohnheitsgemäß nur alle ein bis zwei Tage Stuhlgang hat und plötzlich zweimal täglich auf die Toilette muss und dabei dünnflüssigen Stuhl ausscheidet, dann handelt es sich auch in diesem Fall um Durchfall.

Durchfall kann viele Ursachen haben. Neben einer Magen-Darm-Grippe können zum Beispiel auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen dahinter stecken.

Magen-Darm-Grippe: Ansteckung durch Kot und Erbrochenem

Der Ansteckungsweg bei einem Magen-Darm-Infekt verläuft in der Regel fäkal-oral. Das bedeutet, dass die Krankheitserreger aus dem Kot (oder auch Erbrochenem) eines an Magen-Darm-Grippe erkrankten Menschen auf irgendeinem Weg in den Mund eines anderen gelangen. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn der Erkrankte sich die Hände nicht ausreichend wäscht, nachdem er auf der Toilette war. Von den Händen können die Erreger dann wiederum ihren Weg in die Nahrung oder auf Gegenstände finden und so auf einen gesunden Menschen übertragen werden.

Es gibt bestimmte Erreger einer Magen-Darm-Grippe, die sogenannten Noroviren, die sich zusätzlich auch über den Luftweg verbreiten und dadurch eine Magen-Darm-Grippe übertragen. Die Viren schweben eingeschlossen in winzige Tröpfchen, die der Erkrankte etwa beim Sprechen, Husten oder Niesen abgibt. In der Folge werden sie von anderen Menschen eingeatmet und übertragen die Krankheit. Diesen Übertragungsweg wird auch als Tröpfcheninfektion bezeichnet.

Inwiefern besteht Ansteckungsgefahr bei der Magen-Darm-Grippe?

Wie ansteckend eine Magen-Darm-Grippe ist, hängt in erster Linie vom verursachenden Erreger ab. Die Ansteckungsgefahr steigt zum Beispiel, wenn die Keime relativ robust sind und außerhalb des menschlichen Körpers längere Zeit überleben können. Bei anderen Erregern reicht schon der Kontakt mit kleinsten Mengen, um eine Magen-Darm-Grippe auszulösen, weil sie sich besonders schnell und stark vermehren (wie Noroviren). Wenn die Erreger dagegen empfindlicher sind oder nur in größerer Zahl eine Erkrankung auslösen können, ist die Ansteckungsgefahr geringer.

Allgemein haben Magen-Darm-Infekte ein hohes Ansteckungrisiko und in der Folge erkranken oft mehrere Familienmitglieder daran. Je mehr Viren durch den Erkrankten ausgeschieden werden, desto ansteckender ist er. Solange der Brechdurchfall anhält, ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Aber auch einige Tage davor und danach ist eine Magen-Darm-Grippe infektiös.


Was versteht man unter Bronchitis?

Der Name Bronchitis ist landläufig bekannt, doch was genau versteht man darunter? Eine Bronchitis ist eine sehr häufige Entzündung der Schleimhaut der unteren Atemwege. Es handelt sich dabei um eine akute Virusinfektion der Bronchien, die besonders im Herbst und Winter häufig auftritt. Daneben gibt es aber noch weitere Formen von Bronchitis, die sich in Ursache, Symptome und Krankheitsverlauf unterscheiden. Im Folgenden möchten wir Ihnen Informationen zum Thema Gesundheit und Bronchitis, zur Krankheit, den Ursachen, Symptomen und Behandlungen geben.

 

Die Atemwege können von einer ganzen Reihe von Erkrankungen betroffen sein, die sich in ihren Ursachen und Symptomen unterscheiden und einer unterschiedlichen Behandlung bedürfen. Wir möchten daher erstmal klräne, was genau Bronchitis ist.

Übersetzt heißt Bronchitis nichts anderes als „Entzündung der Bronchien“. Die Krankheit lässt sich dabei in zwei Hauptformen unterteilen:

  • Akute Bronchitis
  • Chronische Bronchitis

Die akute Entzündung der Bronchien ist weit verbreitet und fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens mal davon betroffen. Viren sind die wichtigsten akute Ursache für Bronchitis. Die sind ähnlich einer typischen Erkältung, die durch starken Husten gekennzeichnet ist. Antibiotika sind dabei keine wirksame Hilfe, da sie nur gegen Bakterien wirken. Der akute Bronchitis-Verlauf  ist in den meisten Fällen recht unkompliziert und auch ohne ärztliche Hilfe gehen die Symptome innerhalb einer Woche wieder zurück.

Anders verhält es sich bei einer chronischen Bronchitis. Sie liegt vor, wenn der Husten mit Auswurf fast täglich und in zwei Folgejahren über mindestens drei Monate auftritt.  Rauchen ist dabei der wichtigste Risikofaktor für eine chronische Bronchitis. Diese Krankheitsform wird in eine obstruktive und eine nicht-obstruktive Variante untertschieden. Bei beiden Formen ist eine ärztliche Behandlung notwendig. Auch wenn Sie eine Therapie erhalten, lässt sich vor allem die obstruktive chronische Bronchitis in vielen Fällen nicht heilen.

Bei der spastischen Entzündung der Bronchien sind die Atemwege ebenfalls blockiert. Die Ursache liegt in den meisten Fällen an einem akuten Infekt und die Krankheit tritt vor allem bei kleineren Kindern auf. Zu erkennen ist die spastische Bronchitis an einem keuchenden, krampfartigen Husten mit Anfällen von Atemnot. Die Unterscheidung Asthma/Bronchitis ist in diesem Fall nicht einfach, die Heilungschancen sind aber sehr gut..