Gesund leben | Fragen zur Gesundheit

Category Archives: Gesund leben

Die richtige Matratze finden – Das hilft Ihnen

Tiefer, gesunder Schlaf ist keine Frage des Glücks. Die richtige Matratze ist ausschlaggebend. Mit dem richtigen Equipment fürs Bett können selbst Menschen die nur schwer in den Schlaf finden ihre wohl verdiente Ruhe erhalten. 

Fragt sich nur: Wie finde ich die richtige Matratze? Dieser Artikel zum Thema Matratzen hilft Ihnen bei der Entscheidungsfindung. Stiftung Warentest und Öko-Test haben 10 Matratzen untersucht und herausgefunden, auf welcher es sich am besten schläft. Natürlich hat jeder seine individuellen Vorlieben und Erfordernisse, aber als Orientierung wird Ihnen dieser Beitrag auf jeden Fall weiter helfen.

Gesunder Schlaf durch die richtige Matratze

Die richtige Matratze – Darauf kommt es an

Nur die richtige Matratze schafft es, dass man ohne Verspannungen durch die Nacht kommt. Kaltschaum, Latex, Viskose oder Federkern; die Wahl für die richtige Matratze ist vor allem eine Frage der Schlafgewohnheit, aber auch der Körpergröße und der Neigung zu Nachtschweiß. Am besten liegt man im Geschäft Probe und testet mehrere Schlafpositionen, um herauszufinden, welcher Herstellungstyp den wohligsten Schlaf verspricht. 

Sie haben die richtige Matratze gefunden, wenn sie die S-Form der Wirbelsäule unterstützt, also wenn sie die Beine, Halswirbelsäule und Taille stützt und an Schultern und der Hüfte nachgibt. Menschen, die viel schwitzen, sollten sich für eine atmungsaktive Federkernvariante entscheiden. Sehr große oder kleine Personen sind hierbei mit einer Taschenfedernkern-Matratze am besten beraten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Härtegrad. Ist die Matratze zu nachgiebig, hängt die Wirbelsäule durch. Das kann Fehlhaltungen verstärken und zu Schmerzen führen. Bei einer zu harten Matratze kann der Körper nicht richtig einsinken und die Wirbelsäule wird gekrümmt. Früher galt die Empfehlung, bei Rückenbeschwerden besonders großer Härte walten zu lassen. Heute raten Orthopäden eher zu einer mittelharten Matratze. Harte Varianten wiederum sind die richtige Wahl für alle Menschen ab 80 Kilogramm. Teilen sich ein Leicht- und ein Schwergewicht das Bett, so sind zwei verschiedene Matratzen mit zwei angepassten Lattenrosten die beste Lösung. 


Gesund flirten – auch das tut Ihrer Gesundheit gut

Lachen, flirten, Glücksgefühle – auch das trägt zu einem Großteil unserer Gesundheit bei. Eine positive Grundstimmung, und diese ist beim Flirten vorhanden, wirkt sich auch positiv auf unseren Körper aus und ist quasi als vorbeugende Maßnahme gegen Erkrankungen zu sehen.

Fast jedem ist es schon passiert: Man lernt einen interessanten Menschen kennen, tauscht erwartungsvoll die Handynummern aus und zu Hause stellt sich plötzlich die Frage, wie es weitergeht. Schreiben? Wenn ja, was genau? Dank einer Internetflat (z.B. von discoPLUS) ist ein reger Austausch technisch kein Problem, doch niemand will das Gegenüber mit falschen Worten vergraulen.

So flirten Sie sich gesund

Keine dummen Anmachsprüche

"Hast Du Dich verletzt, als Du vom Himmel gefallen bist?" – solche Sprüche ernten höchsten Augenrollen. Dennoch versuchen immer wieder Menschen, das Gegenüber mit unwitzigen Phrasen rumzubekommen. Es mag abgedroschen klingen, aber schlechte Anmachsprüche bleiben auch beim Flirt per Messenger ein No-Go.

Eindeutig zweideutig

Wer auf ein "HDL" (hab Dich lieb) ein "HDM" zur Antwort bekommt, könnte dahinter ein "hab Dich mehr-lieb" vermuten. Tatsächlich steckt ein "halt den Mund" hinter der Abkürzung. Selbst das bekannte "LOL" (laugh out loud) wurde schon fehlinterpretiert als "lots of love". Daher gilt: Klare Formulierungen sind gerade bei schriftlichen Botschaften ungemein wichtig. Auch Stimmungen und Ironie sind schnell falsch verstanden und schon ist der Flirt beendet, bevor es richtig losgeht.

Antworten nach dem Spiegelsystem

Gilt eigentlich noch die Regel, sich rar zu machen, um Interesse zu wecken? Wie lange sollte man mit der Antwort auf eine Textnachricht warten? Pauschal kann man das nicht sagen, aber vermeiden Sie jedes Extrem. Weder eine SMS-Flut im Minutentakt noch eine mehrtägige Pause zwischen jeder Botschaft finden Wohlwollen. Generell funktioniert es gut, wenn Sie sich dem Flirtpartner angleichen. Halten Sie Länge und Antwortmodus in etwa parallel zum Gegenüber.

Schreiben mit Stil

Es klingt banal, ist aber dennoch so wichtig. Schicken Sie keine SMS ohne Satzzeichen, mit Rechtschreib- oder Grammatikfehlern auf den Weg. Ihr Flirtpartner wird den Eindruck haben, dass Sie keine Zeit oder keine Lust hatten oder sich einfach nicht bemüht haben. Vermeiden Sie "leeres Gelaber", bringen Sie Witz, Charme und eine persönliche Note mit in die Nachrichten. Darum noch ein guter Tipp: Schreiben Sie nur mit klarem Kopf, nicht etwa nach einem Cocktailabend aus einer Sektlaune heraus. Das könnte am nächsten Morgen peinlich sein…


Mit diesen Tipps stärken Sie Ihr Immunsystem nachhaltig

Seit Oktober kämpfe ich mit einer Kehlkopfentzündung, Schnupfen und eitrigen Nebenhöhlen. Ich habe das ganze Jahr gesund gelebt, auch wenn ich wieder zugenommen hatte, was ich auf meinen persönlichen Stress geschoben habe. Dachte ich. Denn anscheinend war ich nicht so gesund unterwegs wie ich dachte und mein Arzt machte mich darauf aufmerksam, dass ich mein Immunsystem stärken muss, damit ich diesen Grippewellen jetzt zur kalten Jahreszeit stärker gegenüber stehe. Doch wie stärke ich mein Immunsystem auf natürliche Art und Weise ohne auf Medikamente zurückgreifen zu müssen?

Was ist das Immunsystem?

Das Immunsystem ist unsere körpereigene Firewall, die uns Viren, Bakterien, Pilze und allerhand andere schädliche Stoffe von unserem Körper fernhalten soll. Ist das Immunsystem geschwächt, so werden wir schneller krank, fühlen uns schlapp oder laufen Gefahr, uns wirklich ernsthafte Krankheiten einzufangen.

Was also kann ich tun, um mein Immunsystem zu stärken?

Der erste ultimative Tipp, der meist schon wahre Wunder wirkt, ist ausreichender Schlaf. Wer nicht genug schläft fühlt sich schlapp und kränklich und eben das macht uns anfällig für Stress. Wer seinen Schlaf verbessert, reduziert Stress. Wer Stress reduziert, verbessert auch seinen Schlaf. Ein wichtiger Teufelskreis und etwas, was in diesem Jahr bei mir Mangelware war.

Wichtig ist auch ein gut gelüftetes Schlafzimmer, denn auch frische Luft stärkt unser Immunsystem und unser Wohlbefinden. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft ist ein Booster für unser Immunsystem. Ein wahrer Seelenstreichler für unsere Firewall.

Aber auch über die Ernährung kann man viel erreichen. Wer immer frisch einkauft und kocht, auf Fast Food und Fertigessen verzichtet (größtenteils) ist auf einem guten und gesunden Weg und kann so ohne medikamentöse Nahrungsergänzungsmittel ganz leicht sein Immunsystem gerade in der nassen und kalten Jahreszeit stärken und entgeht so der ein oder anderen Erkältungswelle, die uns momentan ins Gesicht schlägt.

Auch ich habe schon vor einiger Zeit meine Ernährung wieder komplett umgestellt, versuche mich mit regionalen und saisonalen Produkten ausreichend zu ernähren und Sport zu machen und so mein Immunsystem wieder nachhaltig zu stärken.

