Category Archives: Symptome

Symptome einer Bronchitis

Für die Bronchitis sind typische Symptome Husten und Auswurf. Sie treten bei einer akuten Entzündung der Bronchien bereits nach kurzer Zeit auf. Daneben entwickeln sich häufig grippeähnliche Symptome wie Leistungsschwäche, Kopf- und Knochenschmerzen und leichtes Fieber. Halten diese mehr als einige Tage an oder verschlechtern sich, können sie ein Warnzeichen für einen komplizierten Verlauf sein. Lesen Sie hier, welche Symptome Bronchitis noch auslösen kann.

Erste Bronchitis-Symptome

Einer akuten Bronchitis geht häufig ein Infekt der oberen Atemwege voraus. Dazu zählt vor allem der Mund-Nasen-Rachen-Raum.  Zunächst treten dann grippeähnliche Symptome mit Fieber auf.  Auch Schnupfen, Niesen, Halsbrennen und Schluckbeschwerden gehören dazu.  Wie bei Virusinfekten typisch, können sich zusätzlich Muskel- und Gelenkbeschwerden einstellen. Dies sind jedoch unklare Anzeichen, Bronchitis-Symptome im engeren Sinne gibt es, abgesehen von Husten und Auswurf, nicht. Und auch Husten ist ein Symptome vieler weiterer Krankheiten, besonders die Verwechslung mit einer Lungen- oder Bronchialkrebserkrankung darf nicht passieren. Auf jeden Fall ist ein Gang zum Arzt zu empfehlen.

Wie erkenne ich eine Bronchitis?

Husten ist das Hauptsymptom

Kurze Zeit nach einer Infektion treten bei der Bronchitis Symptome auf, die auf die Reizung der unteren Atemwege hindeuten: Das sind zunächst trockener Husten, der im Verlauf zunehmend von Schleimauswurf begleitet wird, und grippeähnliche Symptome. Bronchitis führt schließlich zu einer Überempfindlichkeit der Bronchien, wodurch der Husten attackenweise und sehr schmerzhaft werden kann. Schmerzen hinter dem Brustbein bestehen in der Akutphase oft auch hustenabhängig.

Der Schleim kann sich im Erkrankungsverlauf in Beschaffenheit und Farbe verändern. Zunächst ist er bei viralen Entzündungen weißlich-schleimig, setzt sich auf den angegriffenen Schleimhäuten aber zusätzlich ein bakterieller Infekt fest, wird er oft gelblich-grünlich. Treten Blutbeimengungen im Schleim auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bei starker Schleimbildung kann sich das Atemgeräusch hörbar verändern. Es ist zum einen verstärkt, daneben treten Pfeifen oder Brummen auf.

Während eine Bronchitis ohne Husten sehr selten ist, kann eine akute Bronchitis ohne Fieber verlaufen. Die erhöhte Temperatur ist also kein zwingendes Symptom einer Bronchitis, Fieber weist aber immer auf eine Beteiligung des ganzen Körpers an der Erkrankung hin.

Bronchitis – Anzeichen für einen schweren Verlauf

Es gibt auch komplizierte Verläufe der akuten Bronchitis mit Atemnot und Schwäche. Die Atemnot tritt dann vor allem unter Belastung auf. Wenn die Bronchialschleimhaut anschwillt und sich zusätzlich der Schleim aufstaut, kann eine obstruktive oder eine spastische Bronchitis entstehen.

Eine akute Bronchitiserkrankung kann zu schweren Lungenkrankheiten führen. Es handelt sich dabei um die sogenannte verschleppte Bronchitis. Symptome ähnlich einer schweren oder chronischen Bronchitis sollten immer Grund für einen Arztbesuch sein.

Obwohl die akute Form der Bronchitis häufig auftritt und meist ohne Probleme ausheilt, müssen Bronchitis-Symptome immer ernst genommen und rechtzeitig behandelt werden, um schlimmere Folgen zu verhindern.


Symtome und Haarausfall

Haarausfall, auch als Alopezie bekannt, ist ansich keine Krankheit oder Beschwerde. Vielmehr ist Haarausfall ganz normal und jeder Mensch verliert ca. 100 Haare pro Tag, die am Kamm oder der Bürste hängen bleiben. Erst wenn man mehr Haare verliert, spricht man von krankheitsbedingtem Haarausfall. Allgemein betrifft Haarausfall mehr Männer (ca.1,5 Millionen) als Frauen (ca.500.000). Die Ursachen für Haarausfall können ganz unterschiedlich sein und somit auch die Ansätze wie man Haarausfall stoppen kann.

Die unterschiedlichen Arten von Haarausfall

Hormonell-erblicher Haarausfall (Alopecia androgenetica)

Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall kennzeichnet sich dadurch, dass das Haar zunächst an der Stirn und den Schläfen lichter wird. Aus den bekannten Geheimratsecken wird später die Stirnglatze, das Haar dünnt weiter aus und es entsteht eine Tonsur. Die Haarwurzeln sterben dabei nach und nach ab und in der Folge fallen die Haare aus. Mit über 95 Prozent ist der hormonell-erblich bedingte Haarausfall mit Abstand die häufigste Ursache, die bei Männern weitaus öfter anzutreffen ist als bei Frauen. Schon in relativ jungen Jahren (20-25 Jahre) lichten sich bei Männern die Haare. Jeder zweite Mann leidet unter diesem Haarausfall, während bei Frauen in jungen Jahren nur etwa 10 Prozent betroffen sind. Erst nach den Wechseljahren steigt der Anteil auf 20 bis 30 Prozent.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Beim kreisrunden Haarausfall sind bei Betroffenen münzgroße, runder oder ovale haarlose Stellen zu erkennen. An den Rändern der kahlen Stellen sind sogenannte Ausrufungszeichenhaare – kurze, abgebrochene Haare. Die haarlosen Stellen sind meist am Hinterkopf oder an den Seiten anzutreffen. Beim kreisrunden Haarausfall können sich die betroffenen Stellen auch ausbreiten und vereinigen, in seltenen Fällen können die Haare auch komplett ausfallen.

Allgemein ist die Alopecia areate eher selten, obwohl sie dennoch die zweithäufigste Form von schwindendem Haupthaar ist. Etwa 1 bis 2 Prozent aller Menschen sind im laufe ihres Lebens davon betroffen. Vorwiegend tritt diese Krankheit bei Kindern und Jugendlichen auf, seltener im fortgeschrittenen Alter. In den meisten Fällen wächst das Haar nach einigen Monaten jedoch wieder nach, wobei es auch zu Rückfällen und zu einem erneuten Haarverlust kommen kann.

Diffuser Haarausfall (Alopecia diffusa)

Vom diffusen Haarausfall spricht man, wenn das Haar insgesamt ausdünnt und nicht auf einen bestimmten Kopfbereich beschränkt ist. Da der diffuse Haarausfall meist nur eine vorübergehende Störung ist, verschwindet er bei einer entsprechenden Behandlung.

In weiteren Beiträgen werden wir in naher Zukunft genauer auf die einzelnen Arten des Haarausfalls eingehen, auf Behandlungsmethoden und wie Sie Symptome erkennen können.