Gastartikel von Daniela Decker (danielasabnehmblog)


Geheimtipp für Gesundheit und Wohlbefinden: die natürliche Kraft der Aloe Vera

Schon seit Urzeiten wird die Aloe Vera aufgrund ihrer positiven Eigenschaften für die Schönheit und Gesundheit geschätzt. Ihre heilende Wirkung wird in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt und kann durch das einzigartige Zusammenwirken von über 200 Inhaltsstoffen in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden.

Bei welchen Beschwerden hilft die Aloe Vera äußerlich angewendet?

Die Inhaltsstoffe der Aloe Vera sorgen dafür, dass die heilsame Wirkung sich auch in tieferen Hautschichten entfalten kann. Das hebt die Pflanze von vielen anderen Pflegeprodukten ab, die oft nur sehr oberflächlich wirken können. Äußerlich angewendet unterstützt die Heilpflanze unter anderem bei:

  • Hautirritationen
  • Wunden
  • Sonnenbrand oder anderen Verbrennungen
  • Schwellungen
  • Ausschlag
  • Insektenstichen
  • Akne
  • Neurodermitis
  • Haar- und Kopfhautproblemen
  • Zahnfleischreizungen

Wirkung von Aloe Vera auf die Schönheit

Besonders die Haut profitiert von den wertvollen Inhaltsstoffen der Pflanze. Die Haut wird durch die Wirkung der Aloe Vera mit Feuchtigkeit versorgt und bewirkt letztendlich ein frischeres und strahlendes Hautbild.

Die Aloe Vera hat eine positive Wirkung auf jeden Hauttyp. Bei fettiger Haut kann die Aloe Vera den natürlichen Säureschutzmantel positiv beeinflussen. Trockene Haut wird von der Aloe Vera mit Feuchtigkeit versorgt und hilft damit, einer frühzeitigen Hautalterung vorzubeugen. Bei reifer Haut kann die feuchtigkeitsspendende Pflanze dazu beitragen, ein strahlendes und gepflegtes Hautbild zu fördern. (Quelle: sima4you.com).

Die Inhaltsstoffe wirken auch auf das Bindegewebe und die Oberhautzellen. Zudem wirken die Zuckerarten der Aloe Vera auf die Aminogruppe des Lysins der Haut und sorgen für eine innere Bindung von Feuchtigkeit. Dadurch wird die Haut geglättet und Verletzungen oder Irritationen heilen leichter.

Gesund leben - Aloe Vera

Wie hilft die Aloe Vera der Gesundheit?

Durch die einzigartige Kombination von 200 Vitamine, Enzyme, Aminosäuren, Mineralstoffe, Salicylsäuren und ätherische Öle ist die Aloe Vera für Mensch und Tier ein sinnvoller Mikronährstofflieferant, der im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie eine wichtige Aufgabe in der Prophylaxe, Nachsorge sowie Begleitbehandlung von Krankheiten erfüllt.

Bei folgenden Indikationen und Beschwerden kann das Aloe Vera Gel unterstützen:

  • Infektanfälligkeit (häufige Erkältungskrankheiten)
  • Entgiftung und Ausleitung von Stoffwechselendprodukten aus dem gesamten Organismus
  • Stärkung und Anregung des Immunsystems
  • Pilzerkrankungen im Verdauungstrakt
  • Darmträgheit und Stoffwechselprobleme
  • Beschwerden im Bereich der ableitenden Harnwege
  • Unterstützung bei Infektionen mit Husten (hustenreizstillend)
  • Unterstützung bei chronischen Atemwegsbeschwerden
  • Gelenkbeschwerden zum Knorpelaufbau und zur Schmerz- und Entzündungshemmung, für mehr Vitalität und Wohlbefinden
  • Steigerung der körperlichen und seelischen Belastbarkeit

Für eine erfolgreiche Anwendung ist es unerlässlich, die Aloe Vera in bester Qualität zu erwerben. Man sollte lediglich hochwertige Aloe Vera aus unerhitztem Direkt-Gel, dem sog. Aloe Vera Gel und keinesfalls Getränke aus Konzentrat oder Pulver verwenden, da bei der Herstellung von Konzentraten empfindliche Inhaltsstoffe zerstört werden und durch die Verdünnung mit Wasser die Wirksamkeit zusätzlich vermindert wird. Zertifikate, wie vom International Aloe Science Council (IASC), bescheinigen den biologischen Anbau der Pflanzen, die schonende Verarbeitung und Vermarktung.

Autor: Silke Masser, sima4you.com


Die Evolution des Mann seins

Seid der Feminismus so richtig am Boomen ist, hat sich in der Welt der Männer so einiges geändert. Die Frauen fingen an sich Stück für Stück der Unterdrückung der Männerwelt zu wiedersetzen. Was an sich nicht verkehrt ist, jeder Mensch sollte das Recht haben in Freiheit zu Leben egal ob Mann oder Frau.

Noch zu Großmutters Zeiten war die Frau nur als „Hausfrau“ für die Küche und Wäsche zuständig. Der Mann galt als „Ernährer der Familie“ der die Karriereleiter hinaufkletterte und in der Beziehung den Ton gab. Heute jedoch ist es nicht mehr unüblich, wenn beide Paare die Karriereleiter hinaufklettern wollen, oder nur noch die Frau und der Mann kümmert sich um den Haushalt und die Kinder.

Leider ist es dazu gekommen das in vielen Haushalten der Mann nicht mehr den Ton angibt, sondern die Frau das letzte Wort hat. Dadurch wurden unzählige Männer ihrem Mann seins beraubt. So viele Männer wie noch nie zu vor können sich heutzutage nicht mehr aus ihrer ungesunden Mutter-Kind Beziehung lösen. Stattdessen lassen sie sich noch mit Mitte 30 im Elternhaus von der Mutter bekochen.

Du hast sicherlich dir nicht grundlos diesen Artikel durchgelesen. Falls Du selber die negativen Auswirkungen der feministischen Bewegung an dir merkst, kannst Du jetzt hier die 3 wichtigsten Säulen des „Mann seins“ kennenlernen.

1. Er besitzt eine undurchdringbare Lebensvision

Viele Männer scheitern daran oder wissen gar nicht wie wichtig es ist eine Lebensvision zu besitzen. Frauen, ob sie wollen oder nicht brauchen einen Mann mit einer klaren Richtung, die er in seinem Leben einschlägt. Frauen die eine Beziehung mit einem Mann eingehen begleiten ihn bei seinen festen Zielen durchs Leben. Eine Frau will nicht einen Mann der keinen richtigen Lebenszweck hat, sondern ständig seine Meinung ändert, um ihr zu gefallen.

Was ist eine Lebensvision? Etwas wofür Du mit Leidenschaft für brennst. Was dir eine unfassbare Erfüllung im Leben gibt und dir jeden Morgen die Kraft gibt mit einer extra Portion Motivation in den Tag zu starten.

2. Die Gesunde Mischung aus netter Kerl und Bad Boy

Frauen brauchen Männer! Die Frau möchte geführt werden, und zwar von einem Mann keinem Jungen, Muttersöhnchen… Frauen wollen keinen Mr.Nice Guy, der ihnen jeden Wunsch von den Lippen abliest und ohne zu zögern, dass was die Frau verlangt, sofort erledigt. Du musst kein unerreichbarer Rebell Ala James Dean sein. Eine Frau möchte nur einen „ganzen Kerl“, der ihnen eben nicht jeden Wunsch an den Lippen abliest. Statt dessen jemand bei dem sie darauf hofft ihn verändern zu können, um einen besseren Menschen aus ihm zu machen.

3. Er ist selbstbewusst in seiner Haut als Mann

Frauen merken mit einem kurzen Blickkontakt, ob der Mann vor ihnen in seiner Haut als Mann selbstbewusst oder unsicher ist. Dementsprechend wird er dann auch von ihnen behandelt. Als halber Mann dessen Beziehung mehr aus Dramen und Konflikten, als die eigentliche Freude einer Partnerschaft bestehen.

Wie fühlt man sich in seiner Haut als Mann Selbstbewusst? Das kann man nur mit harter Arbeit und der Willenskraft an sich zu arbeiten erreichen. Billige Sprachtricks und sogenannte Pick-up Methoden werden dir kein starkes Selbstbewusstsein geben. Mit solchen Methoden hättest Du auch wenig Chancen bei einer geistig gesunden Frau, mit der Du gerne auch eine Beziehung eingehen würdest.

Fazit

Abschließend kann man nur sagen das egal, welcher dieser 3 Punkte bei dir Verbesserungsbedarf hat. Er sich nur mit genügend Selbstdisziplin und Lust auf eine positive Veränderung nicht nur des Mann seins, sondern der ganzen Persönlichkeit mit sich bringt.


Die ganze Wahrheit über Cholesterin

Viele Mythen und Halbwahrheiten ranken sich um das Thema Cholesterin. Ist das Cholesterin in unserer Nahrung nun ungesund? Verstopft es wie so oft propagiert die Arterien und droht uns deshalb ein Herzinfarkt, wenn wir zu viele Eier essen? Sollten wir auf unsere Cholesterinaufnahme in der Nahrung achten? Was ist dieses Cholesterin überhaupt und ist es wirklich so böse, wie meist immer noch oft behauptet wird? Viele Fragen, die die Ernährungsbewussten unter uns beschäftigen. Um der ganzen Verwirrung nun endgültig ein Ende zu bereiten, kommt hier die ganze Wahrheit über das große Thema “Cholesterin”.

Was ist Cholesterin und geht es auch ohne?

Cholesterin, auch Cholesterol gennant, ist ein lebensnotwendiges Steroid. Genauer gesagt ist es ein polycyclischer Alkohol, welcher zur Gruppe der Lipide gehört. Das Cholesterin ist jedoch kein Fett, wird im herkömmlichen Gebrauch meist aber als solches bezeichnet. Es wird nur in tierischen Zellen produziert und ist ein unentbehrlicher Baustein in unserem Organismus. Zunächst einmal ist Cholesterin als Baustoff für die Gallensäure wichtig, durch die die Verdauung und Aufnahme der lebenswichtigen Fette aus unserer Nahrung erst möglich gemacht wird. Über 90% des Cholesterins in unserem Körper ist in den Zellen. Jede Zellmembran besteht aus Cholesterin. Diese Schutzhülle hat sowohl eine Schutzfunktion, als auch eine Schleusenfunktion für alle Nährstoffe und Hormone, die in die Zelle eindringen müssen, damit diese optimal funktionieren kann. Ist das Cholesterin nun nicht in ausreichendem Maße vorhanden, verläuft zum einen die Ernährung der Zellen nicht ordnungsgemäß, wodurch die Zellen ihrer Funktion nicht optimal nachgehen können, zum anderen treten Missbildungen von Zellen auf. Eine Vielzahl solcher missgebildeten Zellen kann dann die Entstehung unkontrollierter Zellwucherungen (Tumore) begünstigen. Weiterhin ist Cholesterin die Ausgangssubstanz für alle unsere Steroidhormone. Dazu gehören alle Sexualhormone wie Testosteron, Östrogen, Progesteron und alle Zwischenstufen dieser Hormone. Auch das lebenswichtige Vitamin D kann nur aufgenommen bzw. durch die Sonne auf der Haut synthetisiert werden, wenn genug Cholesterin vorhanden ist. Ein Vitamin D Mangel führt unter anderem zu Knochenerkrankungen. Unser Stesshormon Nummer 1, das Cortisol, ist ebenfalls ein Cholesterinhormon und mobilisiert bei Belastungen und Erkrankungen unsere Reserven, damit wir schnell wieder gesund werden.

All diese lebensnotwendigen Eigenschaften und Funktionen bringt das “gefährliche” Cholesterin mit sich. Ich denke, dass allein diese kurze Darstellung der essentiellen Aufgaben von Cholesterin ausreicht, um zu verstehen, wie wichtig dieser Stoff eigentlich ist und dass das Vermeiden von Cholesterin schwerwiegende Folgen für unseren Organismus hat. Ohne Cholesterin könnten wir nicht überleben.

“Gutes”- und “böses” Cholesterin – gibt es das überhaupt?

Immer wieder hören wir, dass das sogenannte HDL-Cholesterin das gute Cholesterin sei. LDL sei dagegen schlecht und müsse gesenkt werden. Die Wahrheit ist, dass keins der beiden gut bzw. böse ist. HDL und LDL sind noch nicht mal Cholesterine. Ausgeschrieben bedeutet HDL – “High Density Lipoprotein“. LDL ist dementsprechend das “Low Density Lipoprotein“. Es sind also Proteine und kein Cholesterin. Diese Proteine sind dafür zuständig, das Cholesterin im Körper von A nach B zu transportieren. Es sind sozusagen mit Cholesterin beladene Laster, die den Baustoff dahin bringen, wo er gerade benötigt wird. Dabei ist das HDL dafür zuständig altes Cholesterin in die Leber zu transportieren, um es dort zu recyceln. Das LDL befördert dagegen das neue, frische Cholesterin in den Organismus, d.h. in alle unsere Zellen und das Gehirn. Es teilt sich auf in LDL Typ A und LDL Typ B. Während Typ A aus großen Partikeln besteht und unbedenklich ist, hat Typ B nur eine geringe Dichte. Diese Partikel werden von vielen als “böse” bezeichnet, da sie sich in den Arterien festsetzen können. Dies hängt mal wieder von der Ernährungsweise ab. Zu viel Zucker und übermäßiger Konsum von Kohlenhydraten führen zum Anstieg des Typ B LDL. Schuld an Herz-Kreislauferkrakungen ist also nicht das Fett und auch nicht das Cholesterin an sich.

Ein hoher LDL-Wert soll uns aber auch nicht verunsichern, denn Typ A und Typ B werden bei einer Untersuchung meist nicht einzeln ausgerechnet. Auch wenn das LDL böse zu sein scheint, gelangt es nicht umsonst in die Arterien. Dort wird es für Reparaturvorgänge und die Linderung von Entzündungen verwendet, kann aber jedoch in sehr hohem Maße zu einer Verstopfung der Arterie führen. LDL ist demnach kein Bösewicht sondern ein Sanitäter, der zu Hilfe eilt. Das müsste er jedoch nicht, würden wir auf unsere Ernährung und unsere Gesundheit achten.

Wie viel Cholesterin ist in unserem Blut?

Der Cholesterinwert wird im Blut gemessen und liegt bei 150-200 mg/dl Blutserum im Normalbereich. Werte über 200 sollen jedoch nicht direkt heißen, dass uns bald der Herzinfarkt bevorsteht. Der Cholesterinspiegel unterliegt nämlich starken Schwankungen. Ein Wert von ganzen 300 mg/dl ist bei Menschen zwischen 40 und 60 Jahren ganz normal. Erst ein Wert von 400 mg/dl erfordert eine Kontrollindikation, also die Notwendigkeit, die Ursache eines solchen Wertes zu untersuchen. Die Toleranzgrenze ist demnach ziemlich hoch, wenn man bedenkt, dass ein Wert von 400 mg/dl das Doppelte des Normalwerts darstellt. Weiterhin ist wichtig zu erwähnen, dass der Cholesterinspiegel abhängig von unseren Essgewohnheiten ist. Konsumieren wir viel Nahrungscholesterin, produziert unsere Leber einfach weniger. Versuchen wir krampfhaft unseren Cholesterinspiegel zu senken, indem wir Lebensmittel wie Eier oder rotes Fleisch weglassen, wird die Produktion im Körper mehr angeregt, denn Cholesterin ist, wie bereits dargestellt, lebensnotwendig.

Kommen wir zur Ausgangsfrage und stellen wir mal kurz eine einfache Rechnung an, um herauszufinden, wie viel Cholesterin in unserem Blut schwimmt. Dazu nehmen wir einen Menschen mit einem durchschnittlichen Gewicht von 70 kg. Dieser hätte ca. 5 Liter Blut in seinem Körper, wovon 3 Liter Blutserum sind. 200 mg Cholesterin pro dl Blutserum wären demnach 2000 mg/l. Rechnen wir das ganze hoch auf 3 Liter Blutserum, bekommen wir einen Wert von 6000 mg/3l Blutserum.

Ein durchschnittliches Hühnerei (60 g) hat einen Cholesteringehalt von 250 mg. Dies würde bildhaft gesprochen bedeuten, dass jeden Tag das Cholesterin von 24 Eiern in uns schwimmen würde. Denken wir ernsthaft, dass ein paar Eier mehr oder weniger in unserer Ernährung wirklich einen so großen Unterscheid machen?

Wie wird der Cholesterinspiegel reguliert?

Wie bereits kurz erwähnt, reguliert unsere Leber akribisch die Cholesterinproduktion. In den Zellen wird der größte Teil des Cholesterins hergestellt. Ein Überfluss dieser wichtigen Substanz wird über die Galle in den Darm transportiert. Anschließend wird das Cholesterin im Darm, gemeinsam mit dem Nahrungscholesterin, zu ca. 90% resorbiert, also zurückgeholt und in der Leber wiederverwertet. Was über den Darm verloren geht wird durch die Eigenproduktion wieder hergestellt. So sichert sich unser Organismus ab, um immer genug von diesem wichtigen Baustoff zur Verfügung zu haben. Nehmen wir viel Nahrungscholesterin zu uns, wird die energieaufwendige Eigenproduktion durch das SRE-1 Enzym einfach gehemmt.

Studien zu Cholesterin

Ich möchte in diesem Abschnitt nicht direkt auf einzelne Studien eingehen. Das würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Deswegen werde ich am Ende dieses Artikels auf zwei Bücher verweisen, die viele der durchgeführten Studien erstklassig thematisieren.

Der größte Teil der Studien zum Thema Cholesterin wurden an Tieren durchgeführt. Gerade Hasen wurden oft als Versuchsobjekt genommen, um zu beweisen, dass Nahrungscholesterin den Cholesterinspiegel im Körper erhöht. Dafür wurde den Hasen mit Cholesterin angereichertes Futter verabreicht und siehe da, der Cholesterinspiegel der armen Tiere hatte sich um das 10-fache erhöht. Jeder weiß aber, dass Hasen Herbivore sind, modern gesprochen also, streng vegan leben. Aus diesem Grund sind sie an tierisches Cholesterin nicht angepasst und können das verabreichte Nahrungscholesterin deshalb auch nicht regulieren. Hasen stellen ihren benötigten Cholesterinbedarf nämlich zu 100% selbst her.

Dies sollte also beweisen, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel gefährlich für uns Menschen sei. Über die Qualität einer solchen Studie muss man eigentlich nicht diskutieren.

Bereits in den 1950er Jahren hat man das Cholesterin verteufelt. Als der US-Präsident Eisenhower seinen ersten Herzinfarkt erlitt, ging Paul Dudley White, sein Kardiologe, an die Öffentlichkeit und verkündete dem amerikanischen Volk, was zu tun sei, um nicht auch wie der Präsident einen Herzinfarkt zu erleiden. Man solle unter anderem Stress reduzieren, mit dem Rauchen aufhören sowie das Cholesterin aus der Nahrung verbannen. Studien, die in den 50ern über Jahre an Naturvölkern durchgeführt wurden, haben jedoch schon damals vielfach gezeigt, dass das Cholesterin in der Nahrung keinen signifikanten Einfluss auf Herz-Kreislauferkrankungen haben kann. Einheimische, die sich vorwiegend von Fleisch, Milch und Eiern, also sehr cholesterinreichen Produkten ernährt haben, wiesen sehr niedrige Cholesterinwerte auf. Herz-Kreislauferkrankungen sowie Krebs waren den untersuchten Gruppen fremd.

Was erhöht den Cholesterinspiegel?

Wenn Nahrungscholesterin also keine Gefahr für uns darstellt und der Körper den Cholesterinspiegel selbstständig reguliert, was verursacht dann bei einigen Patienten den hohen Cholesterinspiegel? Wie beschrieben, wird die Regulation der Cholesterinlevel in unserem Organismus durch die Leber bewerkstelligt. Es liegt also auf der Hand, dass Leberschäden eine Fehlfunktion der Leber mit sich bringen, wodurch dann auch die Regulierung des Cholesterins gestört wird. Leberschäden entstehen bekanntlich durch unkontrollierten Alkoholkonsum. Des Weiteren wird eine Leberfunktionseinschränkung aber auch durch Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, eine Schilddrüsenunterfunktion, Nebennierenschwäche, Diabetes und andere Erkrankungen hervorgerufen. Umweltgifte, Pestizide und andere Chemikalien in der Nahrung tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei und sind somit sekundär für hohe Cholesterinwerte verantwortlich. Die körpereigene Cholesterinbildung wird des Weiteren durch erhöhte Insulinspiegel beeinflusst. Diese entstehen bei hohen Blutzuckerschwankungen, also durch eine fehlerhafte Ernährungsweise mit viel Zucker und übermäßigem Konsum von Kohlenhydraten.

Eine primäre Hypercholesterinämie wird durch genetisch bedingten Enzymmangel ausgelöst. Diese Krankheit ist sehr selten, sodass die Ursache von zu hohen Cholesterinwerten bei den meisten Menschen ausschließlich auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen ist.

Statine – Das Spiel mit dem Leben

Zu oft werden Patienten schon bei den kleinsten Schwankungen der Cholesterinwerte die sogenannten Statine verschrieben, Medikamente, die den Cholesterinspiegel senken sollen. Diese werden den ahnungslosen Patienten in einigen Fällen sogar bei Cholesterinwerten im Normbereich regelrecht aufgezwungen.

Bei meinen Recherchen sind mir bisher keine Patientenberichte unter die Augen gekommen, bei denen die Patienten begeistert von der Wirkung dieser Medikamente gewesen sind. Ganz im Gegenteil, Statine führen bei nahezu allen “Kranken” zu sehr starken Nebenwirkungen. Dabei berichten Patienten sowohl von extremer Kraftlosigkeit, schmerzenden Gliedern und Gelenken als auch von Zittern, Gedächtnis– und Konzentrationsschwäche sowie Potenzproblemen. Erstaunlich ist auch, dass viele Betroffene nach dem Beginn der Behandlung an Depressionen und eine beträchtliche Mengen sogar an Krebs erkrankt. An sich nicht verwunderlich, denken wir an die Funktion von Cholesterin bei der Entstehung gesunder Zellen. Todesfälle seien erschreckenderweise bei der Einnahme von Statinen auch nicht selten zu verzeichnen.

Eine Cholesterinsenkung führt zu einer Minderung des Stresshormons Cortisol. Eine Folge davon ist das Absinken des Blutzuckers, Zittern und häufig tödliches Koma. Auch eine Senkung des Kaliumspiegels resultiert aus der Einnahme von Statinen, was zur Minderung der Herzleistung führt. Solch ein Kaliumabsturz zählt zu den meisten Todesursachen bei einer medikamentösen Senkung des Cholesterins.

Diese erschreckenden Nebenwirkungen überraschen auch nicht, bedenkt man die lebenswichtigen Funktionen von Cholesterin in unserem Körper, die ich zuvor beschrieben habe.

Fazit

Jede Senkung des Cholesterinwertes ist eine Gefährdung für unsere Gesundheit. Die auf unterirdisch schlecht durchgeführten Studien basierenden Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) von höchstens 3 Eiern pro Woche sind absolut lächerlich. Jeder Leser dieses Artikels dürfte mir bei diesem Punkt nur zustimmen. Wer also keine angeborene Cholesterinerkrankung hat, sollte sich um seinen Cholesterinspiegel nicht sorgen. Achtet auf eine gesunde Lebensweise und lasst euch von den Medien und der Pharmaindustrie nicht verunsichern.

Hier findest du hochwertige Nahrungsergänzungen in Bio-qualität und ohne unnötige Zusatzstoffe!

Jetzt bestellen und mit dem Rabattcode SupremeFitness zusätzlich 10% sparen!

 

Informationen zum Autor: Alexander Zerfas ist professioneller Personal Trainer, Ernährungscoach, Referent und Gründer von SupremeFitness.


Job vs Schlaf – Wie die Arbeit unseren Schlaf beeinflusst

Um fit und gesund zu sein, braucht der Körper ausreichend Schlaf. Ein Drittel der Deutschen schläft jedoch nur schlecht oder sehr schlecht und gar ein Viertel der Erwachsenen ist nicht in der Lage, nachts mindestens sechs Stunden zu schlafen. Eine entsprechende Studie der Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Titel „Schlaf gut, Deutschland“ hat sich mit der Thematik beschäftigt. 

Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Schlecht-Schläfer unter den Berufstätigen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schichtdienst. Von diesen sogenannten Flex-Beschäftigten klagen sogar 40 Prozent der Umfrageteilnehmer über schlechte Schlafqualität, die Hälfte schläft höchstens fünf Stunden. Wer nicht ausreichend schläft, wird krank und gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, wenn Unfallrisiko und Fehlerquote im Job steigen, mahnen die Herausgeber der Studie. „Im Schlaf sortiert das Gehirn seinen Zwischenspeicher. Dafür muss das System herunterfahren, das ist im laufenden mentalen Betrieb nicht möglich“, so Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Mehr Informationen wie sich die Ernährung auf unseren Schlaf auswirkt erhalten Sie hier.

Gesundheit - Job vs Schlaf

Die innere Uhr des Menschen tickt im Tag-Nacht-Rhythmus, ist also am Tag auf Aktivität und in der Nacht auf Ruhe programmiert. Untersuchungen zeigen, dass Beschäftigte bei gleicher Tätigkeit zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich beansprucht werden. Die Frühschicht liegt bei 100 Prozent Energieeinsatz, die Spätschicht bei 113 und die Nachtschicht bei 156 Prozent. Wer also möchte, dass Beschäftigte trotzdem gesund bleiben, muss sich um ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement kümmern. Die schlechten Schläfer sind laut der TK-Studie zudem deutlich mehr von gesundheitlichen Beschwerden betroffen. 54 Prozent leiden unter Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, bei den „Gutschläfern“ sind es nur 35 Prozent. Wer schlecht schläft, fühlt sich mehr als doppelt so häufig erschöpft (44 zu 21 Prozent), gereizt (33 zu neun Prozent) und niedergeschlagen (21 zu sechs Prozent).


In 2 einfachen Schritten seine Gefühle kontrollieren

Deine Gefühle spielen manchmal verrückt? Dich überkommen oft starke Gefühle und du weißt nicht was du dagegen tun kannst?

Dann wird dir dieser Artikel eine große Hilfe sein. Doch bevor wir los starten möchte ich dir eine schöne Geschichte erzählen:

Der Adler und die Hühner

„Ein Mann – so wird erzählt – fing sich im Wald einen jungen Adler.

Er nahm ihn mit nach Hause und steckte ihn zu seinen Hühnern in den Hühnerstall.

Er gab ihm Hühnerfutter zu fressen, obwohl er doch ein Adler war, der König der Vögel, der König der Lüfte!

Nach fünf Jahren kam einmal ein anderer Mann zu Besuch, der verstand etwas von Naturkunde. Dem fiel der Adler auf und er sagte: "Der Vogel dort ist kein Huhn, sondern ein Adler.“ "Ja“, sagte der Mann, "das stimmt. Aber ich habe ihn zu einem Huhn erzogen. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn.“ "Nein“, sagte der andere, "er ist noch immer ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers und das wird ihn hoch hinauffliegen lassen in die Lüfte“. "Nein, nein“, sagte der Mann, "er ist jetzt ein richtiges Huhn geworden und wird niemals mehr wie ein Adler fliegen“.

Darauf beschlossen sie, eine Probe zu machen. Der vogelkundige Mann nahm den Adler, hob ihn in die Höhe und sagte beschwörend: "Der du ein Adler bist, der du dem Himmel gehörst und nicht dieser Erde, breite deine Schwingen aus und fliege!“ Der Adler auf der Hoch gestreckten Faust blickte sich um. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern picken und er sprang zu ihnen hinunter und pickte mit.

Der naturkundige Mann gab aber noch nicht auf. Am nächsten Tag stieg er mit dem Adler am Arm auf das Dach des Hauses, hob ihn empor und sagte: "Adler, der du ein Adler bist, breite deine Schwingen aus und fliege!“ Aber als der Adler wieder die scharrenden Hühner im Hof erblickte, sprang er zu ihnen hinunter und scharrte mit.

Da sagte der Mann: "Ich habe es dir ja gesagt, er ist ein Huhn und er bleibt ein Huhn.“ "Nein“, sagte der andere, "Er ist ein Adler und er hat noch immer das Herz eines Adlers. Lass es uns noch ein einziges Mal versuchen. Morgen werde ich ihn fliegen lassen.“

Am nächsten Morgen ging er mit dem Adler vor die Stadt auf einen hohen Berg. Er hob den Adler empor und sagt zu ihm: "Adler, du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel, nicht dieser Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege!“ Der Adler zitterte, aber er flog nicht. Da ließ ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen und plötzlich breitete der Adler seine Schwingen aus, erhob sich mit dem Schrei eines Adlers in die Luft und kehrte nie wieder zurück.“

Eine Geschichte von James Aggrey

Liebe Leserin, lieber Leser,

soll ich dir die Wahrheit sagen? Ich warne dich aber. Die Wahrheit ist etwas ungemütlich Na gut! Du hast es nicht anders gewollt 😉

Gefühle kontrollierenDu bist ein Huhn!

Ich meine, eigentlich bist du der Adler, aber du lebst derzeit unter den Hühnern.

Autsch! Das hat gesessen. Ich weiß. Aber sag nicht, dass ich dich nicht gewarnt hätte.

Hühner schnattern einfach nur den ganzen langen Tag vor sich hin. Sie kümmern sich weder um ihre Gefühle noch um den Fuchs, der nach ihnen trachtet.

Ich werde dir mit diesem Artikel zeigen, wie du endlich den Adler in dir entdeckst und so richtig durchstartest in deinem Leben.

Wenn du diese Zeilen liest, dann mache dir bewusst, dass du enorme Kräfte in dir hast. Du hast bereits alles in dir was du brauchst. Du musst es nur selbst auch erkennen! Das ist alles.

Doch diese verflixte Selbsterkenntnis ist manchmal echt hart. Doch darum kümmern wir uns noch. Habe noch Geduld.

Du kannst alles erreichen, was du dir in deinem Inneren nur vorstellen kannst. Du kannst dein Hühnerleben endlich hinter dir lassen. Du bist dieser Adler! Verlasse den Hühnerstall und erhebe dich. Spann deine Flügel und gleite der Sonne und dem Licht entgegen. Die Fähigkeit die eigenen Gefühle kontrollieren zu können ist der Schlüssel dafür!

Doch halt! Du glaubst mir nicht? Nun gut. Dann werden wir uns ein bisschen unterhalten müssen. Es wird sich für dich lohnen, vertraue mir bitte.

Fangen wir mal ganz von vorne an:

Du bist großartig!

Mein lieber Freund, weißt du eigentlich, dass du einzigartig bist? Ist dir bewusst, dass du ein einmaliges Wesen auf diesem Planeten bist? Nein?

Du meist, solche Menschen wie dich gibt es viele?

Da täuschst du dich aber gewaltig. Es gibt im ganzen Universum niemanden, der genauso wie du denkt, fühlt und handelt. Wenn du nicht mehr da bist, dann fehlt etwas in diesem wunderbaren Konzert des Lebens.

Ich werde dir eine weitere unglaubliche Wahrheit offenbaren. Du bist nicht nur einzigartig, sondern du bist noch dazu der Schöpfer deiner Realität!

Ich weiß, das alles klingt sehr absurd und abenteuerlich. Ich erkläre dir das etwas näher.

Von Kindesbeinen an wird uns erzählt, dass wir schnatternde Hühner sind. Hühner, die nicht fliegen können. Hühner, die sinnloses Geschwätz vor sich her gackern und den ganzen langen Tag nach dem dicken Wurm suchen. Aber nur selten ist ein richtig fetter Wurm dabei. Die meisten Hühner geben sich mit den kleinen Käfern zufrieden.

Du kennst diese Sätze:

  • Du bist zu dick
  • Du bist zu dünn
  • Du bist zu dumm
  • Das schaffst du sowieso nie
  • Du bist zu arm
  • Du bist nicht gut genug

Wer auch immer so etwas zu dir gesagt hat, hat dich zu einem Huhn erklärt. Du hast diese Gedanken in dir aufgenommen und damit hat das elende Hühnerdasein begonnen.

Gefühle kontrollieren unmöglich.

Wenn du jedoch den Adler erwecken möchtest, dann musst du eine Entscheidung treffen. Du musst dich dafür entscheiden Verantwortung für dein Leben zu übernehmen. Erkenne, dass du dein Schicksal selbst gestalten kannst.

Nimm dein Leben selbst in die Hand.

Doch wie soll das gehen, meinst du?

Mache dir bewusst: „Wenn du dein Außen nicht ändern kannst, dann ändere dein Innen.“

Erkenne doch, dass Gefühle in dir entstehen. Du bist der Schöpfer deiner Gefühlswelt. Niemand anderer. Doch diese Gefühle können ganz schön unangenehm sein:

  • Jemand sagt etwas Böses zu dir und du fühlst dich schlecht und kritisiert
  • Du bist mit dem Beruf nicht zufrieden und du fühlst dich frustriert und gefangen
  • Du bist mit deinem äußeren nicht zufrieden und du fühlst dich schlecht und nicht geliebt

Die Frage aller Fragen ist allerdings: Kannst du die Umstände ändern, die dazu geführt haben ,dass du dich so fühlst?

  • Kannst du also den anderen so ändern, dass er nie mehr etwas Böses zu dir sagt?
  • Kannst du die Beschaffenheit deines Berufes, deines Jobs oder deiner Firma so ändern, dass du nie mehr Angst und Stress haben wirst?
  • Kannst du von heute auf morgen, ganz leicht dein Gewicht verändern? Hand aufs Herz: Wie viele Diäten hast du schon hinter dir?

Meine Meinung dazu? Das funktioniert so nicht!!! Wenn du wirkliche Änderung haben möchtest, dann musst du dein Inneres ändern. Das ist die bittere Wahrheit.

Harter Tobak, ich weiß. Aber es ist so.

Wir sind ausnahmslos Gefühlsmenschen. Gefühle bestimmen unser Leben.

Der Schlüssel zu einem selbstbestimmten und glücklichen Leben ist:

Du selbst kannst deine Gefühle kontrollieren

So kannst du deine Gefühle kontrollieren

Lerne deine Gefühle zu kontrollieren und du wirst der Adler sein, der über die blinden Hühner am Boden hinwegschwebt.

Die Umstände kannst du nicht ändern. Denke daran:

  • Wenn du den Job wechselst, wer garantiert dir, dass es in der anderen Firma besser wird?
  • Wenn du deinen Partner verlässt, wer garantiert dir, dass der andere Partner liebevoller zu dir sein wird?
  • Wenn du versuchst abzunehmen, liebst du dich dann aus ganzem Herzen?

„Ändere zuerst dein Inneres bevor du versuchst das Äußere zu ändern!

Doch wie soll ich denn nur mein Innenleben ändern?

Das ist eine berechtigte Frage. Das Drama an dem Ganzen ist, dass wir es in der Schule nicht gelehrt bekommen. Niemand hat dir bis heute gesagt wie du deine Gefühle wahrnehmen und seelische Verletzungen heilen kannst.

Ich werde es dir hier verraten. Mit diesen 2 Schritten schaffst du es bestimmt.

1. Schritt: Stell dich deinen Gefühlen. Sei mutig!

Wenn du ernsthaft deine Gefühle kontrollieren möchtest, dann musst du dich ihnen auch stellen. Das ist manchmal nicht ganz einfach. Vor allem dann, wenn andere Menschen dabei im Spiel sind.

Die Worte anderer können dich in Wahrheit nicht verletzen. Ich meine, du wirst keine ernsthaften körperlichen Verletzungen davontragen, wenn jemand zu dir sagt: „Du bist zu dick!“

Das was dabei schmerzt sind die Gefühle, die du in deinem Inneren erzeugst.

Gefühle können dich körperlich nicht verletzen.

Sie können dir jedoch Schmerzen zufügen.

Christian Gremsl

Das Gegenmittel für seelischen Schmerz aus deiner Vergangenheit heißt Mut! Mut, dich den Schmerzen deiner Seele zu stellen.

Mache dir klar, dass du

  • weder verbluten,
  • noch schwere organische Schäden,
  • noch andere Art von Verletzungen

davon tragen wirst. Stell dich deinen Gefühlen. Gefühle kontrollieren kannst nur du selbst bewerkstelligen. Du kannst nur gewinnen.

Verdrängst du deine Gefühle, dann wird irgendwann dein Körper darauf reagieren. Dann wird er dir eine Belohnung in Form einer Krankheit schenken. Dann musst du dir Zeit nehmen. Zeit für dich und deine Krankheit.

Also unterdrücke deine Gefühle nicht, sondern kümmere dich darum.

2. Schritt: Zerkratz die alten Schallplatten.

Hast du schon mal den Hühnern zugehört, wenn sie auf der Suche nach Würmern sind? Was mir dabei auffällt ist, dass sie immer wieder das gleiche vor sich her gackern. Es sind immer die gleichen Töne und Laute, die sie von sich geben.

Kennst du auch solche Jammerer?

Ich bin mir sicher, dass auch du in deinem Leben jemanden kennst, der dir immer wieder die gleichen Geschichten erzählt.

  • von der „ach so schlimmen“ Kindheit.
  • von dem Ehemann, der nie zuhause ist.
  • von den Kindern, die schon längst ausgezogen sind und nichts mehr von dir wissen möchten.
  • von den blöden Schulden, die nicht weniger werden.
  • von den doofen Politikern, die alle korrupt sind.

Immer die gleiche Leier. Immer die gleichen Schallplatten. Alte Platten, die keiner mehr hören kann.

Bitte verzeihe mir jetzt diese Direktheit. Aber ich muss dich was fragen: „Hast du auch solche Schallplatten in deinem Inneren laufen?“

Ich möchte dich jetzt nicht kritisieren, aber ich bin mir sicher, dass da die eine oder andere Schallplatte aus deiner Steinzeit noch läuft. Ich hatte jedenfalls eine jede Menge davon. Und sie liefen so lange bis ich einen Nagel genommen und sie alle zerkratzt habe.

Ja! Du hast richtig gelesen. Zerkratz diese alten Dinger. Sie führen zu nichts. Das sind Gedanken und Gefühlsmuster, die sich in dein Hirn eingebrannt haben. Sie machen dir nur Probleme.

Let´s rock, baby!

Was sind so deine Gefühle, die dir Schwierigkeiten bereiten? Welche Themen gibt es da in deinem Leben?

Notiere dir die Antworten auf einen Zettel. Dann schreibst du die Gedanken nieder, die dich plagen. Das können folgende Gedanken sein:

  • ich habe nicht die nötige Ausbildung
  • ich habe nicht die nötige Figur dafür
  • ich habe nicht genug Geld dafür

Kommt dir das bekannt vor? Ja? Genau, das hatten wir schon mal. Vielleicht bist du selbst gar nicht der Urheber von diesem Gedankenmüll. Vielleicht hast du diese schrecklichen Lieder von deinen Eltern, Lehrern oder anderen Menschen übernommen.

Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür diese leiernden Schallplatten endgültig zu vernichten. Durchbrich diese Gedankenmuster.

„Doch wo ist der Nagel mit dem ich die Platten zerkratzen kann?“

Das ist eine gute Frage. Eine Frage, die dein Leben verändern wird.

Ich zeig dir wo der Nagel hängt!

Zuerst brauchst du eine gewisse Achtsamkeitspraxis. Du musst lernen dieses unnötige Geschwätz in dir wahr zu nehmen.

Erst dann kannst du etwas dagegen tun.

Im Klartext: Jedes Mal, wenn du dahinterkommst, dass da eine Platte läuft, die du nicht haben möchtest, dann sagst du zu dir:

„Hey, Moment mal! STOPP! Was läuft denn da?“.

Du wirst merken, dass etwas Geniales passieren wird. Du wirst für einen Augenblick „Gedankenstille“ in dir beobachten. Nur für einen kurzen Augenblick.

Danach kannst du die Platte auflegen, die du hören möchtest. Zum Beispiel die „ich bin großartig“ Platte.

Du denkst dir: „ich bin ein wunderbarer und einzigartiger Mensch und ich übernehme ab jetzt die Kontrolle über mein Innenleben!“

Diese Übung braucht etwas Training. Aber sie wirkt phänomenal. Das garantiere ich dir.

Fazit

Gefühle kontrollieren ist im Prinzip einfach. Du brauchst Mut und die richtige Übung dafür. So schaffst du es dich von negativen Mustern aus der Vergangenheit zu lösen. Lasse dein Hühnerdasein hinter dir und erhebe dich zum Adler.

„Das klingt alles schön und gut. Das hat vielleicht bei dir geklappt. Aber bei mir funktioniert das sicher nicht.“.

Was sagst du da?

Ach bitte! Jetzt komm mir nicht mit dieser Leier. Ich höre deine alte Schallplatte schon von Weitem.

Ich mach dir folgenden Vorschlag: Mach diese Übung 30 Tage lang. Jeden Tag.

Wenn du diese 30 Tage überstanden hast, dann kannst du mich und meine Methode kritisieren. Ich freue mich über jede konstruktive Anregung. Schließlich bin ich ja noch lange nicht am Ende meiner Reise angelangt. Ich möchte noch viel lernen. Von jedem Menschen.

Natürlich kannst du auch als Huhn ein glückliches Leben führen. Wenn du so ein Huhn sein möchtest, dann wünsche ich dir ein schönes Leben. Danke für deine Aufmerksamkeit – und tschüss!

Wenn du aber den Adler in dir spürst, dann breite deine Flügel aus und starte endlich los. Flieg der Sonne entgegen. Ich warte auf dich! Denn ich habe mein Hühnerleben schon längst hinter mir gelassen 😉

Autorenbox:

Christian Gremsl ist psychologische Berater und metaphysischer Heiler in eigener Praxis in Österreich. Er litt vor vielen Jahren an schweren Depressionen und Angstzuständen und hat einen alternativen Weg gefunden sich von seiner Krankheit zu befreien. Er begleitet Menschen auf sehr einfühlsame Weise auf deren Weg zu einem glücklicheren, gesünderen und erfüllteren Leben.


Gastbeitrag: Warum funktionieren Diäten nicht? Von nutripassion.de

Hallo! Mein Name ist Denise und ich bin die geistige Quelle hinter nutripassion.de. Neben Rezepten teile ich dort mein Wissen, das ich durch mein Biologiestudium und eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin erlangt habe. Dabei lege ich besonderen Wert darauf, dass jeder im Dschungel der vielen verschiedenen Empfehlungen SEINEN eigenen Weg findet! Ich freue mich über einen Besuch auf nutripassion.de!

Tipps zum Abnehmen

Abnehmen leicht gemacht?!

Wenn man den Werbeversprechen glauben darf, ist Abnehmen so einfach! Mit dem richtigen Pulver oder der richtigen Pille gelangt man angeblich in kürzester Zeit zum gewünschten Erfolg. Die Realität sieht jedoch anders aus. Auf dem Markt gibt es unglaublich viele Produkte, die damit werben beim Abnehmen zu helfen. Allerdings wird die Zahl der Übergewichtigen nicht kleiner.

Wo liegt das Problem?

Das Problem ist, dass eigentlich alle Diäten auf einer kurzzeitigen Reduzierung der Kalorienmenge basieren. Egal ob ich meine Mahlzeiten durch Shakes ersetze, die Brigitte-Diät oder FDH („Friss-die-Hälfte“) mache. Für einen festgesetzten Zeitraum nehme ich weniger zu mir, als ich es im Alltag tun würde. Dem Körper wird signalisiert, dass es gerade nicht mehr zu essen gibt und er greift auf seine Vorräte zurück. Dadurch verliert man natürlich Gewicht. Aber sobald man wieder in den Alltag zurückkehrt, wird der Körper all diese Depots wieder auffüllen – und vielleicht sogar noch mehr Reserven aufbauen für den Fall, dass es bald wieder eine Hungerperiode geben wird. Manche nennen dies den Jojo-Effekt.

Wie kann ich erfolgreich abnehmen?

Du musst dauerhaft etwas ändern, damit du erfolgreich deine überflüssigen Kilos verlierst – und diese auch weg bleiben. Die kleinen Shakes oder Pillen helfen da leider nur kurzfristig, denn eines muss man sich klar machen: diese Produkte existieren in erster Linie, weil jemand damit Geld verdienen möchte – nicht um euch beim Abnehmen zu helfen!

Dauerhaft abnehmen funktioniert nur mit einer Ernährungsumstellung, die beibehalten wird. Lerne ungesunde Lebensmittel mit gesunden, leckeren Lebensmitteln zu ersetzen.

Die Umstellung ist nicht einfach. Wie immer, wenn man etwas Neues lernt, braucht man Zeit und Geduld mit sich selber. Aber es ist zu schaffen, wenn man es will!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Sport gehört auch dazu!

Das Geheimnis von erfolgreichem Abnehmen liegt nicht nur in der Ernährung, sondern auch die körperliche Betätigung (Sport) muss angepasst werden.

Das kann mit kleinen Dingen im Alltag beginnen, z.B.:

  • Lasse das Auto stehen und gehe häufiger zu Fuß oder schwing dich auf das Rad.
  • Parke dein Auto mit Absicht weiter weg, damit du dich zwingst noch ein paar Schritte zu gehen.
  • Nimm die Treppe anstelle des Aufzugs.
  • Suche dir eine Sportart, die dir Spaß macht und die du regelmäßig praktizierst.
  • Gehe jeden Tag eine kleine Runde Spazieren! Am besten in Begleitung (Hund, Nachbarn, Freunde, etc.)!

Kurzzeitige Veränderungen helfen nur kurzfristig. Wer abnehmen und den Jojo-Effekt verhindern möchte, muss langfristig etwas ändern. Was genau geändert werden muss, das ist leider individuell unterschiedlich und es gibt nicht die eine Empfehlung, die allen hilft. Manche Menschen machen gute Erfahrungen damit weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Andere wiederum verzichten anfangs „nur“ auf (weißen) Zucker. Das muss jeder für sich entscheiden.

Jeder Mensch ist einzigartig und deshalb müssen die Empfehlungen dementsprechend auch angepasst werden! Finde auch du DEINEN Weg!! Du schaffst das!


Was ist eigentlich »Guter Sex«?

Jeder, der dieser Frage ernsthaft nachgeht, stößt früher oder später auf Schnecken. Kein Witz: Schnecken sind wahre Meister des Liebesspiels! In bis zu zwanzig Stunden andauernden sexuellen Begegnungen variieren sie die ausgefallensten Stellungen und Praktiken. Zu den Standards gehören dabei unter anderem speerähnliche Liebespfeile, die sie in ihre Partner bohren oder das gemeinsame Abseilen am Schleimfaden, während sie ihre Genitalien spiralförmig ineinander verdrillen. Für die Freunde des »Schönen Schmerzes« könnte eine Meerschnecke der Gattung Siphopteron von Interesse sein. Die stößt ihrem Gegenüber zunächst ein Loch in die Stirn und injiziert ihr Prostatasekret direkt zwischen die Augen, während sie am Unterleib ihre Spermien mit einem Dornenpenis in den Samenbehälter des Partners überträgt.

Jetzt mal ehrlich: Da kann der Typ aus 50 Shades of Grey doch einpacken und heimgehen!

Was wir unter »Gutem Sex« verstehen

Wenn ich Klienten gelegentlich frage, was sie unter »Gutem Sex« verstehen, bekomme ich nicht selten schon vom Zuhören Rücken. Eher sportliche Stellungen stehen jedenfalls bei den Männern ganz oben auf der Wunschliste, dicht gefolgt von Teilnehmerzahlen >2 und der Erkundung sämtlicher penetrationsfähiger Öffnungen. Frauen hingegen scheinen mehr Wert auf Stimmung und Ambiente zu legen. Was allerdings besser nicht so missverstanden werden sollte, dass die moderne Frau allein mit einem schicken Abendessen und ein paar Kerzen zu beeindrucken wäre. Sie erwartet – nach dem Dessert, versteht sich – vielmehr einen versierten Liebhaber, der ihre »Knöpfe« allesamt und in der richtigen Reihenfolge zu bedienen weiß – multiple, versteht sich – gerne pikante Sonderwünsche erfüllt, sich mit Verhütung auskennt und überdies gut riecht.

In einer Gesellschaft, die sich in weiten Teilen durch sexuelle Toleranz und Freizügigkeit, sowie durch eine schier unüberschaubare Vielzahl an Angeboten zur sexuellen Stimulation und Befriedigung auszeichnet, möchte man also meinen, dass die Mehrzahl ihrer Mitglieder sexuell aktiv und rundum zufrieden mit den Ergebnissen der eigenen Bemühungen ist.

Dem ist aber leider nicht so.

Tatsache ist…

Die Anzahl der Partnerschaften, die aufgrund sexueller Unzufriedenheit oder Differenzen scheitern, ist seit Jahren steigend. Oft gehen der Trennung eine oder mehrere Außenbeziehungen voraus, was mit sexueller Frustration innerhalb der primären Paarbeziehung begründet wird. In machen Fällen wird die Erfüllung bestimmter sexueller Erwartungen sogar zur Bedingung für den Fortbestand einer Partnerschaft gemacht. Meistens ist es jedoch so, dass Paare sich im Laufe der Zeit auf eine bestimmte Schnittmenge beiderseits zustimmungsfähiger Praktiken geeinigt haben, die dann durch ständige Wiederholung für Monotonie und Langeweile im Bett sorgen. Einige versuchen dem Dilemma zu entkommen, indem sie ihrem Sexleben immer wieder neue, höhere Reize hinzufügen, wie etwa besonderes Zubehör oder Besuche im Swinger-Club. Sie machen dabei nicht selten die Erfahrung, dass diese Hilfsmittel, wenn überhaupt, nur kurz für Abhilfe sorgen. Andere trösten sich mit der Vorstellung, dass Sex in einer dauerhaften Beziehung naturgemäß an Reiz verliere und lassen ihn schließlich früher oder später ganz einschlafen. Die Spannungen, die sich daraufhin häufig an anderer Stelle in der Partnerschaft zeigen, dürfen getrost als Hinweis darauf verstanden werden, dass die Liebe sich eben nicht so ohne weiteres eines ihrer wesentlichen Ausdrucksmittel berauben lässt.

»Guter Sex« und/oder Liebe?

Damit wir uns nicht missverstehen: Ich möchte hier keinesfalls einen notwendigen Zusammenhang zwischen Liebe und »Gutem Sex« behaupten. Ich kenne glückliche Paare, die sich innig lieben und dabei gute Gründe haben, freiwillig auf Sex zu verzichten. Genauso wenig käme es mir in den Sinn, einem Menschen, der sich entschieden hat, keine verbindliche Liebesbeziehung eingehen zu wollen und dafür lieber Sex mit wechselnden Partnern hat, zu unterstellen, dass sein sexuelles Erleben flach sei. Unsere Lebens- und Liebeskonzepte sind heute so flexibel wie nie. In der weiten Spanne zwischen der Möglichkeit, Sex allein als Mittel zur eigenen Triebbefriedigung zu nutzen und einer verbindlichen Liebesbeziehung, die emotional und sexuell für mehr als nur zwei Partner offen stehen kann, hat jeder von uns die Chance, sein individuelles Glück zu finden – vorausgesetzt, wir sind bereit, die Konsequenzen aus unserer Wahl bereitwillig zu (er-)tragen. Schließlich bedeutet eine Wahl zu treffen auch, auf das, was man nicht gewählt hat, zu verzichten.

Ein »Goldenes Kalb« namens Orgasmus

In der Tat vermute ich die Ursache sexueller Unzufriedenheit also weniger in den modernen Konzepten, nach denen wir unser Leben heute führen, als vielmehr in den althergebrachten Vorstellungen und Erwartungen, mit denen wir unserer Sexualität noch immer beschränken. Damit meine ich insbesondere die fixe Idee, dass der Orgasmus grundsätzlich das Ziel all unserer sexuellen Bemühungen zu sein habe.

Nichts gegen Orgasmen! Selbstverständlich nimmt diese unvergleichliche Erfahrung von Entgrenzung und/oder Verschmelzung eine zentrale Rolle in der sozialen Selbstwahrnehmung eines jeden Menschen ein. Auch dort, wo reine Triebabfuhr als Motiv im Vordergrund steht, kann dem Orgasmus kaum eine andere Empfindung das Wasser reichen. Danken wir der Schöpfung an dieser Stelle einmal von Herzen für dieses wunderbare Geschenk! Denn das ist es: ein Geschenk. Der Orgasmus ist eine unwillkürliche Körperreaktion. Wir können ihn nicht mittels Willen oder Leistung herbei zwingen, nicht zuverlässig und rechtzeitig einfordern. Nicht einmal die leidenschaftlichste Liebe vermag das. Welchen Sinn macht es dann also, die Zuverlässigkeit, die Intensität und Häufigkeit von Orgasmen zum Maßstab für die Qualität einer sexuellen Begegnung zu erklären? Geben wir damit unsere ureigene, kreative sexuelle Ausdruckskraft nicht zugunsten eines allgemeinen Ideals auf, das wir selbst nur leidlich beeinflussen können? Soll »Guter Sex« wirklich nur denjenigen vorbehalten sein, die den Leistungskriterien des offiziellen Orgasmus-Castings stand halten?

Vom Lustspender zum Angstgegner

In meiner Praxis treffe ich häufig auf Menschen, deren Orgasmus sich vom Lustspender zum Angstgegner gewandelt hat. Dieser versperrt ihnen in vielen Fällen nicht nur den vermeintlichen Zieldurchlauf, sondern macht den Weg dahin schon zu einer mühsamen Angelegenheit. Erregung überhaupt zu spüren und zuzulassen wird dann bereits zu einer Hürde, die Unsicherheit und Angst einflößt. Manchen mag es dabei noch gelingen, die Lust vorzutäuschen und sich dabei einzureden, sie sei echt – der dringend notwendige Beweis für die eigene sexuelle Norm (das können Männer übrigens gar nicht so viel schlechter als Frauen). Bei den meisten macht sich nach solchen missglückten Erfahrungen aber rasch ein Gefühl des Ungenügens breit, der Unzumutbarkeit, der Selbstverachtung. Manche ziehen sich dann ganz aus der direkten sexuellen Begegnung zurück oder verlagern ihre Begierde zum Beispiel auf Pornos. Manche geben ihre Beziehungen auf. Manche werden verlassen. Dann ist die Selbstachtung im freien Fall.

Vom »Guten Sex« zur unmittelbaren Intimität

Stellen wir uns stattdessen doch einmal vor, unser Orgasmus wäre vorübergehend verreist. Beängstigende Vorstellung, ich weiß. Aber hey! Es ist ja nur vorübergehend. Während unser Orgasmus sich also auf sagen wir mal Hiddensee von uns erholt, sind wir mit dem ganzen Rest unserer sexuellen Handlungsmöglichkeiten zu Hause geblieben. Natürlich können wir uns jetzt entscheiden, enthaltsam zu leben und auf die baldige Rückkehr unseres Orgasmus zu hoffen. Ebenso gut können wir uns aber auch durchringen, dem orgasmusfreien Sex einmal eine Chance zu geben.

Was wäre jetzt anders?

Zunächst einmal könnten wir uns entspannt zurücklehnen und ausatmen. Schließlich gäbe es kein »Ziel« mehr, das wir auf mehr oder weniger vorgezeichneten Bahnen erreichen müssten. Stattdessen läge vor uns ein offenes Feld sexueller Handlungsmöglichkeiten, auf dem wir uns frei bewegen und bedienen könnten. Wäre es denn nicht denkbar, dass wir beim Herumstreifen über etwas stolpern, das uns bis dato noch nie aufgefallen ist? Eine Stelle unseres Körpers vielleicht, die besonders empfänglich auf eine Berührung reagiert oder eine Veränderung in der Augenfarbe des/der Liebsten, die ihn oder sie mit einem Mal ganz anders aussehen lässt? Ließen wir uns auf diese neue erotische Spur ein, wohin würde uns das führen? Könnte es sein, dass die Aufmerksamkeit, die wir sonst auf das Erreichen unseres zukünftigen Orgasmus fokussieren, plötzlich frei wäre, um wahrzunehmen, was in diesem Augenblick zwischen mir und meinem Partner entsteht? Ist das überhaupt vorstellbar? Sex als kreativer Prozess, als unverwechselbares Unikat, entstanden aus der intimen Verschmelzung unmittelbarer sexueller Energien? Eine phänomenologische Liebeserfahrung im Gegensatz zu planmäßigem, zielgerichtetem Handeln?

Mut zur Macke

Möge an diesem Punkt bitte keiner glauben, dass dies eine Anleitung zum Blümchensex für Warmduscher sei. Es kostet vielmehr einiges an Mut und Überwindung, sich einem anderen Menschen, auch einem geliebten, so spontan und unverstellt zu zeigen. Schließlich treten dabei nicht nur unsere heldenhaften Züge ins Rampenlicht, sondern auch unsere kleinen und großen Schwächen, unser Unvermögen, unsere verborgenen Versagensängste. Vielleicht stellen wir dann sogar fest, dass die Fixierung auf den Orgasmus uns bisher davor geschützt hat, dem Partner die Stellen zu offenbaren, an denen wir verwundbar sind. Der Unterschied ist, dass wir unsere »Macken« jetzt freiwillig preisgeben und nicht mehr von ihnen überrannt und bloßgestellt werden. Gut möglich, dass wir dann zum ersten Mal die kostbare Erfahrung machen, dass eine kleine, liebevolle Berührung jeden Super-Orgasmus toppen kann.

Sollte es dann unvermutet an der Tür klopfen und unser Orgasmus davor stehen, der sich auf Hiddensee gelangweilt hat, dann orgas-darf der natürlich gerne eintreten, orgas-muss das aber nicht mehr.